Straßen.NRW beginnt Vorbereitungsarbeiten für Ersatzneubau der Seibachbrücke in Wachtberg-Pech; Fertigstellung voraussichtlich Ende März 2027.

L158: Ersatzneubau der Seibachbrücke in Wachtberg-Pech - Vorbereitungsarbeiten ab 3.8. - Straßen.NRW

L158: Ersatzneubau der Seibachbrücke in Wachtberg-Pech - Vorbereitungsarbeiten ab 3.8.

Wachtberg (straßen.nrw) . Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen beginnt am Montag, 3.8., mit den Vorbereitungsarbeiten für den Ersatzneubau der Seibachbrücke in Wachtberg-Pech.

Die Seibachbrücke ist im Rahmen der Sanierungsoffensive des Landes NRW eine von 400 Brücken, die innerhalb von 10 Jahren erneuert werden sollen. Die Fertigstellung des Ersatzneubaus der Seibachbrücke in Wachtberg-Pech ist für Ende März 2027 vorgesehen. Die Kosten für den Ersatzneubau der Seibachbrücke betragen rund 1,9 Mio. Euro.

Das Bauwerk über die L158 in Wachtberg-Pech wurde im Jahr 1966 errichtet und ist in den vergangenen Jahren mehrfach abgelastet worden, um die Restnutzungsdauer zu verlängern und die sichere Nutzung zu gewährleisten. Bis zuletzt war die Benutzung der Brücke nur noch mit Fahrzeugen bis 16 Tonnen Gesamtgewicht und mit einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von 30 km

h zulässig. Da die Restnutzungsdauer der Seibachbrücke nicht mehr verlängert werden kann, ist der Neubau zum jetzigen Zeitpunkt alternativlos.

Größere Gehwegbreite nach dem Neubau

Die Breite der neuen Seibachbrücke wird von 9,00 auf 9,50 Meter steigen, wodurch eine Verbreiterung der Gehwege auf jeweils 1,5m Breite erzielt wird. Die lichte Höhe des Bauwerks steigt von 4,41 m auf 4,70 m, wodurch die maximale Durchfahrthöhe auf der L158, die bisher eingeschränkt ist auf 4 Meter, auf 4,5 Meter steigt. Somit entfällt künftig die Höhenbeschränkung auf der L158. Die lichte Weite unter der Brücke auf der L158 steigt von 15,50 Meter auf 19,50 Meter.

Ab 3.8. wird zunächst die über die Brücke führende Seibachstraße gesperrt. Der innerörtliche Verkehr in Pech wird über die Pecher Hauptstraße, Grüner Weg, Auf dem Reeg und Alte Hecke, sowie nahegelegene Wirtschaftswege, teilweise mit Einbahnstraßenregelung, umgeleitet. (U1

U2) Die Sperrung der Seibachstraße wird bis zur Fertigstellung des Ersatzneubaus der Seibachbrücke voraussichtlich Ende März 2027 bestehen bleiben.

Vom 10.8. bis voraussichtlich 14.8. finden zusätzlich erste Arbeiten an der Landesstraße L158 im Bereich des Seibachs unter der Brücke statt. Im Zuge dieser Arbeiten wird die L158 im Bereich der Seibachbrücke halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird wechselseitig mittels Baustellenampeln unter der Seibachbrücke hindurchgeführt.

Einwöchige Vollsperrung der L158 für Abbruch und Neubau

Für den Abbruch der alten Seibachbrücke und den Neubau muss die Landesstraße L158 zweimal für je eine Woche vollgesperrt werden. Die Vollsperrung für den Abbruch ist von Freitag, 21.8. ab 17 Uhr bis Freitag 28.8. um 5 Uhr vorgesehen. Dieser Zeitraum wurde von Straßen.NRW bewusst in der verkehrsarmen Zeit der NRW-Sommerferien vor dem letzten Rückreisewochenende gewählt. Die zweite Vollsperrung ist abhängig vom Bauablauf für eine Woche im 1. Quartal 2027 geplant. Der genaue Termin wird zu Jahresbeginn 2027 bekannt gegeben.

Die Abbrucharbeiten der Seibachbrücke werden vom 21.8. bis zum 28.8. durchgeführt. Im Zeitraum von jeweils 6 Uhr bis 22 Uhr kommt es in Folge der Abbrucharbeiten durch den Einsatz von Baumaschinen zu Lärmbelastungen für die Bevölkerung von Wachtberg-Pech. In der nächtlichen Ruhezeit (22-6 Uhr) sind keine Arbeiten vorgesehen. Straßen.NRW und das ausführende Bauunternehmen werden versuchen, die Einschränkungen für die Bevölkerung durch Lärm- und Staubbelastung so gering wie möglich zu halten.

Straßen.NRW nutzt beide Vollsperrungen für die Sanierung der Landesstraße L158 zwischen Wachtberg und Bonn, um die Beeinträchtigung des Verkehres in der Region durch die gesperrte Bonner Nordbrücke an der A565 so gering wie möglich für alle Verkehrsteilnehmenden zu halten. Bei der Fahrbahnsanierung kommt lärmmindernder Asphalt zum Einsatz, wodurch die Lärmbelastung für die Bevölkerung der naheliegenden Ortslagen um bis zu 3 db(A) reduziert wird.

Aufgrund der Sperrung der Nordbrücke hat sich das Verkehrsaufkommen auf der L158 zwischen Meckenheim und Bad Godesberg erhöht, da diese Strecke verstärkt als Ausweichroute vom Pendler- und Schwerlastverkehr genutzt wird. Die Straßendecke der L158 muss daher an die gestiegene Verkehrsbelastung angepasst und ihre Leistungsfähigkeit für die kommenden Jahre sichergestellt werden. Während der Vollsperrung vom 21.8. bis zum 28.8. wird die L158 zwischen den Einmündungen Grüner Weg und Am Stadtwald auf einer Länge von rund 3,5 km saniert. Im Zuge der zweiten Vollsperrung in 2027 soll die L158 zwischen den Einmündungen Wachtbergring und Burgstraße auf einer Länge von 1,2 km saniert werden.

Der Durchgangsverkehr auf der L158 wird während der Vollsperrungen über Berkum, Kürrighoven, Mehlem und Bad Godesberg umgeleitet.

Die Kosten für beide Fahrbahnsanierungen betragen zusammen rund 1,5 Mio. Euro.

Während der gesamten Bauzeit, abgesehen von den beiden Wochen Vollsperrung und der einen Woche mit wechselseitiger Verkehrsführung mittels Baustellenampeln zur Vorbereitung der Abbrucharbeiten (10.-14.8.), kann der Verkehr auf der L158 durchgängig auf verengten Fahrspuren geführt werden. Vereinzelt wird es im Rahmen von Tagesbaustellen erforderlich sein, eine Spur zu sperren und den Verkehr mittels Baustellenampeln im Brückenbereich am Baufeld vorbei zu führen. Diese halbseitige Sperrung wird nur zur Absicherung laufender Arbeiten aufgebaut. Abends oder an Wochenenden, wenn nicht im Bereich der L158 gearbeitet wird, wird der Verkehr auf verengten Fahrspuren am Baufeld vorbeigeführt.