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title: "Erbengemeinschaft Johann Hölzl verkauft Hofanlage in Vornbach am Inn; Provisionsfrei für Käufer"
sdDatePublished: "2026-07-30T11:49:00Z"
source: "https://www.blfd.bayern.de/mam/information_und_service/denkmal_boerse/niederbayern/nb_pa_heuhaus_a._inn-_vornbach__-neu_29.07.2026.pdf"
topics:
  - name: "farms"
    identifier: "medtop:20000237"
  - name: "monument and heritage site"
    identifier: "medtop:20000044"
locations:
  - "Deggendorf"
  - "Passau"
  - "Austria"
  - "Linz"
  - "Bavaria"
  - "Schärding"
  - "Landshut"
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Erbengemeinschaft Johann Hölzl verkauft Hofanlage in Vornbach am Inn; Provisionsfrei für Käufer

PowerPoint-Präsentation

Hofanlage mit Zehntstadel
Exposé der Denkmal-Börse
94152 Neuhaus a. Inn - Vornbach
Kaufpreis: 750.000 €, VB
Ansprechpartner:
Erbengemeinschaft Johann Hölzl
Mail: erben-hans@web.de
Foto: J. Hölzl

Hinweis
Alle Angaben beruhen auf Informationen des Verkäufers.
Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege übernimmt keinerlei Haftung für
evtl. nicht oder nicht mehr zutreffende Angaben.
Der erfolgreiche Verkauf des Anwesens sowie anderweitige
Sachverhaltsänderungen sind dem BLfD unverzüglich mitzuteilen. Die
Beschreibung des Denkmals (Objektexposé) wird dann auf entsprechenden
Hinweis des Verkäufers entfernt werden. Schäden, die durch unterlassene oder
fehlerhafte Informationen des Verkäufers entstehen, sind von diesem zu tragen.
Foto: J. Hölzl

Ein Wahrzeichen seiner Zeit –
Mächtiger Zehntstadel auf herrlicher Hofanlage
in Vornbach am Inn!
Fotos: J. Hölzl
Einzigartige Hofanlage mit mächtigem, viergeschossigen Zehnstadel an der
österreichischen Grenze
Ein wahres Paradies auf der bayerischen Seite des Inns! Eine Hofanlage mit
turmartigem Zehntstadel, jüngerem Wohnhaus und Wirtschaftsgebäuden! Dazu ein
großzügiges Grundstück im Landschaftsschutzgebiet, bestens geeignet für
Tierhaltung und Eigenanbau! Solch ein ländliches Anwesen wartet in Vornbach am
Inn, nahe Passau, an der Grenze zum Nachbarland Österreich auf Sie. Sein
Markenzeichen ist sein hoch emporragender, viergeschossiger Zehntstadel, dessen
Geschichte bis ins Jahr 1718 zurückreicht. Dieser – mit ca. 370 m² Grundfläche,
darunter umfangreichen, mit Kreuzgratgewölbe ausgestatteten Stallungen – erlebte
in den Jahren 1979 - 1981 eine aufwendige Teilsanierung und fand zuletzt als
Künstleratelier Verwendung. Zusammen mit seinem Wohnhaus aus den 1950er
Jahren und den beiden Wirtschaftsgebäuden eröffnet er vielfältige Möglichkeiten für
eine neue Nutzung. Diese werden durch das große Gartengrundstück mit altem
Obstbaumbestand weiter unterstützt. Wenn Sie einen Platz für sich, Ihre Familie und
Ihre Ideen an einem der schönsten Fleckerl zwischen Bayern und Österreich
suchen, sollten Sie jetzt Kontakt aufnehmen!

Das Baudenkmal
Hofanlage mit Zehntstadel, Wirtschaftsgebäude,

Verbindungsbau und Wohnhaus

Zehntstadel mit EG, 3 OGs und DG (Denkmal):

ca. 370 m² (Grundfläche)

Stadl / Stall (Denkmal): ca. 740 m²

Wohnhaus mit EG und OG:

ca. 104 m² (Grundfläche) mit Hühnerstall ca. 48 m²

Verbindungsbau mit EG und OG: ca. 152 m² (Grundfläche)

Grundstücksfläche: ca. 7.745 m²

Baujahr (Zehntstadel): 1718

Zustand: Altbau, renovierungsbedürftig

Garten

Frei

Energie / Versorgung
Energieausweis für ein Baudenkmal

nicht notwendig

Haustyp: Massivbauten

Energieträger: Gas

Zentralheizung (Wohnhaus)

