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title: "Björn Steiger Stiftung übergibt Baby-Notarztwagen Felix im Olgahospital des Klinikums Stuttgart; 350.000 Euro Kosten von Stiftung getragen"
sdDatePublished: "2026-07-30T13:52:00Z"
source: "https://www.steiger-stiftung.de/presseartikel/neuer-baby-notarztwagen-felix-fuer-stuttgart/"
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  - "Stuttgart"
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Björn Steiger Stiftung übergibt Baby-Notarztwagen Felix im Olgahospital des Klinikums Stuttgart; 350.000 Euro Kosten von Stiftung getragen

Neuer Baby-Notarztwagen „Felix“ für Stuttgart - Björn Steiger Stiftung übergibt Fahrzeug an DRK und Klinikum Stuttgart.

Neuer Baby-Notarztwagen „Felix“ für Stuttgart - Björn Steiger Stiftung übergibt Fahrzeug an DRK und Klinikum Stuttgart.

Der Baby-Notarztwagen „Felix“ der Björn Steiger Stiftung wurde gestern an das Klinikum Stuttgart und den DRK Kreisverband Stuttgart übergeben. Die Übergabe fand im Olgahospital des Klinikums im Beisein von Thomas Fuhrmann, Bürgermeister für Wirtschaft, Finanzen und Beteiligungen statt. Mit dem Start des Betriebs stehen in der Region Stuttgart ab sofort schonendere Transporte und eine verbesserte medizinische Begleitung für Früh- und Neugeborene zur Verfügung.

Das Baby-Notarztwagensystem „Felix“ wurde für die besonderen Anforderungen bei Fahrten mit Früh- und Neugeborenen entwickelt. Der quer zur Fahrtrichtung eingebaute Inkubator unterstützt einen stabilen Transport insbesondere bei Bremsmanövern. Eine aufeinander abgestimmte Federung sowie eine akustisch gedämpfte Umgebung im Innenraum tragen zu einem ruhigen Ablauf bei. Die Arbeitsplätze des begleitenden Teams sind so angeordnet, dass das Kind, der Inkubator und die notwendigen Instrumente jederzeit im Blick sind. Eine elektro-hydraulische Fahrtrage im Quereinbau erleichtert das Be- und Entladen: das verringert Hebevorgänge für das Personal und ermöglicht dem Kind ein erschütterungsarmes Ein- und Ausladen. Eine eigene Stromversorgung sowie Kapazitäten für Medizintechnik, darunter mehrere Perfusoren und Sauerstoffvorräte, sichern die kontinuierliche Versorgung während der Fahrt.

Mit der Stationierung in der DRK Rettungswache 1 in der Neckarstraße ist eine kurze Anfahrt im gesamten Einzugsgebiet des Klinikums Stuttgart möglich. Bei Alarmierungen kann Fachpersonal des Olgahospitals am Klinikum Stuttgart, dem größten Kinderkrankenhaus in Deutschland, schnell an Bord genommen werden. Im Einsatz fahren speziell qualifizierte Teams mit einer Neugeborenen-Notärztin bzw. einem Neugeborenen-Notarzt und einer Kinder-Intensivpflegekraft.

Prof. Dr. Dr. Neysan Rafat, Ärztliche Direktor der Klinik für Neonatologie und neonatologische Intensivmedizin am Klinikum Stuttgart hatte die Initiative zu dem Projekt angestoßen und seine Erfahrungen aus anderen Häusern eingebracht. „Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir, wie wichtig ein schonender und gut organisierter Transport für die Kleinsten ist. Mit dem neuen Baby‑Notarztwagen stehen uns Funktionen zur Verfügung, die den Ablauf besser strukturieren und das Kind im Blick behalten“, sagte Prof. Dr. Dr. Neysan Rafat anlässlich der Inbetriebnahme. Die Neonatologie im Olgahospital des Klinikums Stuttgart ist ein hochspezialisiertes Zentrum und behandelt jährlich rund 1.200 Frühgeborene und kranke Neugeborene. Regelmäßig werden schwer kranke Neugeborene aus anderen Kinderkliniken zur Weiterbehandlung ans Olgahospital verlegt.

