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title: "Air France-KLM kürzt Wachstumspläne in Paris; Q2-Gewinn um 75% gefallen"
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Air France-KLM kürzt Wachstumspläne in Paris; Q2-Gewinn um 75% gefallen

Update Aktien International

Börsennews
30. Juli 2026

Aktien International – Update

Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht
European Futures

Euro Stoxx 50
6'329
+ 1.0 %

DAX
25'623
+ 0.3 %

CAC 40
8'507
+ 1.0 %

FTSE 100
10'935
+ 0.4 %

US-Futures

Dow Jones Industrial
52'040
+ 0.5 %

Nasdaq 100
27'747
+ 1.5 %

S&P 500
7'403
+ 0.7 %

News Europa

Accor: meldet trotz Herausforderungen im Nahen
Osten stabile Umsätze für das erste Halbjahr
Der französische Hotelkonzern teilte am Donnerstag mit,
dass der RevPAR (Umsatz pro verfügbarem Zimmer, die
wichtigste Kennzahl der Branche) im ersten Halbjahr
um 2,2 Prozent stieg. Der Umsatz erreichte 2,75 Mrd.
Euro
(+0,5
%)
und
entsprach
damit
den
Analystenerwartungen von Bloomberg (2,77 Mrd. Euro)
und FactSet (2,72 Mrd. Euro). Allerdings hat der Konzern
seine
jährliche
RevPAR-Wachstumsprognose
gesenkt. Er peilt nun für das Geschäftsjahr 2026 ein
jährliches RevPAR-Wachstum zwischen 2 Prozent
und 2,5 Prozent an. Die Gruppe strebt für das laufende
Geschäftsjahr ein Netzwerkwachstum von rund 3,5 %
und ein aktuelles EBITDA zwischen 1,26 und 1,285
Mrd. Euro an, basierend auf einem erwarteten negativen
Währungseffekt von 10 Mio. Euro.

Air France-KLM: kappt wegen hoher Kerosinpreise
ihre Wachstumspläne für das laufende Jahr
Das Flugangebot werde statt um bis zu vier Prozent
nur um höchstens drei Prozent wachsen, teilte das
französisch-niederländische
Unternehmen
am
Donnerstag in Paris mit. Damit reagiert Konzernchef Ben
Smith auch auf die verschärfte Konkurrenz von
Billigfluggesellschaften. Im zweiten Quartal brach der
Gewinn des Konzerns im Jahresvergleich um drei
Viertel auf nur noch 153 Millionen Euro ein. Zwar
steigerte
Air
France-KLM
den
Umsatz
im

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Jahresvergleich um rund zehn Prozent auf rund 9,3
Milliarden Euro. Doch die Treibstoffkosten schnellten
um fast die Hälfte auf mehr als 2,4 Milliarden Euro
nach oben. Im Gesamtjahr soll die Treibstoffrechnung
jetzt nicht mehr ganz so stark steigen wie zunächst
gedacht: Smith erwartet nun Kerosinkosten von 8,9
Milliarden US-Dollar. Ende April hatte er noch 9,3
Milliarden Dollar befürchtet.

Anglo American: konnte Verluste im H1 verringern
und den Umsatz steigern
Der den Aktionären zurechenbare Verlust für die sechs
Monate bis zum 30. Juni betrug 858 Millionen US-
Dollar, verglichen mit einem Verlust von 1,88 Milliarden
US-Dollar im Vorjahr. Der Verlust je Aktie sank von 1,58
US-Dollar auf 0,79 US-Dollar. Der Umsatz des
Bergbaukonzerns lag bei 9,93 Milliarden US-Dollar,
gegenüber 8,95 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Der
Vorstand beschloss zudem die Ausschüttung einer
Zwischendividende von 0,23 US-Dollar je Aktie, zahlbar
am 29. September an die am 21. August eingetragenen
Aktionäre. Zuvor betrug die Dividende 0,07 US-Dollar je
Aktie.

ArcelorMittal: Gewinn in Q2 besser als erwartet -
Ausblick für europäisches Geschäft hellt sich auf
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(Ebitda) stieg im zweiten Jahresviertel auf 2,06
Milliarden US-Dollar, verglichen mit 1,68 Milliarden
Dollar im Vorquartal. Der Umsatz erhöhte sich im
Vergleich zum Vorquartal und zum Vorjahr auf 16,8
Milliarden Dollar, hier hatten Analysten jedoch mit mehr
gerechnet.
Der
Stahlhersteller
sieht
dank
der
verschärften Abschottung der Europäischen Union
gegen Importe nun bessere Aussichten für sein
europäisches Geschäft, wie es in einer Mitteilung vom
Donnerstag hiess.

