Christian Tischner zieht Bilanz zur KulTour 2026 in Thüringen; Förderverfahren fortgeführt
Kulturminister Tischner zieht positive Bilanz seiner „KulTour“ und schafft Planungssicherheit für Kulturprojekte
Kulturminister Tischner zieht positive Bilanz seiner „KulTour“ und schafft Planungssicherheit für Kulturprojekte
31.07.2026 Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Zum Abschluss seiner KulTour 2026 zieht Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christian Tischner eine positive Bilanz. In zahlreichen Gesprächen mit Kulturschaffenden, Vertreterinnen und Vertretern von Vereinen, Initiativen und Einrichtungen informierte sich der Minister unmittelbar über aktuelle Projekte, Entwicklungsperspektiven und Herausforderungen der Thüringer Kulturlandschaft.
Die Tour führte an sechs Tagen mit 20 Stationen durch verschiedene Regionen des Freistaats und machte die große Bandbreite des kulturellen Lebens sichtbar. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Bildende Kunst, Erinnerungskultur und Denkmalpflege, Museen und kulturelle Bildung, traditionelles Handwerk, Industriekultur sowie die Arbeit von Kulturvereinen und ehrenamtlichen Initiativen.
Minister Christian Tischner erklärt: „Die KulTour hat erneut gezeigt, wie Menschen mit viel Engagement, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein das kulturelle Leben in Thüringen gestalten. In den großen Einrichtungen ebenso wie in kleinen Vereinen und freien Projekten entstehen Angebote, die unsere Regionen prägen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Thüringen als Kulturland unverwechselbar machen. Mir war wichtig, vor Ort zuzuhören, konkrete Herausforderungen aufzunehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.“
Eine wesentliche Botschaft konnte der Minister im Rahmen der Tour vielfach persönlich überbringen: Die erforderlichen Abstimmungen zur Umsetzung der vom Thüringer Landtag im Rahmen der Globalen Minderausgabe vorgegebenen Einsparungen, die das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur im hohen zweistelligen Millionenbereich betreffen, konnten für den Kulturbereich weitgehend abgeschlossen werden. Damit können nun zahlreiche Bewilligungsverfahren im Bereich der Projektförderung fortgeführt werden.
Die Antragstellerinnen und Antragsteller werden in den kommenden Wochen schrittweise über den Stand ihrer Förderanträge informiert. Parallel dazu werden die entsprechenden Bescheide erstellt.
Kulturminister Christian Tischner betont: „Kunst und Kultur leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Attraktivität unseres Landes. Deshalb war es mir wichtig, trotz der schwierigen Haushaltslage Planungssicherheit zu geben. Mit den jetzt abgeschlossenen Abstimmungen können wir viele Förderverfahren weiterführen. Gleichzeitig bleibt es unsere Aufgabe, die verfügbaren Mittel verantwortungsvoll einzusetzen und die notwendigen Prioritäten zu setzen.“
Direkter Austausch als Grundlage der Kulturpolitik
Während der Tour wurde einmal mehr deutlich, dass die Kultur in Thüringen von einer großen Vielfalt getragen wird. Freischaffende Künstlerinnen und Künstler, kommunale und freie Einrichtungen, Museen, Stiftungen, Vereine und ehrenamtlich Engagierte leisten jeweils einen wichtigen Beitrag. Zugleich unterscheiden sich ihre Rahmenbedingungen und Bedarfe erheblich.
„Gute Kulturpolitik entsteht im Austausch mit den Menschen, die Kultur gestalten und vermitteln. Die Gespräche während der Tour haben mir wichtige Hinweise für die weitere Arbeit gegeben. Zentrale Themen standen dabei immer wieder im Fokus: verlässliche Förderverfahren, gute Rahmenbedingungen für freie Kunst- und Kulturschaffende, der Erhalt unserer Kulturdenkmale sowie die Stärkung kultureller Angebote in allen Regionen des Landes.“, so Tischner.
Die KulTour 2026 führte den Minister unter anderem zu Künstlerinnen und Künstlern, Museen und Gedenkstätten, in Kultureinrichtungen und historische Handwerksbetriebe sowie zu bedeutenden Schlössern und Orten der Industriekultur. Sie machte sichtbar, dass kulturelle Qualität und gesellschaftliche Wirkung nicht von der Größe eines Ortes oder einer Einrichtung abhängen.
Minister Tischner abschließend: „Thüringen verfügt über eine außergewöhnlich dichte und vielfältige Kulturlandschaft. Sie lebt von starken Einrichtungen, aber ebenso von den vielen Menschen, die mit Ideen, Fachwissen und persönlichem Einsatz Kultur vor Ort ermöglichen. Diese Vielfalt wollen wir bewahren und weiterentwickeln. Die KulTour war deshalb nicht nur eine Reise durch das Kulturland Thüringen, sondern auch ein klarer Auftrag für unsere weitere Arbeit.“