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title: "Angelika Dahlhaus und Rainer Dahlhaus Art d’Hommage-Programm in der Ottilienkapelle, Sankt Ottilien"
sdDatePublished: "2026-07-30T12:40:00Z"
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  - "Landsberg am Lech"
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Angelika Dahlhaus und Rainer Dahlhaus Art d’Hommage-Programm in der Ottilienkapelle, Sankt Ottilien

DIE HEILIGE OTTILIA
LICHTBRINGERIN
DAS LEBEN EINER
EUROPÄISCHEN HEILIGEN

Art d`Hommage
Rainer Dahlhaus Text
Angelika Dahlhaus Klavier
in der
OTTILIENKAPELLE
des Exerzitien- und
Gästehauses
SANKT OTTILIEN
Eintritt frei – Spenden erbeten.
29.11.
2026
15:30 Uhr
Programm

Die heilige Ottilia – Lichtbringerin
Den Namenstag der Heiligen Ottilia feiern wir jährlich am 13. Dezember. Wir befinden
uns hier an einem historischen Ort der Wallfahrt zur Heiligen Ottilia, die bereits im
14. Jahrhundert Erwähnung findet. Das Chorherrenstift Dießen am Ammersee war ein
frühes Zentrum der Ottilienverehrung und mag Einfluss auf die Begründung der Wall-
fahrt gehabt haben. 1365 weist ein Eresinger Pfarrer auf die Kapelle hin.
Unter dem barocken Kleid lässt die Kapelle noch ein gotisches Chorgewölbe erkennen.
Das Gewölbe wurde 1686 von Johann Schmuzer mit dem Stuck des frühen Wessobrun-
ner Stils gestaltet. Im Zug der Renovierung in den zwanziger Jahren wurde die zuvor
schmucklose Decke des Schiffes mit barock nachempfundenen Stuckranken und einem
Freskenzyklus von Prof. Alois Miller geschmückt. Dieser zeigt im Zentrum die Fürbitte
der hl. Ottilia, die auch das Motiv auf dem Plakat und Programmheft darstellt. Die vier
weiteren Fresken zeigen Szenen aus dem Leben der Jungfrau Maria: Verkündigung,
Anbetung der Hirten, Darstellung im Tempel und Herabkunft des Heiligen Geistes.
Die hl. Ottilia kam um 660 blind zur Welt und wurde deshalb von ihrem Vater, dem
elsässischen Herzog Etich, verstoßen. Nach der Legende erhielt ein bayerischer Bischof
in einer Vision den Auftrag, das von Nonnen aufgezogene Kind zu taufen.
Dabei wurde Ottilia sehend. Später begründete Ottilia auf väterlichem Besitz zwei
Klöster, darunter Hohenburg-Odilienberg. Sie starb um das Jahr 720, am 13. Dezem-
ber, und wurde bald zur Patronin des Elsass. Im Mittelalter breitete sich die Verehrung
der Heiligen über ganz Mitteleuropa aus. Sie wird vor allem bei Augenleiden angeru-
fen. Ihre Attribute sind Buch, Kelch und ein Augenpaar. „Lumen Caecis“ – Licht den
Blinden – unser Wahlspruch! Um dieses Licht den Blinden schenken zu können, ist es
notwendig, selbst immer mehr zu einem Licht zu werden.
Im Jahre 1884 gründete der Pater Andreas Amrhein in Reichenbach in der Oberpfalz
eine Gemeinschaft auf der Grundlage des Verbindens benediktinischen Lebens mit der
Missionstätigkeit. Im November 1886 erwarb er das Schloss und die Hofmark Emming
wo am 6. Januar 1887 das klösterliche Leben begann. Der alte Weiler besaß eine kleine
Kapelle, die der hl. Ottilia geweiht ist. Von der Legende der hl. Ottilia war der Gründer
begeistert, sodass der Name des Klosters von nun an St. Ottilien war. „Lumen Caecis“
(Licht den Blinden) ist der Wahlspruch von St. Ottilien und der gesamten Kongrega-
tion geworden.
Wir Missionsbenediktiner versuchen dies durch ein Leben der beständigen Gott-Su-
che, in Gemeinschaft, nach der Regel des hl. Benedikt, im täglichen Tagesablauf von
Gebet, Lesung und Arbeit zu erreichen. Damit dies gelingt, dazu haben wir vom gro-
ßen Licht, das keinen Anfang und kein Ende kennt, das Licht dass Gott ist, ein Beispiel
erhalten. Jesus Christus hat uns die Kunde gebracht wie wir mit ihm und in ihm Söhne
des Lichtes werden und unser Leben auf das Licht ausrichten und so unserem Leben
eine Orientierung geben. Wie die Liebe Gottes in der Beziehung zwischen dem Vater
und dem Sohn im Hl. Geist ihren Ausdruck findet, so wird diese Liebe in uns, zum
Nächsten und zu Jesus Christus sichtbar und formt den einen Leib.
Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden:

Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft
mit ihm haben, und doch in der Finsternis leben, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander
und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde. 1. Joh 1,5 – 7
Programm
Angelika Dahlhaus: Improvisation zu Haydn
David Nevue: Psalm 77
Improvisation zu Valentin Engels „Sehnsucht“
David Nevue: “You ar my hiding olace”
David Nevue: “Words are unsaid”
David Nevue: “The gift”
Art d‘Hommage
Angelika Dahlhaus – Gründerin des NEW ART MILLENNIUM Moments 2010, Inter-
nationale und Interkulturelle Bildende Künstlerin mit Ausstellungen weltweit, Kunst-
therapeutin, Moderatorin des Internet TV ART d‘HOMMAGE für Kunst, Kultur und
Geistiges Bewusstsein, Vorträge, Seminare, Tagungen, Kongresse.
Rainer Dahlhaus – Waldorferzieher, Waldorflehrer, Lerntherapeut, Deutschdozent,
manager ART d‘HOMMAGE, Lyrik, Vorträge, Seminare
Angelika Dahlhaus wurde 1955 in Penzberg geboren und wuchs in Starnberg auf. Im
Alter von 17 Jahren ging sie nach Berlin und absolvierte die damalige Internats-Aus-
bildung zur Ergotherapeutin. Jahrzehntelang sammelte sie Erfahrungen in medizini-
schen und psychiatrischen Einrichtungen und gründete in den 90er Jahren eine eigene
Ergo-, Kunst- und Lerntherapeutische Praxis bei Basel. Die kunsttherapeutischen Zu-
satzausbildungen erhielt sie in der Liane-Collot-Schulung und in der Hauschka-Schu-
lung. Das künstlerische Studium führte sie in die Kunstakademie Mannheim und in
die anthroposophische Kunstschule vom Paul Pollack in Freiburg i.Br. Durch Süd-
amerika- und Indienreisen wurde ihr ein größeres Spektrum der Außen- und Innen-
welten des Menschen gewahr. Seit dem 25. Lebensjahr widmete sie sich, neben geis-
tigen Übungen der theosophischen Geisteswissenschaften, der Klassischen Literatur,
der Menschheitsgeschichte und später einer Klavierausbildung. Sie begann an inter-
nationalen und nationalen Ausstellungen, Kunstmessen und Projekten teilzunehmen
und gründete die von ihr benannte Kunstrichtung „Historischer- und Prähistorischer
Expressionismus“. Inzwischen arbeitet sie neben den klassischen Malmethoden auch
mit Airbrush-Techniken auf Großleinwänden zum Thema „Astralwelten“. Ihr Werk
beläuft sich mittlerweile auf ca. 2000 Werke. 2019 gründete sie mit ihrem Mann den
Kultursender „TV Art d‘Hommage“ als youtube-Kanal und moderiert Dialektische
Gespräche mit Künstlern aus den verschiedensten Bereichen.