Diakonie Mitteldeutschland startet Sozial-O-Mat zur Sachsen-Anhalt-Wahl; ermöglicht Abgleich persönlicher Erwartungen mit Parteiprogrammen

Diakonie Mitteldeutschland startet Sozial-O-Mat zur Sachsen-Anhalt-Wahl - Diakonie Mitteldeutschland

Diakonie Mitteldeutschland startet Sozial-O-Mat zur Sachsen-Anhalt-Wahl

Wie kann eine gute und flächendeckende medizinische Versorgung in Sachsen-Anhalt erhalten und ausgebaut werden? Wie soll die Jugend- und Schulsozialarbeit künftig finanziert werden? Wie kann dem Mangel an Arbeitskräften in der Pflege begegnet werden? – Mit solchen und ähnlichen Fragen gibt die online-Plattform „Sozial-O-Mat“ ab heute nicht nur Einblick in die Programme einiger Parteien, die sich in Sachsen-Anhalt am 6. September der Landtagswahl stellen. Der Sozial-O-Mat hilft auch den Nutzerinnen und Nutzern, ihre eigenen sozialpolitischen Erwartungen mit den Parteiprogrammen und den Positionen der Diakonie Mitteldeutschland zu vergleichen. Wer die 20 Thesen mit der jeweils eigenen Zustimmung, Ablehnung oder Neutralität bewertet hat, erfährt im Ergebnis, mit welchem Parteiprogramm die persönlichen Erwartungen die größte Übereinstimmung haben.

„Landespolitik ist den Menschen im Land verpflichtet. Sozialpolitik auf Landesebene hat einen großen Einfluss auf das Leben, die Alltagserfahrungen und das Umfeld der Menschen. Wir wollen mit dem Sozial-O-Mat keine Parteiempfehlung abgeben, sondern Orientierung in den vielfältigen Themen der sozialen Teilhabe, Unterstützung und Daseinsvorsorge.“, erklärt Oberkirchenrat Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland.

Der Sozial-O-Mat ähnelt im Aufbau und in der Nutzung dem Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für Politische Bildung, ist aber auf Fragen und Positionen zugeschnitten, die sich aus der vielfältigen Sozialen Arbeit der Evangelischen Kirchen im Verbund der Diakonie Mitteldeutschland ergibt.

Christoph Stolte: „Die Diakonie unterstützt Menschen mit sozialen Leistungen. Unsere Angebote und Dienste sind in einen staatlichen, gesetzlichen Rahmen eingebunden, den wir in demokratischen Prozessen und Verfahren auch mitgestalten. Wir nehmen Einfluss auf Entscheidungen in der Politik und Politik nimmt Einfluss auf unser Handeln. Dieser Austausch mit den vielen verschiedenen Optionen für die Zukunft wird im Sozial-O-Mat sichtbar. Für die Wählerinnen und Wähler bieten wir damit wichtige Hinweise und Markierungen.“

Hintergrund: Die Agentur Raufeld (Berlin) hat den Sozial-O-Mat für die Diakonie Mitteldeutschland erstellt und betreibt im Auftrag die online-Plattform. Mehr als ein Dutzend Parteien wurden gebeten, sich mit Antworten und Positionen am Sozial-O-Mat zu beteiligen, zwölf Parteien sind mit ihren Inhalten vertreten. Einige Parteien haben auch auf Nachfrage nicht reagiert, andere haben die Beteiligung abgesagt.

Zum Sozial-O-Mat der Diakonie Mitteldeutschland: https:

Passend zum Thema auch: www.menschlichkeitwaehlen.de

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