„Als Björn Steiger Stiftung arbeiten wir seit vielen Jahren an der Verbesserung der Notfallhilfe und haben dazu eine Reihe an Projekten gerade auch für die Kleinsten angestoßen. In Stuttgart ging bereits 1974 der erste Baby-Notarztwagen Deutschlands an den Start und hat hier bis in die 2000er für einen sicheren Transport gesorgt“, so Joachim von Beesten, Geschäftsführer Forschung, Innovation und Sonderfahrzeuge der Björn Steiger Stiftung. „Den neuen Baby-Notarztwagen für Stuttgart haben Spenden aus Unternehmen, Vereinen, Institutionen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht.“ Denn der Baby‑Notarztwagen ist nicht im Rettungsdienstgesetz verankert; eine Finanzierung über Krankenkassen erfolgt nicht. Die Kosten in Höhe von rund 350.000 Euro werden von der Björn Steiger Stiftung getragen.

Mit Blick auf die aktuelle Versorgungslandschaft rechnet die Klinik mit weiter steigenden Transportzahlen von Früh und Neugeborenen. Der Start von „Felix“ schafft hierfür eine zeitgemäße Lösung in der Region.

Über die Björn Steiger Stiftung:

Die Björn Steiger Stiftung wurde 1969 von Ute und Siegfried Steiger gegründet , nachdem ihr Sohn nach einem Verkehrsunfall an den Folgen unzureichender Notfallversorgung verstarb. Seitdem engagiert sich die Stiftung unermüdlich für die Verbesserung des Rettungswesens in Deutschland. Zu ihren wegweisenden Initiativen zählen unter anderem die Einführung der Notrufnummern 110

112 , Gründung und Aufbau der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) sowie die Einrichtung von Notrufsäulen an Bundes- und Landstraßen . Die Stiftung verfolgt das Ziel, auf Missstände im Bereich der Notfallhilfe aufmerksam zu machen, den öffentlichen Diskurs anzustoßen und mit eigenen Projekten, wie dem Baby-Notarztwagen oder Herzsicher , und konkreten Lösungen zu einer besseren Notfallversorgung beizutragen – so auch 2025 mit der Einreichung einer Verfassungsbeschwerde zur Schaffung einheitlicher Regelungen im Rettungsdienst. Seit 2024 engagiert sich die Stiftung in konsequenter Weiterentwicklung ihrer Geschichte mit einem eigenen Bereich in der Vermeidung von Verkehrsunfällen . Weitere Informationen unter: www.steiger-stiftung.de

