Hamburg-Nord Bezirksamt entfernt 94 Kanus, Kajaks und SUPs aus Uferbereichen in Barmbek, Eppendorf, Winterhude, Uhlenhorst; erstes Entfernen erfolgreich abgeschlossen
94 Boote und Boards aus Grünanlagen in Hamburg-Nord entfernt - hamburg.de
Im Juli hat das Bezirksamt Hamburg-Nord gemeinsam mit dem Dienstleister ReBoat - maritime recycling insgesamt 94 zurückgelassene Kanus, Kajaks und Stand-Up-Paddleboards (SUPs) aus den Uferbereichen in Barmbek, Eppendorf, Winterhude und Uhlenhorst entfernt.
Barmbeker Stichkanal (Barmbek): 16 Stück
Eppendorfer Mühlenteich (Eppendorf): 4 Stück
Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Wir müssen die Ufer von Alster und Kanälen mitten im Herzen unserer Stadt respektvoll behandeln. Deshalb dürfen Wassersportgeräte nicht dort abgestellt werden – das schadet Natur und Tierwelt. In Hamburg-Nord haben wir klare Regeln an 4 Hotspots gesetzt und erfolgreich erste Kanus, Kajaks und Stand-Up-Paddleboards entfernt. Wenn das Projekt weiterhin erfolgreich verläuft, wollen wir auch die Entfernung in weiteren Bezirken prüfen.“
Dr. Bettina Schomburg, Bezirksamtsleitung Hamburg-Nord: „Mit den neuen Regelungen haben wir in Hamburg-Nord pünktlich zum Sommer dafür gesorgt, dass unsere Uferbereiche und Grünanlagen besser geschützt sind. Früher haben wild abgestellte Kanus an den vier Hotspots das Pflanzenwachstum behindert und Tieren den Lebensraum genommen. Jetzt können sich Tiere und Pflanzen wieder dort ansiedeln. Mein Appell an alle Hamburger:innen: Genießen Sie unsere schönen Kanäle in Hamburg-Nord – sie sind ein echtes Privileg. Doch bitte nehmen Sie dabei Rücksicht auf Ihre Mitmenschen und unsere Natur.“
Die gesammelten Wassersportgeräte werden nun zentral von ReBoat GmbH gelagert. Wer sein Boot oder Board vermisst, kann es dort gegen eine Gebühr abholen. Eigentümer:innen müssen dafür einen Nachweis mitbringen. Falls dieser nicht vorliegt, kann auch eine eidesstattliche Versicherung abgegeben werden.
Termine zur Besichtigung und Auslösung sind nur nach vorheriger Anmeldung möglich: Telefon: +49 (0) 40
870 800 86 Mail: umwelt@re-boat.de Webseite: www.re-boat.de
Hintergrund: Hamburg-Nord schützt Uferbereiche mit Allgemeinverfügungen In den Uferbereichen rund um die Kanäle und die Außenalster sind zurückgelassene Kanus, Kajaks und Stand-Up-Paddleboards (SUPs) seit Langem ein Problem. Diese behindern nicht nur die Pflege der Grünflächen, sondern schaden auch der Natur und Tierwelt vor Ort. Daher hatte der Bezirk Hamburg-Nord mit Unterstützung der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) eine neue Regelung erlassen : Ab Mai 2026 wurde mit Allgemeinverfügungen gegen das „wilde“ Lagern von Wassersportgeräten in vier besonders betroffenen Grünanlagen vorgegangen. Vor Ort machen Hinweisschilder auf das Verbot aufmerksam, Eigentümer:innen hatten vor der Abschleppaktion sechs Wochen Zeit, ihre Wassersportgeräte selbst aus den Anlagen zu entfernen.
Mehr zur rechtlichen Grundlage lesen Sie hier: https:
Rückfragen der Medien bitte an: Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) Alexander Fricke | Pressesprecher Telefon: 040 42840 8006 E-Mail: pressestelle@bukea.hamburg.de Bezirksamt Hamburg-Nord Kaja Weber | Pressesprecherin Tel.: 040 42804-2245 E-Mail: Pressestelle@Hamburg-Nord.Hamburg.de www.hamburg.de
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„Wir müssen die Ufer von Alster und Kanälen mitten im Herzen unserer Stadt respektvoll behandeln. Deshalb dürfen Wassersportgeräte nicht dort abgestellt werden – das schadet Natur und Tierwelt. In Hamburg-Nord haben wir klare Regeln an 4 Hotspots gesetzt und erfolgreich erste Kanus, Kajaks und Stand-Up-Paddleboards entfernt. Wenn das Projekt weiterhin erfolgreich verläuft, wollen wir auch die Entfernung in weiteren Bezirken prüfen.“
„Mit den neuen Regelungen haben wir in Hamburg-Nord pünktlich zum Sommer dafür gesorgt, dass unsere Uferbereiche und Grünanlagen besser geschützt sind. Früher haben wild abgestellte Kanus an den vier Hotspots das Pflanzenwachstum behindert und Tieren den Lebensraum genommen. Jetzt können sich Tiere und Pflanzen wieder dort ansiedeln. Mein Appell an alle Hamburger:innen: Genießen Sie unsere schönen Kanäle in Hamburg-Nord – sie sind ein echtes Privileg. Doch bitte nehmen Sie dabei Rücksicht auf Ihre Mitmenschen und unsere Natur.“
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94 Boote und Boards aus Grünanlagen in Hamburg-Nord entfernt
In Zusammenarbeit mit dem Dienstleister ReBoat – maritime recycling hat das Bezirksamt Hamburg-Nord im Juli zurückgelassene Kanus, Kajaks und Stand-Up-Paddleboards (SUPs) aus den Uferbereichen entfernt. Eigentümer:innen können diese gegen eine Gebühr abholen.
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