BAE Systems: H1 wie erwartet – erhöht Jahresziele
Im ersten Halbjahr legte der Umsatz des britischen
Rüstungskonzerns
währungsbereinigt
um
neun
Prozent auf 15,8 Milliarden Pfund zu. Der bereinigte
operative Gewinn (Ebit) stieg bei ausgeklammerten
Währungseffekten um elf Prozent auf 1,7 Milliarden
Pfund. Damit schnitt der Rüstungskonzern etwa wie
erwartet ab. Angesichts des Rüstungsbooms steckt sich
BAE Systems höhere Jahresziele. Der Umsatz soll im
Vergleich zum Vorjahr zwischen acht und zehn
Prozent zulegen, wie der Konzern am Donnerstag
mitteilte. Bisher waren sieben bis neun Prozent
Umsatzwachstum angepeilt. Der bereinigte operative
Gewinn (Ebit) soll statt um neun bis elf nun um zehn
bis zwölf Prozent steigen.

Bouygues: hält nach Nettogewinnanstieg im H1 an
Ausblick fest
Der französische Mischkonzern teilte am Donnerstag mit,
dass der Nettogewinn im ersten Halbjahr auf 287
Millionen
Euro
von
173
Millionen
Euro
im
Vorjahreszeitraum
gestiegen
sei.
Das
laufende
operative Ergebnis aus Aktivitäten - die von Bouygues
bevorzugte Rentabilitätskennzahl, die Abschreibungen
und Wertminderungen auf im Rahmen von Akquisitionen
erfasste immaterielle Vermögenswerte ausschliesst -
erhöhte sich auf 829 Millionen Euro von 796 Millionen
Euro. Der Umsatz sank auf 26,29 Milliarden Euro von
26,87 Milliarden Euro, wobei sich die negativen
Wechselkurseffekte auf fast 240 Millionen Euro beliefen.
Analysten
hatten
laut
einem
vom
Unternehmen
vorgelegten Konsens aus den Schätzungen von acht
Analysten einen Umsatz von 26,12 Milliarden Euro und
ein laufendes operatives Ergebnis aus Aktivitäten von
776 Millionen Euro erwartet. Bouygues rechnet
weiterhin mit einem stabilen Umsatz für das
Gesamtjahr zu konstanten Wechselkursen. Das laufende
operative Ergebnis aus Aktivitäten soll auf dem
Rekordniveau gehalten werden.

British American Tobacco: mit mehr Umsatz im H1
– Kosten drücken auf den Gewinn
Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 1,4 Prozent
auf
12,2
Milliarden
britische
Pfund,
wie
das
Unternehmen
am
Donnerstag
mitteilte.
Der
um
Sondereffekte bereinigte operative Gewinn der Briten
legte um 2,5 Prozent auf gut 5,4 Milliarden Pfund zu.
Der auf die Anteilseigner entfallende Überschuss ging in
den sechs Monaten bis Ende Juni um rund 30 Prozent
auf knapp 3,2 Milliarden Pfund zurück. Unter anderem
drückten Kosten für den Konzernumbau auf den
Gewinn. Den
Ausblick
für
das
laufende
Jahr
bestätigte der Unternehmenschef Tadeu Marroco.
Demnach dürften beim Umsatz und beim bereinigten

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operativen Gewinn die unteren Enden der mittelfristigen
Wachstumsziele erreicht werden. Mittelfristig soll der
Umsatz währungsbereinigt jährlich um drei bis fünf
Prozent und der bereinigte operative Gewinn um vier bis
sechs Prozent zulegen.

Capgemini: hebt Wachstumsprognose für 2026 nach
starkem erstem Halbjahr an
Im Zeitraum von Januar bis Juni erzielte der Konzern
einen Umsatz von 12,08 Milliarden Euro, was einem
Anstieg von 8,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum
entspricht. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um
11,3 %. Die operative Marge erreichte im ersten
Halbjahr 1,51 Milliarden Euro, ein Plus von 9,3 %
gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der organische freie
Cashflow sank im ersten Halbjahr auf 37 Millionen
Euro, verglichen mit 60 Millionen Euro im gleichen
Zeitraum 2025. Damit hat der Digitaldienstleister die
Erwartungen im ersten Halbjahr übertroffen. Für das
laufende Geschäftsjahr erwartet Capgemini nun ein
währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 8,5 bis
9 % gegenüber 2025, anstatt der zuvor prognostizierten
6,5 bis 8,5 %. Der Konzern peilt jedoch weiterhin eine
operative Marge von 13,6 bis 13,8 % und einen
organischen Free Cashflow von 1,8 bis 1,9 Milliarden
Euro für dieses Jahr an.