Förderung Denkmalschutz-AfA

             Kapitalanlage

Käuferprovision
             Provisionsfrei

Herausragende Hofanlage in ehemaliger Klosternähe
Die Geschichte Ihrer zukünftigen Hofstelle ist unverkennbar mit dem Kloster
Vornbach verbunden. Dies rührt vor allem daher, dass der mächtige, über vier
Stockwerke hochragende Zehntstadel des ehemaligen Klosters zur Hofanlage
zählt. Hinzukommen ein renovierungsbedürftiges Wohngebäude, ein
denkmalgeschützter Stall sowie ein Verbindungsbau zwischen Zehntstadel
und Stallgebäude. Gemeinsam bilden Sie eine unvergleichliche Hofanlage, die
darauf wartet, durch Wohn-, Gewerbe-, Gastronomie- bis hin zur
künstlerischen Nutzung neue Akzente zu setzen.
Turmartiger Zehntstadel des frühen 18. Jahrhunderts
Das Hauptgebäude Ihrer zukünftigen Hofanlage bildet der mächtige,
viergeschossige Zehntstadel mit Putzgliederung und Schopfwalmdach. Im
Jahr 1718 wurde er als Bestandteil des ehemaligen Benediktinerklosters
Vornbach errichtet. Es diente dereinst als Aufbewahrungsort des vom
Dorfmeier (Dorfältesten) eingesammelten „Zehnten“ - einer Art Naturalsteuer -,
welche an das Kloster abzuliefern war.
Das einst blühende, für seine Schreibschule und Kirchenmusik bekannte
Kloster Vornbach konnte auf eine 800jährige Geschichte zurückblicken, die im
Jahr 1040 ihren Anfang nahm. Allein die Größe des Zehntstadels macht
dessen einstige Bedeutung deutlich. Nach der Säkularisation ging dieses in
Privatbesitz über und aus seinen Konventsgebäuden entstand das prächtige
Schloss Vornbach.

Der zugehörige Zehntstadel erlebte in den Jahren 1979 bis 1981 eine
aufwendige Teilsanierung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen
Landesamt für Denkmalpflege, welche das Dach, die Fassade und die Fenster
umfasste.
Nicht allein das äußere Erscheinungsbild des Zehntstadels fasziniert. Auch im
Inneren beeindruckt das Gebäude durch seine einzigartige Architektur. Das
Erdgeschoss des Baus diente vormals als Stallungen, welche sich durch ihr
atemberaubendes Kreuzgratgewölbe auszeichnen. Die drei darüberliegenden
Geschosse haben loftähnlichen Charakter und wurden zu Klosterzeiten und
während der späteren Hofbewirtschaftung für die Lagerung von Getreide
genutzt. Zu späterer Zeit dienten das 1. und 2. Geschoss dem bekannten
zeitgenössischen österreichischen Maler Arnulf Rainer als Atelier.
Historisches Stallgebäude
Gegenüber dem Zehntstadel treffen Sie auf ein langgestrecktes Stallgebäude,
das im späten 18. / frühen 19. Jahrhundert entstanden sein dürfte und
ebenfalls unter Denkmalschutz steht.
Dieses weist eine Nutzfläche von ca. 740 m² auf und beherbergt einen großen
Stadl zur Unterstellung von Traktor, Anhängern etc. sowie einen weiteren Stall
und ein Heulager.

Zusätzlicher Verbindungsbau
Die Verbindung zwischen Zehntstadel und Stallgebäude wird durch einen nicht
denkmalgeschützten Verbindungsbau hergestellt.
Der sanierungsbedürftige Satteldachbau ist zweigeschossig und bietet eine
Grundfläche von ca. 152 m². Dieser verfügt nicht nur über einen Wasser- und
Stromanschluss und wird über Holz-Einzelöfen beheizt. Auch ein Bad/WC ist
in den Räumlichkeiten anzutreffen.
Zeitgemäßes Wohnhaus der 1950er Jahre
Zu Ihrer zukünftigen Hofanlage zählt ein nicht denkmalgeschütztes
Wohngebäude, das im Jahr 1955 errichtet wurde. Im Jahr 1962 wurde der
zweigeschossige Bau durch einen Anbau erweitert, der ein weiteres Zimmer
sowie eine Dachterrasse aufweist.
Im Inneren bietet das sanierungsbedürftige Gebäude mit mittig an der
Traufseite angebrachtem Eingangsportal fünf Wohnräume, dazu eine Küche,
ein Badezimmer, ein WC sowie 2 Abstellkammern. Bis ins Jahr 2023 war das
Wohnhaus bewohnt und wurde zuletzt 2017 mit einer neuen Gas-Heizung
ausgestattet. Auf Wunsch kann das Gebäude ggf. – in Absprache mit den
zuständigen Behörden – einem denkmalgerechten Ersatzbau weichen.

