IWT Wirtschaft und Technik GmbH startet regionale Initiative für autonome Luftfahrzeuge in Bayern und Baden-Württemberg; Förderchancen durch gemeinsame Projekte erhöhen

Regionale Initiative für autonome Luftfahrzeuge - IWT Wirtschaft und Technik GmbH

Regionale Initiative für autonome Luftfahrzeuge

Unbemannte Luftfahrzeuge, UAVs beziehungsweise Drohnen, gewinnen weltweit rasant an Bedeutung. Aktuelle technologische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Entwicklungen führen dazu, dass sich immer mehr Unternehmen, insbesondere KMU und Start-ups, sowie wissenschaftliche Einrichtungen mit den dafür erforderlichen Schlüsseltechnologien beschäftigen.

Das IWT greift diese Dynamik auf und startet eine Initiative zur regionalen Vernetzung relevanter Akteure. Ziel ist es, Kompetenzen sichtbar zu machen, Synergien zu identifizieren und gemeinsame Entwicklungspotenziale zu nutzen, insbesondere mit Blick auf die nächste technologische Stufe: intelligente und autonome Luftfahrzeuge.

Von UAV zu AAV: Der nächste Entwicklungsschritt

Im Mittelpunkt der Initiative steht die Weiterentwicklung klassischer UAV-Systeme hin zu intelligenten, autonomen Luftfahrzeugen:

Damit verbunden sind Technologien, die weit über die reine Flugplattform hinausgehen. Autonome Luftfahrzeuge benötigen leistungsfähige Sensorik, zuverlässige Kommunikation, intelligente Datenauswertung, robuste Energieversorgung, missionsfähige Software sowie KI-basierte Entscheidungs- und Steuerungssysteme.

Gerade in diesen Bereichen bestehen große Chancen für Kooperationen zwischen Industrie, Forschung und Entwicklung.

Regionaler Fokus: Bayern und Baden-Württemberg

Die Initiative richtet sich insbesondere an Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus Bayern und Baden-Württemberg, die bereits an UAV-, Drohnen- oder AAV-relevanten Technologien arbeiten oder entsprechende Kompetenzen einbringen möchten.

Der regionale Schwerpunkt soll helfen, vorhandenes Know-how besser zu bündeln, persönliche Kontakte aufzubauen und konkrete gemeinsame Projekte effizienter anzubahnen.

Das IWT verfolgt mit der Initiative mehrere konkrete Absichten:

  1. Sichtbarkeit relevanter Kompetenzen erhöhen

Ein zentrales Ziel ist es, den gegenseitigen Überblick über Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen zu verbessern, die sich mit autonomen Luftfahrzeugen und den dafür benötigten Technologien beschäftigen.

Luftfahrzeugplattformen und Drohnen zum Beispiel Flächenflugzeuge, Multicopter, Zeppeline oder hybride Systeme

Energieversorgung im Flug zum Beispiel Batterietechnologien, alternative Antriebe, Energieeffizienz oder Reichweitenoptimierung

Luftgestützte Sensorik zum Beispiel optische Sensoren, Radar, Lidar, Umwelt- und Lageerfassung

Datenkommunikation und Datenauswertung zum Beispiel sichere Datenübertragung, Edge Computing, Cloud-Anbindung oder Datenfusion

Missionsplanung und Missionsdurchführung zum Beispiel Software, KI, Autonomiealgorithmen, Steuerung, Navigation und Entscheidungslogik

Die Initiative soll eine Plattform für den kontinuierlichen Austausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern schaffen. Durch regelmäßige Treffen, Fachimpulse und thematische Arbeitsgruppen können technologische Herausforderungen, Marktbedarfe und Kooperationschancen frühzeitig identifiziert werden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung gemeinsamer Förderanträge in Subteams. Ziel ist es, einzelne Technologien gezielt im Reifegrad zu erhöhen und sie näher an Anwendung, Demonstration oder Marktreife zu bringen.

Mögliche Förderprogramme können dabei unter anderem sein:

weitere nationale und europäische Förderlinien

Je nach Interessenslage und Kompetenzprofil der Beteiligten sind auch bi- oder multilaterale Entwicklungsprojekte denkbar, etwa für einzelne Subsysteme oder perspektivisch sogar für vollständige AAV-Systeme.

Die Initiative versteht sich als offenes Netzwerk für alle Akteure, die UAV- und AAV-Technologien aktiv mitgestalten möchten. Im Vordergrund stehen Austausch, Transparenz, Kooperation und die gemeinsame Weiterentwicklung technologischer Bausteine.

Durch die Bündelung regionaler Kompetenzen kann ein leistungsfähiges Netzwerk entstehen, das Innovationen beschleunigt, Förderchancen erhöht und neue Anwendungen für intelligente autonome Luftfahrzeuge ermöglicht.

Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und weitere interessierte Organisationen aus Bayern und Baden-Württemberg sind herzlich eingeladen, sich in die Initiative einzubringen.

Gesucht werden Partner mit Kompetenzen, Ideen oder konkreten Entwicklungsinteressen rund um UAVs, Drohnen, autonome Luftfahrzeuge und die dafür erforderlichen Schlüsseltechnologien.

Schreiben Sie uns gerne direkt an, Edvin Hamzic, hamzic@iwt-bodensee.de