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Der Baby-Notarztwagen „Felix“ der Björn Steiger Stiftung wurde gestern an das Klinikum Stuttgart und den DRK Kreisverband Stuttgart übergeben. Die Übergabe fand im Olgahospital des Klinikums im Beisein von Thomas Fuhrmann, Bürgermeister für Wirtschaft, Finanzen und Beteiligungen statt. Mit dem Start des Betriebs stehen in der Region Stuttgart ab sofort schonendere Transporte und eine verbesserte medizinische Begleitung für Früh- und Neugeborene zur Verfügung. Das Baby-Notarztwagensystem „Felix“ wurde für die besonderen Anforderungen bei Fahrten mit Früh- und Neugeborenen entwickelt. Der quer zur Fahrtrichtung eingebaute Inkubator unterstützt einen stabilen Transport insbesondere bei Bremsmanövern. Eine aufeinander abgestimmte Federung sowie eine akustisch gedämpfte Umgebung im Innenraum tragen zu einem ruhigen Ablauf bei. Die Arbeitsplätze des begleitenden Teams sind so angeordnet, dass das Kind, der Inkubator und die notwendigen Instrumente jederzeit im Blick sind. Eine elektro-hydraulische Fahrtrage im Quereinbau erleichtert das Be- und Entladen: das verringert Hebevorgänge für das Personal und ermöglicht dem Kind ein erschütterungsarmes Ein- und Ausladen. Eine eigene Stromversorgung sowie Kapazitäten für Medizintechnik, darunter mehrere Perfusoren und Sauerstoffvorräte, sichern die kontinuierliche Versorgung während der Fahrt. Mit der Stationierung in der DRK Rettungswache 1 in der Neckarstraße ist eine kurze Anfahrt im gesamten Einzugsgebiet des Klinikums Stuttgart möglich. Bei Alarmierungen kann Fachpersonal des Olgahospitals am Klinikum Stuttgart, dem größten Kinderkrankenhaus in Deutschland, schnell an Bord genommen werden. Im Einsatz fahren speziell qualifizierte Teams mit einer Neugeborenen-Notärztin bzw. einem Neugeborenen-Notarzt und einer Kinder-Intensivpflegekraft. Prof. Dr. Dr. Neysan Rafat, Ärztliche Direktor der Klinik für Neonatologie und neonatologische Intensivmedizin am Klinikum Stuttgart hatte die Initiative zu dem Projekt angestoßen und seine Erfahrungen aus anderen Häusern eingebracht. „Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir, wie wichtig ein schonender und gut organisierter Transport für die Kleinsten ist. Mit dem neuen Baby‑Notarztwagen stehen uns Funktionen zur Verfügung, die den Ablauf besser strukturieren und das Kind im Blick behalten“, sagte Prof. Dr. Dr. Neysan Rafat anlässlich der Inbetriebnahme. Die Neonatologie im Olgahospital des Klinikums Stuttgart ist ein hochspezialisiertes Zentrum und behandelt jährlich rund 1.200 Frühgeborene und kranke Neugeborene. Regelmäßig werden schwer kranke Neugeborene aus anderen Kinderkliniken zur Weiterbehandlung ans Olgahospital verlegt. „Als Björn Steiger Stiftung arbeiten wir seit vielen Jahren an der Verbesserung der Notfallhilfe und haben dazu eine Reihe an Projekten gerade auch für die Kleinsten angestoßen. In Stuttgart ging bereits 1974 der erste Baby-Notarztwagen Deutschlands an den Start und hat hier bis in die 2000er für einen sicheren Transport gesorgt“, so Joachim von Beesten, Geschäftsführer Forschung, Innovation und Sonderfahrzeuge der Björn Steiger Stiftung. „Den neuen Baby-Notarztwagen für Stuttgart haben Spenden aus Unternehmen, Vereinen, Institutionen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht.“ Denn der Baby‑Notarztwagen ist nicht im Rettungsdienstgesetz verankert; eine Finanzierung über Krankenkassen erfolgt nicht. Die Kosten in Höhe von rund 350.000 Euro werden von der Björn Steiger Stiftung getragen. Mit Blick auf die aktuelle Versorgungslandschaft rechnet die Klinik mit weiter steigenden Transportzahlen von Früh und Neugeborenen. Der Start von „Felix“ schafft hierfür eine zeitgemäße Lösung in der Region. Über die Björn Steiger Stiftung: Die Björn Steiger Stiftung wurde 1969 von Ute und Siegfried Steiger gegründet , nachdem ihr Sohn nach einem Verkehrsunfall an den Folgen unzureichender Notfallversorgung verstarb. Seitdem engagiert sich die Stiftung unermüdlich für die Verbesserung des Rettungswesens in Deutschland. Zu ihren wegweisenden Initiativen zählen unter anderem die Einführung der Notrufnummern 110

112 , Gründung und Aufbau der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) sowie die Einrichtung von Notrufsäulen an Bundes- und Landstraßen . Die Stiftung verfolgt das Ziel, auf Missstände im Bereich der Notfallhilfe aufmerksam zu machen, den öffentlichen Diskurs anzustoßen und mit eigenen Projekten, wie dem Baby-Notarztwagen oder Herzsicher , und konkreten Lösungen zu einer besseren Notfallversorgung beizutragen – so auch 2025 mit der Einreichung einer Verfassungsbeschwerde zur Schaffung einheitlicher Regelungen im Rettungsdienst. Seit 2024 engagiert sich die Stiftung in konsequenter Weiterentwicklung ihrer Geschichte mit einem eigenen Bereich in der Vermeidung von Verkehrsunfällen . Weitere Informationen unter: www.steiger-stiftung.de

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