Großzügiges Grundstück
Ihr zukünftiges Anwesen befindet sich auf einem ca. 7.745 m² großen
Grundstück, das sich auf zwei Flurnummern verteilt. Hierbei befinden sich der
Zehntstadel und der Verbindungsbau auf dem kleineren Grundstück von ca.
1.111 m², während das größere Grundstück mit ca. 6.634 m² der restlichen
Hofanlage vorbehalten ist.
Das großzügige Grundstück überzeugt durch alten Baumbestand (Obst-/
Nussbäume) und eignet sich durch die vorhandenen Stallungen ideal für eine
Tierhaltung, für den Eigenanbau und die Selbstversorgung. Auch ein
Wasserrecht an einer nahegelegenen Quelle besteht. Durch seinen
weitläufigen Garten im Landschaftsschutzgebiet „Vornbacher Enge“ offenbart
sich eine wahre Oase der Abgeschiedenheit, Ruhe und Gemütlichkeit, deren
Ausstrahlung kaum zu übertreffen ist.
Förderung
Maßnahmen, die zur Erhaltung und sinnvollen Nutzung des Baudenkmals
erforderlich sind, sind – sofern hierzu zuvor die Zustimmung des Bayerischen
Landesamtes für Denkmalpflege erteilt wurde – steuerlich begünstigt
(Steuerabschreibungen nach §§ 7i, 10f, 11b EStG). Zuschüsse aus Mitteln der
Denkmalpflege sind im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel
im Grundsatz denkbar.

Lagebeschreibung
Diese einzigartige Hofanlage wartet in Vornbach, einem Ortsteil der Gemeinde
Neuhaus a. Inn, im Landkreis Passau auf Sie. Direkt am Inn, an der Grenze
zu Österreich, ist das ca. 590 Einwohner zählende Pfarrdorf zu finden.
Geprägt wird der Ort durch sein überregional bekanntes Schloss mit seiner
beeindruckenden Stiftskirche.
Was immer das Leben angenehm macht, finden Sie in Ihrem neuen Heimatort
und seiner näheren Umgebung. Direkt im Ort öffnen eine Bäckerei, ein
Kleinstdiscounter und ein Gasthaus ihre Türen für Sie. Weitere
Einkaufsmöglichkeiten finden Sie im nur 5 Minuten entfernten Neuhaus a. Inn
oder im österreichischen Schärding. Ihre Kinder können die Grundschule
direkt in Vornbach und den Kindergarten sowie die Realschule in Neuhaus a.
Inn besuchen. Weiterführende Schulen stehen ihnen in Passau offen. Auch für
eine gute ärztliche Versorgung ist in nächster Umgebung – dies und jenseits
der Grenze – gesorgt.
Die alten Mönche von Kloster Vornbach wussten, Sie würden ihr Kloster an
einem besonders schönen Ort errichten. Vornbach liegt am Unteren Inn und
zeigt Ihnen das reizvolle Landschaftsschutzgebiet der Vornbacher Enge vor
der eigenen Haustür. Die herrliche Naturlandschaft lässt sich bestens beim
Spazierengehen, Wandern oder Radfahren genießen. Zugleich lädt der
nahegelegene Kletterpark zum Klettern, der Vornbacher Weiher zum Baden
und der Sportplatz der DJK Vornbach zu sportlichen Aktivitäten ein.

Auch die Vorzüge der nahegelegenen Städte Passau und Schärding sprechen
für sich und selbst das niederbayerische Bäderdreieck – mit seinen bekannten
Thermen – ist auf kurzem Weg erreichbar.
Eine gute Verkehrsanbindung ist an Ihrem neuen Wohnort – dank der Nähe
zur A3 (Autobahn Deggendorf – Landshut – München oder Linz in ca. 10
Minuten Entfernung) – garantiert. Nur ca. 5 Minuten trennen Sie von Neuhaus
a. Inn (ca. 3 km) oder Schärding (ca. 5 km). Auch von Passau (ca. 13 km)
oder Pocking (ca. 15 km) sind Sie nur eine Viertelstunde entfernt. Selbst im
Bad Füssing (ca. 22 km) im Niederbayerischen Bäderdreieck, kommen Sie
bereits in 20 Minuten an.
Auch an den ÖPNV ist Vornbach gut angebunden. Es bestehen regelmäßige
Busverbindungen nach Passau, wobei die Haltestelle in Ihrer Straße liegt. Der
nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Passau mit guten
Verkehrsanbindungen in Deutschland und nach Österreich.

Denkmalimpressionen
Fotos: J. Hölzl