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title: "Katharina Haebler, Martin von Lossa, Ole Prietz realisieren Entwürfe im Skulpturenpark des Klosters Andechs unterhalb des Bräustüberls; aus 41 Bewerbungen ausgewählt"
sdDatePublished: "2026-07-31T18:42:00Z"
source: "https://www.andechs.de/fileadmin/Kloster_Andechs_Dateien/PDF-Downloads/Kunst_und_Bier/Pressemitteilung_Kunst_und_Bier_2026_07_30.doc.pdf"
topics:
  - name: "art exhibition"
    identifier: "medtop:20001135"
  - name: "sculpture"
    identifier: "medtop:20000037"
  - name: "festive event (culture)"
    identifier: "medtop:20000041"
locations:
  - "London"
  - "Göttingen"
  - "Starnberg"
  - "Garmisch-Partenkirchen"
  - "Munich"
  - "Berlin"
  - "Bremen"
  - "Leipzig"
  - "Wurzen"
  - "Germany"
  - "Australia"
  - "Portugal"
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Katharina Haebler, Martin von Lossa, Ole Prietz realisieren Entwürfe im Skulpturenpark des Klosters Andechs unterhalb des Bräustüberls; aus 41 Bewerbungen ausgewählt

Presse – Mitteilung

Presse - Information

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Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.
Kloster Andechs, Körperschaft des öffentlichen Rechts
Martin Glaab; Öffentlichkeitsarbeit;

Hubert Huber, Leiter des Symposiums
Bergstraße 2; 82346 Andechs

Ringstraße 1, 94081 Fürstenzell
Tel.: +49 - 8152 – 376–290;

+49 – 8502 - 8250
Mobil: +49 – 173 – 356 92 96

+49 – 179 - 504 53 96
Mail: pr@andechs.de;

info@huberthuber.de
URL: www.andechs.de

www.kunstundbier.de

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Vom 18. bis 25. August 2026 im Skulpturenpark unterhalb des Bräustüberls
Symposium „Kunst und Bier“
Andechs, 30. Juli 2026 (mG)
Im Rahmen des Symposiums „Kunst und Bier“ 2026 realisieren
Katharina Haebler aus Herrsching, Martin von Lossa aus Leipzig und
Ole Prietz aus Bremen ihre Entwürfe im Skulpturenpark des Klosters
unterhalb des Bräustüberls. Die drei Gewinner wurden unter 41
Bewerbungen ausgewählt. Beim Symposium vom 18. bis 25.August
können Besucherinnen und Besucher von 9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr
der Künstlerin und den Künstlern bei der Entstehung ihrer
Kunstwerke über die Schulter schauen. Die Attraktivität des
Symposiums ist auch nach fast 25 Jahren ungebrochen.
Die ,,Letzte Runde" von Katharina Haebler aus Herrsching
Die 1981 in München
geborene Katharina
Haebler absolvierte von
2004 bis 2007 die
Ausbildung zur
Holzbildhauerin an der
Schule für Holz und
Gestaltung in Garmisch-
Partenkirchen. Im Anschluss studierte sie bis 2017 Bildhauerei an der
Akademie der Bildenden Künste München und schloss mit dem Diplom ab.
Sie lebt und arbeitet in Herrsching am Ammersee. Ausstellungen führten sie
aus der Region StarnbergAmmersee, dem bayerischen Oberland, Schwaben
und die Oberpfalz bis Berlin und London. Auf dem Symposium 2026
realisiert Katharina Haebler ihren Entwurf ,,Letzte Runde". Die etwa zwei
Meter hohe Holzskulptur zeigt ein laufendes Huhn, das auf einem massiven
Stamm balanciert. Auf dem Kopf trägt es einen kippelnden Maßkrug. Stolz
und Taumel, Krönung und Last wird hier auf humorvolle Weise dargestellt.

