Sarah Schilliger hält Rede in Surprise-Ausgabe zum 1. August über Heimat als geteilte Erfahrung mit Beispielen aus Baselland; Progressiver Patriotismus-Debatte im Fokus
Heimat | Surprise
Auch Surprise feiert dieses Jahr den 1. August gross, und zwar in der neuen Ausgabe mit:
einer Rede von der Soziologin Sarah Schilliger. Sie schreibt: «Heimat ist eine geteilte Erfahrung. In Beziehungen eingebunden zu sein, gemeinsam zu sorgen und umsorgt zu werden, zusammen an einer anderen Zukunft zu bauen.»
einem Interview mit dem Historiker Bernhard C. Schär zu unserem Schweizbild. Und der Frage, ob es so etwas wie progressiven Patriotismus gibt. Von Klaus Petrus.
einer persönlichen Betrachtung eines abgewiesenen Asylsuchenden, der vor Kurzem nach Sri Lanka ausgeschafft wurde. Thayaparan Suriyakumar (Name geändert) schreibt: «Ich werde vielleicht noch einige Jahre lang ein Mann ohne Heimat bleiben – nicht, weil ich kein Haus habe, sondern weil ich den Ort noch nicht gefunden habe, an dem meine Familie und ich zusammen in Frieden leben können.» Aus dem Englischen übersetzt von Lea Stuber.
Und mit einem Plädoyer für kollektiven Aufbruch. Unsere Redaktorin Sara Winter Sayilir schreibt: «Eine Schweiz mit wachem Blick auf die Menschenrechte und einer gehörigen Menge Selbstkritik wäre eine Heimat, auf die man zu Recht stolz sein könnte.»
Was bedeutet Heimat für dich? Das haben wir Kinder und Jugendliche von sechs bis zwanzig Jahren gefragt. Ihre Gedanken dazu lesen Sie verteilt über die ganze Ausgabe, illustriert von Alex Mages. Wir danken den Schülerinnen des Ati A der Sekundarschule Theobald Baerwart in Basel sowie ihren Lehrpersonen, im Besonderen Herrn Laurent Tschudin, dem Kinderbüro Basel und den Kolleginnen bei Surprise sowie unserem Umfeld. Herzlichen Dank für eure so persönlichen wie scharfsinnigen Antworten.
Wir wünschen eine inspirierende Lektüre, und natürlich einen schönen 1. August!