Katharina Haebler, Martin von Lossa, Ole Prietz realisieren Entwürfe im Skulpturenpark des Klosters Andechs unterhalb des Bräustüberls; aus 41 Bewerbungen ausgewählt

Presse – Mitteilung

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Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung. Kloster Andechs, Körperschaft des öffentlichen Rechts Martin Glaab; Öffentlichkeitsarbeit;

Hubert Huber, Leiter des Symposiums Bergstraße 2; 82346 Andechs

Ringstraße 1, 94081 Fürstenzell Tel.: +49 - 8152 – 376–290;

+49 – 8502 - 8250 Mobil: +49 – 173 – 356 92 96

+49 – 179 - 504 53 96 Mail: pr@andechs.de;

info@huberthuber.de URL: www.andechs.de

www.kunstundbier.de

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Vom 18. bis 25. August 2026 im Skulpturenpark unterhalb des Bräustüberls Symposium „Kunst und Bier“ Andechs, 30. Juli 2026 (mG) Im Rahmen des Symposiums „Kunst und Bier“ 2026 realisieren Katharina Haebler aus Herrsching, Martin von Lossa aus Leipzig und Ole Prietz aus Bremen ihre Entwürfe im Skulpturenpark des Klosters unterhalb des Bräustüberls. Die drei Gewinner wurden unter 41 Bewerbungen ausgewählt. Beim Symposium vom 18. bis 25.August können Besucherinnen und Besucher von 9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr der Künstlerin und den Künstlern bei der Entstehung ihrer Kunstwerke über die Schulter schauen. Die Attraktivität des Symposiums ist auch nach fast 25 Jahren ungebrochen. Die ,,Letzte Runde" von Katharina Haebler aus Herrsching Die 1981 in München geborene Katharina Haebler absolvierte von 2004 bis 2007 die Ausbildung zur Holzbildhauerin an der Schule für Holz und Gestaltung in Garmisch- Partenkirchen. Im Anschluss studierte sie bis 2017 Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München und schloss mit dem Diplom ab. Sie lebt und arbeitet in Herrsching am Ammersee. Ausstellungen führten sie aus der Region StarnbergAmmersee, dem bayerischen Oberland, Schwaben und die Oberpfalz bis Berlin und London. Auf dem Symposium 2026 realisiert Katharina Haebler ihren Entwurf ,,Letzte Runde". Die etwa zwei Meter hohe Holzskulptur zeigt ein laufendes Huhn, das auf einem massiven Stamm balanciert. Auf dem Kopf trägt es einen kippelnden Maßkrug. Stolz und Taumel, Krönung und Last wird hier auf humorvolle Weise dargestellt.

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Der ,,Doppelbock» von Martin von Lossa Martin von Lossa stammt aus Wurzen, 30 Kilometer östlich von Leipzig. Der 1989 geborene Künstler absolvierte zunächst nach dem Abitur eine Ausbildung zum Metallbauer und Schmied. Seit 2006 unterhält er sein Maleratelier sowie die Metallbildhauerwerkstatt im Leipziger Landkreis. 2014 begann das Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig u.a. bei Prof. Christoph Ruckhäberle. Hier entwickelte er in Malerei und Grafik eine eigene Farb- und Formsprache. Martin von Lossa ist weit herumgekommen. So verbrachte er u.a. 2012 eine Zeit in Australien. Als freischaffender Künstler lebt und arbeitet er seit 2019 in Leipzig und hat verschiedene Preise und Stipendien erhalten. Seine etwa zwei Meter hohe Skulptur „Doppelbock“ verweist mit den beiden Böcken auf die Geschichte der bayrischen Braukultur und nimmt sie spielerisch auf. Die Böcke klettern auf einen Turm aus Formen von Rauten. Die Vertiefungen am Außenstamm sind inspiriert durch die Vertiefungen, wie sie an alten Bierkrügen aus Glas üblich sind und runden die Formen ab. „Der total verrückte Zapfhahn-Flug“ von Ole Prietz 1990 in Göttingen geboren, schloss Ole Prietz 2016 seine Ausbildung an der staatl. Berufsfachschule für Holzbildhauer in Oberammergau ab. Seither ist Ole Prietz als Künstler und Bildhauer tätig. 2022 erhielt er sein Diplom im Studiengang Freie Kunst an der Hochschule für Künste Bremen und schloss ein Jahr später sein Meisterschüler-Studium ab.

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Er bedient sich verschiedener Materialien und bildhauerischer Techniken, wie Gipsguss, Betonguss und natürlich der Holzbildhauerei und gelangt so zu einer figürlichen Ausdrucksweise. Ausstellungen, Auftragsarbeiten und Symposien führten ihn in den letzten zehn Jahren u.a. durch Deutschland, aber auch ins europäische Ausland bis nach Portugal. Zum „Total verrückten Zapfhahn-Flug“ schreibt Ole Prietz: «Die Form des Zapfhahns hat mich an eine Art Drachenwesen erinnert. Dieses Drachenwesen habe ich noch mit einem Reiter versehen. „Der total verrückte Zapfhahn-Flug“ kann als Metapher für einen Bierrausch gesehen werden. Der Zapfhahn-Reiter geht auf eine turbulente Reise, auf welcher der Zapfhahn zum Bier spuckenden Drachen wird. Der Zapfhahnreiter steuert mit dem Hebel des Zapfhahns und kann so bestimmen, wie wild die Reise wird. Die Symbolik des Drachen, magisch, aber auch tückisch, bringe ich in Verbindung mit Biergenuss. Rein äußerlich kontrastiert die mechanische Form des Zapfhahns mit den Faltenwürfen und den organischen Formen der Figur.“ Langjährige Unterstützer Das Symposium wird unterstützt von der Gemeinde Andechs, dem Landkreis Starnberg, dem Bezirk Oberbayern, der Forstverwaltung Graf zu Toerring-Jettenbach und der Klosterbrauerei Andechs.

INFOKASTEN: SYMPOSIUM KUNST UND BIER Den Wettbewerb für Künstlerinnen und Künstler gibt es seit 2002. Eingeladen werden Künstler, die sich am öffentlichen Wettbewerb beteiligen und von der Jury ausgewählt werden. Die Gewinner werden nach Andechs eingeladen und fertigen auf der Wiese unterhalb des Klosters ihre Kunstwerke. Die Kunstwerke sind Eigentum der Künstler. Diese stellen die Kunstwerke für einen Zeitraum von mind. zwei Jahren für die Ausstellung im Kloster- und Gemeindegebiet zur Verfügung. Seit Jahren veranstalten die Künstler an einem Tag ein Ferienprogramm mit Kindern im Alter von 7 - 11 Jahren. Die Besucherinnen und Besucher können vom 18. bis 25. August den Künstlerinnen bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen und die Entstehung der Kunstwerke verfolgen.

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