Allianz kauft restliche Anteile am Asset-Manager Pimco; Pimco-Bewertung bei 31,8 Mrd Euro
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Börsennews 31. Juli 2026
Aktien International – Update
Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum
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News Europa
Allianz: kauft die restlichen Anteile am Asset- Manager Pimco von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern – Unter dem Strich geht es dabei um einen Anteil von aktuell 9,4%. Der Versicherungsriese hat am späten Donnerstag bekanntgegeben, dass er sein Recht zur Kündigung des ausgelaufenen Pimco-Mitarbeiterbeteiligungsplans — auch bekannt als M-Unit-Plan — ausgeübt hat und ausstehende M-Units gegen Barzahlung zurückkaufen wird. Die M-Unit-Optionen wurden den Mitarbeitern zwischen 2008 und 2020 gewährt. Für die Anteile von ehemaligen Mitarbeitern, die 4,4% an Pimco halten, veranschlagt die Allianz einen Preis von rund 1,4 Milliarden Euro in bar. Das legt den Schluss nahe, dass Pimco insgesamt mit 31,8 Milliarden Euro bewertet wird. Derzeitige Pimco-Mitarbeiter können sich dafür entscheiden, ihre M-Units im Rahmen einer neuen Vereinbarung bis nach dem Ende ihres Arbeitsverhältnisses zu behalten, oder aber auch jetzt schon von dem Rückkaufangebot Gebrauch zu machen.
AXA: höheres Nettoergebnis und Umsatz im ersten Halbjahr Der Konzernanteil am Nettoergebnis für die sechs Monate bis zum 30. Juni betrug 4,17 Milliarden Euro, verglichen mit 3,92 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg von 1,77 Euro auf 2,01 Euro. Der Umsatz des französischen Versicherungskonzerns aus allen Geschäftsbereichen belief sich auf 47,13 Milliarden Euro, gegenüber 45,22
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Milliarden Euro im Vorjahr. Das Unternehmen erwartet für 2026 ein bereinigtes EPS-Wachstum am oberen Ende der geplanten Zielspanne von 6 % bis 8 %.
BP: will seine Aktivitäten in der heimischen Nordsee verkaufen Der Schritt sei Teil der laufenden Überprüfung von Geschäftsteilen und solle den Konzern einfacher, stärker und wertvoller machen, hiess es vom britischen Öl- und Gaskonzern am Freitag in London. Ein Verkauf könnte Informationen der «Financial Times» («FT») und Bloomberg zufolge um die 2 Milliarden Pfund einspielen. Der «FT» zufolge waren vorherige Gespräche über einen Verkauf an den Konzern Ithaca Energy in diesem Jahr gescheitert. BP betreibt in der Nordsee derzeit 5 Standorte mit rund 1'100 Beschäftigten. Die Förderung liegt bei unter 100'000 Barrel Öl und Gas (Ölequivalente) pro Tag.
Crédit Agricole: konnte den Umsatz im H1 erneut steigern – Gewinn aber etwas tiefer – Aktie steigt auf 18-Jahres-Hoch Der Umsatz des französischen Kreditinstituts betrug bis zum 30. Juni 14,36 Milliarden Euro, verglichen mit 13,77 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Gewinnanteil der Gruppe für die sechs Monate betrug 3,73 Milliarden Euro, verglichen mit 3,97 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Analysten bezeichneten die Geschäftszahlen als stark. Der Vorstand beschloss zudem die Ausschüttung einer Zwischendividende von 0,57 Euro je Aktie, zahlbar am 15. Oktober. Im Vorjahr wurde keine Zwischendividende gezahlt.
Engie: erhöht Jahresprognose trotz Rückgang des operativen Gewinns Der Gewinn aus dem wiederkehrenden Geschäft dürfte 2026 zwischen 4,9 bis 5,5 Milliarden Euro liegen, teilte das Unternehmen am Freitag in Paris mit. Das sind an beiden Enden der Zielspanne 300 Millionen mehr. Der Kurs der Aktie legte zum Start um 4,5 Prozent zu. In den ersten sechs Monaten des Jahres sank dieses Ergebnis um 3,3 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro, was auf die geringere Gasnachfrage in Frankreich und die Abschaltung von Atomreaktoren in Belgien zurückzuführen war. Auch der Umsatz, sowie das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) waren rückläufig. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn stieg derweil um fast 14 Prozent auf gut 3,3 Milliarden Euro, unter anderem Dank weniger Abschreibungen und einer geringeren Steuerlast.
HSBC: verkauft australisches Immobilien- und Privatkreditportfolio an Virgo BidCo Virgo BidCo befindet sich vollständig im Besitz von Fonds, die von verbundenen Unternehmen von Blackstone Inc. (BX) verwaltet werden. Der Gesamtkaufpreis setzt sich aus einem Grundbetrag von 36 Milliarden AUD und einem Betrag zusammen, der die im Portfolio zwischen dem 31. Januar und dem 14. Tag nach dem Kaufvertrag neu vergebenen Kredite berücksichtigt. Die Zahlung erfolgt in bar. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2027 erwartet. Der Nettoerlös aus dem Verkauf soll für allgemeine Unternehmenszwecke der HSBC-Gruppe verwendet werden.
J Sainsbury: verkauft den Multichannel-Händler Argos für mindestens 120 Millionen Pfund Sterling Die britische Supermarktkette veräussert das Unternehmen an Swift Whistle Midco, ein neu gegründetes Unternehmen mit Unterstützung führender und spezialisierter Investoren aus dem Einzelhandel. Laut Sainsbury’s entspricht der Deal der Strategie, sich auf das Kerngeschäft mit Lebensmitteln zu konzentrieren, und soll das Ergebnis je Aktie (EPS) voraussichtlich im niedrigen einstelligen Prozentbereich steigern. Der Verkauf umfasst Argos sowie ein Distributionszentrum in Daventry, Großbritannien, und Beschaffungsbüros in Shanghai und Hongkong. Swift übernimmt zudem die Mietverträge für das Immobilienportfolio von Argos. Der Abschluss der Transaktion wird für Februar 2027 erwartet. Der Verkäufer erhält bei Abschluss mindestens 70 Millionen Pfund Sterling und weitere 50 Millionen Pfund Sterling in den folgenden drei Jahren.
Leonardo: niedrigeres Halbjahresergebnis - Umsatz steigt Das den Anteilseignern des Mutterkonzerns zurechenbare Nettoergebnis für die sechs Monate bis zum 30. Juni betrug 403 Millionen Euro, gegenüber 501 Millionen Euro im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie (EPS)
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sank von 0,869 Euro auf 0,698 Euro. Der Umsatz des Luft- und Raumfahrtunternehmens belief sich auf 10 Milliarden Euro, gegenüber 8,92 Milliarden Euro im Vorjahr. Das Unternehmen bestätigte seine Umsatzprognose von 22,1 Milliarden Euro für das Gesamtjahr 2026.
OMV: mit Gewinnsprung im Q2 Wie der österreichische Öl- und Gaskonzern mitteilte, hat sich der auf Wiederbeschaffungskosten basierende Nettogewinn des Konzerns gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 929 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Der Gewinn wurde zudem durch eine mehr als Verdopplung der Raffinerie-Indikatormarge für Europa auf 20,3 Dollar pro Barrel gestützt. Hauptursache hierfür waren knappe Lieferungen von Kerosin und Diesel, was die Preise in die Höhe trieb und den Raffinerien erheblichen Auftrieb gab. Für das Gesamtjahr rechnet die OMV mit einer Raffinerie- Indikatormarge von rund 20 Dollar pro Barrel. Zu Beginn des Jahres war der Konzern noch von 10 bis 15 Dollar pro Barrel ausgegangen.
Pearson: hat im H1 trotz höherer Umsätze einen geringeren Vorsteuergewinn ausgewiesen Das in London börsennotierte Bildungsunternehmen teilte am Freitag mit, der Vorsteuergewinn sei von 218 Millionen Pfund auf 205 Millionen Pfund gefallen. Der bereinigte Betriebsgewinn stieg in dem Zeitraum von 242 Millionen Pfund auf 276 Millionen Pfund. Der Umsatz stieg von 1,72 Milliarden Pfund auf 1,78 Milliarden Pfund. Dies war auf das Wachstum in den Kernsegmenten zurückzuführen. Auf bereinigter Basis wuchs der Umsatz im Bereich virtuelles Lernen um 19 Prozent. Gleichzeitig legten die Umsätze in der Sparte Hochschulbildung sowie im Bereich Bewertung und Qualifikationen um jeweils 2 Prozent zu. Der Umsatz im Bereich Englischlernen sank um 3 Prozent. Pearson hielt an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest, die ein bereinigtes Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich vorsieht. Das Unternehmen rechnet weiterhin mit einem bereinigten Betriebsgewinn zwischen 640 Millionen und 685 Millionen Pfund und einer Free-Cashflow-Conversion von 90 bis 100 Prozent.
Puma: macht in Q2 weniger Umsatz und schreibt weiter rote Zahlen Die Erlöse sanken im Berichtszeitraum um knapp zehn Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Herzogenaurach mitteilte. Insbesondere das Grosshandelsgeschäft in der amerikanischen und europäischen Region entwickelte sich schwächer. Der bereinigte Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg auf 41,9 Millionen Euro, nach minus 24,5 Millionen Euro im Vorjahr. Unter dem Strich sank der Fehlbetrag wegen deutlich geringerer Einmalkosten um gut 70 Prozent auf 72,8 Millionen Euro. Die Prognose bestätigte das Unternehmen und geht weiter von einem Umsatzrückgang und einem operativen Verlust aus.
Rheinmetall: Radhaubitzen-Deal mit Grossbriannien Der deutsche Rüstungskonzern beliefert die britischen Streitkräfte mit Waffenanlagen für die Radhaubitzen RCH 155. Der Auftrag hat einen Wert im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, wie der Konzern mitteilte. Die Radhaubitze wird von dem Joint Venture Artec von Rheinmetall und KNDS Deutschland gebaut. Grossbritannien habe im Mai insgesamt 72 der Waffenanlagen bestellt. Hinzu kommen Bordwerkzeuge und weitere Einmalleistungen wie die Zuarbeit zu Ausbildungsunterlagen oder die technische Dokumentation. Die Waffenanlagen werden in der neuen Rheinmetall-Geschützfertigung in Telford gebaut, die derzeit schrittweise ihren Betrieb aufnimmt.
Siemens Healthineers: senkt Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr Die Erlöse sollen auf vergleichbarer Basis 2025/26 (per Ende September) nun noch bei 3,5 bis 4,0 Prozent liegen, wie der Medizintechnikkonzern am Freitag in Erlangen mitteilte. Dabei ausgeklammert sind Währungs- und Portfolioeffekte. Zuvor hatte Healthineers jeweils einen Prozentpunkt mehr erwartet. Analysten haben hier derzeit ein Plus von 4,5 Prozent auf dem Zettel. Das bereinigte Ergebnis je Aktie sieht das Management um Konzernchef Bernd Montag jetzt bei 2,35 bis 2,45 Euro, das sind jeweils 15 Cent mehr als zuvor in Aussicht gestellt. Positiv entwickelte sich das Neugeschäft. Das Book-to-Bill-Verhältnis, also das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz, lag im
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dritten Quartal bei 1,27. Der vergleichbare Umsatz stieg um 2,8 Prozent auf 5,76 Milliarden Euro, wie Healthineers weiter mitteilte. Analysten hatten mit einem höheren Wachstum gerechnet. Dank der Zoll- Rückerstattung stieg der Gewinn nach Steuern um gut ein Fünftel auf 676 Millionen Euro.
News Übersee
AbbVie: übertrifft Gewinnschätzungen dank Erholung des Botox-Marktes Das Biotechnologie- und Pharmazieunternehmen mit Hauptsitz in North Chicago gab am Freitag bekannt, dass der Umsatz im Quartal 17 Milliarden US-Dollar betrug und damit die durchschnittliche Analystenschätzung von 16,8 Milliarden US-Dollar leicht übertraf. Die meisten der umsatzstärksten Medikamente des Unternehmens übertrafen die Prognosen, darunter auch das Faltenbehandlungsmittel Botox, dessen Umsatz sich im dritten Quartal in Folge verbesserte. Der bereinigte Gewinn lag 4 Cent pro Aktie über den Schätzungen.
Ares Management: steigert Nettogewinn im 2. Quartal dank erneutem Rekord-Fundraising Die Investmentgesellschaft aus LA wies einen Nettogewinn von 313 Millionen US-Dollar oder 49 Cent je Aktie aus, nach 226 Millionen Dollar oder 46 Cent je Aktie im Vorjahr. Die gebührenbezogenen Erträge beliefen sich auf 491,1 Millionen Dollar, verglichen mit 409,1 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum, während der realisierte Gewinn nach Steuern 467,6 Millionen Dollar oder 1,29 Dollar je Akti