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title: "18 Hauswirtschafterinnen erhalten Zeugnisse in Kempten; Drei Absolventinnen mit 1,0"
sdDatePublished: "2026-07-31T18:12:00Z"
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18 Hauswirtschafterinnen erhalten Zeugnisse in Kempten; Drei Absolventinnen mit 1,0

Schulschlussfeier Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung KemptenStarker Abschluss für 18 Hauswirtschafterinnen

Schulschlussfeier Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung Kempten Starker Abschluss für 18 Hauswirtschafterinnen Zwei Jahre lang haben 18 Frauen Beruf, Familie und Ausbildung miteinander verbunden. Bei der Schulschlussfeier der Landwirtschaftsschule Kempten am 17. Juli erhielten sie nun ihre Zeugnisse als Fachkräfte für Ernährung und Haushaltsführung. Unter dem Motto „Erfolg hat drei Buchstaben: TUN“ blickten Absolventinnen, Lehrkräfte und Gäste auf eine intensive und erfolgreiche gemeinsame Zeit zurück. Wie stark das Semester 2024

26 war, zeigte sich auch an den Ergebnissen: Der Klassendurchschnitt lag bei 1,49. Drei Absolventinnen erreichten die Note 1,0, eine weitere schloss mit 1,10 und eine mit 1,11 ab. Eine der drei Absolventinnen mit Bestnote hatte die Ausbildung im Alter von 60 Jahren begonnen und zeigte damit, dass Weiterbildung keine Frage des Alters ist. Dr. Michael Honisch, Bereichsleiter Landwirtschaft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kempten (AELF) würdigte die Leistungen der Absolventinnen und dankte auch den Lehrkräften. „Mit Ihrem Fachwissen und Ihrer Begeisterung haben Sie einen großen Anteil am Erfolg der Schule“, betonte Honisch. Mut zu einem neuen Weg Josef Mayr, Stadtrat und Vorsitzender des Zweckverbands Landwirtschaftsschule Kempten, gratulierte den Frauen zu ihrem Abschluss. „Ab heute dürfen Sie sich Fachkraft für Ernährung und Haushaltsführung nennen“, sagte er. Mayr würdigte ihren Mut, noch einmal etwas Neues zu beginnen. Er ermutigte sie, stolz auf das Erreichte zu sein, die entstandenen Freundschaften zu pflegen und gerne an ihre Schulzeit zurückzudenken. Hauswirtschaft selbstbewusst vertreten Sabine Stenzel, stellvertretende Kreisbäuerin im Oberallgäu, überbrachte die Glückwünsche des Bayerischen Bauernverbands. Hauswirtschaft sei ein vielseitiger Beruf, der Fachwissen über Ernährung, Hygiene, Haushaltsmanagement, Nachhaltigkeit, Arbeitsorganisation und Betreuung verbinde. Stenzel zollte den Absolventinnen Respekt dafür, dass sie die Ausbil-dung zusätzlich zu Beruf und Familie gemeistert hatten. „Verkauft euch und eure Arbeit nicht unter Wert“, gab sie ihnen mit auf den Weg. Sabine Bertele vom Verband für land-wirtschaftliche Fachbildung Oberallgäu

Kempten übermittelte ihre Grüße schriftlich. Der Verband biete auch nach dem Abschluss Möglichkeiten zur Weiterbildung und zum fachlichen Austausch. Hauswirtschaft mit vielen Facetten In ihrem Semesterrückblick griff Dr. Elisabeth Bischofberger, Semesterleiterin der Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung Kempten, das Motto des Abends auf. Die Absolventinnen hätten ihre Ziele nicht nur formuliert, sondern umgesetzt. Neben moderner Haushaltsführung in Theorie und Praxis hätten sie ihr Zeitmanagement verbessert und persönliche Stärken entdeckt. Nachhaltigkeit, regionale Lebensmittel und die Verbindung zur Landwirtschaft spielten dabei eine wichtige Rolle. Klassensprecherin Elisabeth Kienle erinnerte daran, dass das Semester mit 22 Teilnehmerinnen begonnen hatte. 18 von ihnen erreichten nun den Abschluss. Persönlichkeitsbildung, Freundinnentage, der Einsatz auf der Allgäuer Festwoche, die Abschlussfahrt und Lehrfahrten nach Berlin, Österreich sowie zu landwirtschaftlichen Betrieben und Unternehmen prägten die gemeinsame Zeit. „Wir haben viel mehr gelernt als nur Theorie und Praxis“, fasste Kienle zusammen. Neben dem Fachwissen seien vor allem die gemeinsamen Erfahrungen und die Klassengemeinschaft wertvoll gewesen. Auch Klassensprecherin Bianca Traut blickte stolz zurück. „Wir haben es geschafft“, sagte sie. Mit persönlichen Worten und handgefertigten Präsenten bedankten sich die Absolventinnen bei den Lehrkräften. Ein besonderer Dank galt Bischofberger für ihr großes Engagement. Auch die Partner, Familien und Freunde, die die Frauen während der Ausbildung unterstützt und ihnen im Alltag den Rücken freigehalten hatten, wurden gewürdigt. Erfolg durch Gemeinschaft Neben der Freude am gemeinsamen Tun bezeichnete Bischofberger den Zusammenhalt der Klasse als wichtigen Erfolgsfaktor. Die Frauen hätten miteinander gelernt, sich gegenseitig unterstützt und auch in schwierigen Phasen getragen. Rainer Hoffmann vom AELF Kempten sprach den Absolventinnen seinen Respekt aus und blickte auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Klasse zurück. Mit ihrem Abschluss nehmen die 18 Frauen fundiertes Fachwissen, praktische Erfahrung und ein gewachsenes Netzwerk mit. Vor allem aber bleibt die Erfahrung, dass sich Mut, Ausdauer und gemeinsames Lernen auszahlen.