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Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.
Kloster Andechs, Körperschaft des öffentlichen Rechts
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Hubert Huber, Leiter des Symposiums
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+49 – 8502 - 8250
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Der ,,Doppelbock» von Martin von Lossa
Martin von Lossa stammt
aus Wurzen, 30 Kilometer
östlich von Leipzig. Der
1989 geborene Künstler
absolvierte zunächst nach
dem Abitur eine Ausbildung
zum Metallbauer und
Schmied. Seit 2006
unterhält er sein Maleratelier sowie die Metallbildhauerwerkstatt im
Leipziger Landkreis. 2014 begann das Studium an der Hochschule für Grafik
und Buchkunst Leipzig u.a. bei Prof. Christoph Ruckhäberle. Hier
entwickelte er in Malerei und Grafik eine eigene Farb- und Formsprache.
Martin von Lossa ist weit herumgekommen. So verbrachte er u.a. 2012 eine
Zeit in Australien. Als freischaffender Künstler lebt und arbeitet er seit 2019
in Leipzig und hat verschiedene Preise und Stipendien erhalten.
Seine etwa zwei Meter hohe Skulptur „Doppelbock“ verweist mit den
beiden Böcken auf die Geschichte der bayrischen Braukultur und nimmt sie
spielerisch auf. Die Böcke klettern auf einen Turm aus Formen von Rauten.
Die Vertiefungen am Außenstamm sind inspiriert durch die Vertiefungen,
wie sie an alten Bierkrügen aus Glas üblich sind und runden die Formen ab.
„Der total verrückte Zapfhahn-Flug“ von Ole Prietz
1990 in Göttingen geboren,
schloss Ole Prietz 2016
seine Ausbildung an der
staatl. Berufsfachschule für
Holzbildhauer in
Oberammergau ab. Seither
ist Ole Prietz als Künstler
und Bildhauer tätig. 2022
erhielt er sein Diplom im Studiengang Freie Kunst an der Hochschule für
Künste Bremen und schloss ein Jahr später sein Meisterschüler-Studium ab.

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Er bedient sich verschiedener Materialien und bildhauerischer Techniken,
wie Gipsguss, Betonguss und natürlich der Holzbildhauerei und gelangt so
zu einer figürlichen Ausdrucksweise. Ausstellungen, Auftragsarbeiten und
Symposien führten ihn in den letzten zehn Jahren u.a. durch Deutschland,
aber auch ins europäische Ausland bis nach Portugal. Zum „Total verrückten
Zapfhahn-Flug“ schreibt Ole Prietz: «Die Form des Zapfhahns hat mich an
eine Art Drachenwesen erinnert. Dieses Drachenwesen habe ich noch mit
einem Reiter versehen. „Der total verrückte Zapfhahn-Flug“ kann als
Metapher für einen Bierrausch gesehen werden. Der Zapfhahn-Reiter geht
auf eine turbulente Reise, auf welcher der Zapfhahn zum Bier spuckenden
Drachen wird. Der Zapfhahnreiter steuert mit dem Hebel des Zapfhahns
und kann so bestimmen, wie wild die Reise wird. Die Symbolik des Drachen,
magisch, aber auch tückisch, bringe ich in Verbindung mit Biergenuss. Rein
äußerlich kontrastiert die mechanische Form des Zapfhahns mit den
Faltenwürfen und den organischen Formen der Figur.“
Langjährige Unterstützer
Das Symposium wird unterstützt von der Gemeinde Andechs, dem
Landkreis Starnberg, dem Bezirk Oberbayern, der Forstverwaltung Graf zu
Toerring-Jettenbach und der Klosterbrauerei Andechs.

INFOKASTEN: SYMPOSIUM KUNST UND BIER
Den Wettbewerb für Künstlerinnen und Künstler gibt es seit 2002. Eingeladen
werden Künstler, die sich am öffentlichen Wettbewerb beteiligen und von der
Jury ausgewählt werden. Die Gewinner werden nach Andechs eingeladen und
fertigen auf der Wiese unterhalb des Klosters ihre Kunstwerke. Die Kunstwerke
sind Eigentum der Künstler. Diese stellen die Kunstwerke für einen Zeitraum
von mind. zwei Jahren für die Ausstellung im Kloster- und Gemeindegebiet zur
Verfügung. Seit Jahren veranstalten die Künstler an einem Tag ein
Ferienprogramm mit Kindern im Alter von 7 - 11 Jahren. Die Besucherinnen und
Besucher können vom 18. bis 25. August den Künstlerinnen bei ihrer Arbeit
über die Schultern schauen und die Entstehung der Kunstwerke verfolgen.

(738 Wörter,5.069 Zeichen inkl. Leerzeichen)