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title: "Der Papst Papstbotschaft zum 6. Welttag der Großeltern und älteren Menschen Fulda; