Mitarbeitende in Kita und Schule nehmen an Fortbildungsreihe Gewaltprävention und Deeskalation; sicherere Lernräume

Veranstaltungsreihe „Handlungsstrategien im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen sowie bei herausfordernden Elterngesprächen“

Gewaltprävention in pädagogischen Einrichtungen: Gewalt reduzieren und sichere Lernräume schaffen Mo, 28.09.2026, 09:00 – 16:00 Uhr In pädagogischen Einrichtungen stehen Fachkräfte regelmäßig vor der Aufgabe, mit belasteten Kindern und Jugendlichen und deren herausforderndem Verhalten umzugehen. Grenzüberschreitungen oder aggressive Situationen bringen Mitarbeitende dabei oft an ihre Grenzen. Um professionell reagieren zu können, braucht es ein gemeinsames Verständnis von Gewalt, klare Strukturen sowie ein abgestimmtes Vorgehen im Team. Der Schwerpunkt dieser Fortbildung liegt auf präventiven Deeskalationsstrategien, die den pädagogischen Alltag spürbar entlasten und die Grundlage für eine gewaltreduzierende Kommunikations- und Beziehungskultur in Kita und Schule schaffen. Dabei geht es weniger um den „Notfall“ als vielmehr um eine konsequente Präventionsarbeit. Inhalte: ● Ursachen, Dynamiken und Einflussfaktoren von Gewalt erkennen ● Was brauchen Kinder wirklich? Pädagogik der Selbstermächtigung ● Stressregulation als Schlüssel - bei Kindern/Jugendlichen und Fachkräften ● Gemeinsames pädagogisches Auftreten und klare Strukturen im Team entwickeln ● Grenzen setzen und sichere Rahmenbedingungen schaffen, um Eskalationen vorbeugen ● Strategien auf individueller Ebene, im Team, in der Einrichtung und im Netzwerk nutzen Grenzüberschreitendes Verhalten von Kindern verstehen und sicher (re)agieren Di, 03.11.2026, 09:00 – 16:00 Uhr Mitarbeitende in Kita und Schule begegnen im pädagogischen Alltag immer wieder Situationen, in denen Kinder oder Jugendliche Grenzen überschreiten, verbal oder nonverbal drohen oder aggressiv handeln. Solche Momente können verunsichern und das eigene professionelle Handeln herausfordern. Um in diesen Situationen klar,

wertschätzend und sicher reagieren zu können, braucht es ein vertieftes Verständnis für die dahinterliegenden Auslöser, Dynamiken und Bedürfnisse der Kinder bzw. Jugendlichen. Dieser Fortbildungstag bietet eine fundierte Einführung in die Entstehung von Gewalt, die Rolle von Stress im Verhalten sowie zentrale Aspekte der Selbstbehauptung. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Haltung, lernen hilfreiche Orientierungs- und Handlungsstrategien kennen und erweitern ihre Möglichkeiten, Grenzen deeskalierend und zugleich konsequent zu setzen. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen zu gewinnen und die pädagogische Beziehung auch in angespannten Momenten zu stärken. Inhalte: • Ursachen von Gewalt sichtbar machen • Neurophysiologische Grundlagen zu Stress • Entwicklung einer wertschätzenden und professionellen Haltung • Eigene Rolle und Einflussmöglichkeiten • Handlungsstrategien im Umgang mit herausforderndem Verhalten • Deeskalierende Grenzziehung Herausforderndes Verhalten von Kindern in Hochanspannung professionell deeskalieren Di, 01.12.2026, 09:00 – 16:00 Uhr Im pädagogischen Alltag entstehen immer wieder Situationen, in denen Kinder oder auch deren Umfeld in emotionaler Hochanspannung reagieren. Solche Momente können für Fachkräfte stark fordernd sein und verlangen ein sicheres, reflektiertes und professionelles Handeln. An diesem Fortbildungstag steht die praxisnahe Deeskalation im Vordergrund. Die Teilnehmenden erhalten nicht nur fundiertes Grundlagenwissen, sondern erproben konkrete Handlungsstrategien, die unmittelbar im Alltag angewendet werden können. Durch angeleitete Übungen, Austausch und Selbsterfahrung wird die eigene Haltung in Krisensituationen geschärft und erweitert. Ziel ist es, auch in herausfordernden Momenten ruhig, klar und handlungssicher zu bleiben und gleichzeitig eine stabile Beziehungsgestaltung zu ermöglichen. Inhalte: • Neurophysiologische Grundlagen zu Stress und Anspannung • Selbsterfahrung in Krisen- und Belastungssituationen • Professioneller Umgang mit Menschen in emotionaler Hochanspannung • Reflexion des eigenen Handelns und Stärkung der persönlichen Handlungs- sicherheit

Herausfordernde Elterngespräche führen - sicher kommunizieren mit systemischem Blick Di, 15.12.2026, 09:00 – 16:00 Uhr Elterngespräche in Kita und Schule gehören zum pädagogischen Alltag und stellen oft eine besondere Herausforderung dar. Unterschiedliche Erwartungen, Emotionen oder Sichtweisen können dazu führen, dass Gespräche ins Stocken geraten oder Konflikte entstehen. Erfolgreiche Gesprächsführung ist jedoch kein Zufall, sondern erlernbar. Mit klarer Struktur, einer professionellen Haltung und passenden Methoden können Gespräche zielorientiert, wertschätzend und lösungsorientiert geführt werden. Der Fortbildungstag vermittelt praxisnahe Techniken, um auch in schwierigen Gesprächssituationen handlungsfähig und souverän zu bleiben. Inhalte: • Systemische Fragetechniken und Perspektivwechsel • Gesprächsphasen in Elterngesprächen • Kommunikationstypen erkennen und nutzen • Deeskalierende Strategien in Konfliktsituationen • Haltung und Auftreten: Wirkung nach innen und außen

Dozentin: Melanie Balle-Günthör

Ort: Bildungshaus Oberbrucher Straße 1, 52525 Heinsberg, Raum E15

Gebühr: Gebühr: 95,- €

Anmeldung: Kolping-Bildungswerk Aachen christina.moergen@kolping-aachen.de