ING: mit gutem H1 – Prognosen für 2026 und 2027
erhöht
Das den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbare
Nettoergebnis für die sechs Monate bis zum 30. Juni
betrug 3,50 Milliarden Euro, gegenüber 3,13 Milliarden
Euro im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg von
1,03 Euro auf 1,22 Euro. Der Gesamtgewinn des
niederländischen Kreditinstituts belief sich auf 12,11
Milliarden Euro, verglichen mit 11,34 Milliarden Euro im
Vorjahr.
Der
Vorstand
beschloss
zudem
die
Ausschüttung einer Zwischendividende von 0,40 Euro
je Aktie für den Berichtszeitraum. Die Auszahlung erfolgt
am 10. August an die am 4. August eingetragenen
Aktionäre. Im Vorjahreszeitraum betrug die Dividende
0,35 Euro je Aktie. Mit Blick auf die Zukunft hat der
Konzern seine Prognose nach oben korrigiert und
erwartet für 2026 einen Gesamtumsatz von über
24,5 Milliarden Euro und für 2027 von über 26
Milliarden Euro.
Lloyds Banking Group: Q2 besser als erwartet –
neues Aktienrückkaufprogramm
Die Bank mit Sitz in Edinburgh gab bekannt, dass der
Vorsteuergewinn im Quartal bis zum 30. Juni um 14
% auf 2,27 Milliarden GBP gestiegen ist, verglichen mit
1,99 Milliarden GBP im Vorjahresquartal. Damit übertraf
sie die Markterwartungen von 2,10 Milliarden GBP. Der
Nettogewinn verbesserte sich um 9,7 % auf 4,96
Milliarden GBP von 4,52 Milliarden GBP und lag damit
weitgehend im Rahmen der Konsensprognose von 4,95
Milliarden GBP. Der Nettozinsertrag wuchs um 10 %
auf 3,71 Milliarden GBP von 3,36 Milliarden GBP und
entsprach ebenfalls den Erwartungen. Die Kosten-
Ertrags-Quote lag bei 49,0 % gegenüber 52,2 % im
Vorjahr.
Die
Eigenkapitalrendite
betrug
17,0
%
gegenüber 15,5 %. Die CET1-Kapitalquote sank leicht
von 13,8 % auf 13,6 % bzw. pro forma auf 13,1 %, was
die vollen Auswirkungen des Aktienrückkaufs für 2025
berücksichtigt.
Die
Bank
erhöhte
ihre
Zwischendividende um 30 % auf 1,58 Pence je Aktie
(Vorjahr: 1,22 Pence) und kündigte ein neues
Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,0 Mrd. GBP
an. Dieses ergänzt das bereits Anfang des Jahres im
Rahmen der Veröffentlichung der Ergebnisse für 2025
angekündigte Programm über 1,75 Mrd. GBP. Lloyds
bekräftigte zudem die Finanzziele für 2026.

Rolls-Royce: erhöht nach überraschend starkem H1
die Jahresziele
Das Management des britischen Triebwerksherstellers
erwartet nun einen bereinigten operativen Gewinn von
4,7 bis 4,9 Mrd. britischen Pfund. Bisher standen 4,0
bis 4,2 Mrd. im Plan. Der freie Barmittelzufluss soll mit
3,8 bis 4,0 Mrd. Pfund an beiden Enden der Spanne 200
Mio. Pfund höher ausfallen als bisher avisiert. Rolls-Royce
machte bis Ende Juni knapp 11,3 Mrd. Pfund Umsatz
aus eigener Kraft und damit rund ein Viertel mehr als im
Vorjahreszeitraum. Davon blieben als bereinigter
operativer Gewinn über 2,5 Mrd. Pfund, was einem
Anstieg von 46 Prozent entspricht. Der auf die
Aktionäre entfallende Gewinn brach allerdings um
rund zwei Drittel auf 1,6 Mrd. Pfund ein, was vor allem
an geänderten Marktwerten für Derivate lag. Die Aktie
legte in den ersten Handelsminuten rund fünf Prozent zu
und tendierte auch zur Mittagszeit noch in diesem
Bereich.

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Shell: profitiert von höheren Margen dank Nahost-
Konflikt und steigert den Gewinn in Q2 deutlich
Der bereinigte Gewinn des britischen Energiekonzerns
hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 9,84
Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt und damit
die Konsensschätzungen deutlich übertroffen. Pro Aktie
betrug der bereinigte Gewinn 1,76 US-Dollar. Dies
gegenüber 0,72 US-Dollar im Vorjahresquartal. Von
FactSet befragte Analysten hatten mit 1,53 US-Dollar
gerechnet. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal, das
am 30. Juni endete, auf 94,66 Milliarden US-Dollar,
gegenüber
65,41
Milliarden
US-Dollar
im
Vorjahresquartal. Analysten hatten 91,89 Milliarden US-
Dollar erwartet. Die Raffinerien von Shell liefen im
Laufe des Quartals auf Rekordniveau, um die erhöhten
Margen voll auszuschöpfen. Das Unternehmen steigerte
sein
Flugbenzinvolumen
im
Vergleich
zum
Vorjahreszeitraum um 20 Prozent. Damit wollte Shell
von den hohen Aufschlägen profitieren, die für den
Treibstoff verlangt wurden, nachdem ein Grossteil des
weltweiten Angebots im Golf blockiert war.

Schneider Electric: H1 über den Erwartungen -
erhöht Jahresprognose
Insgesamt kam im ersten Halbjahr ein Erlös von rund
21,2 Milliarden Euro zusammen, das war ei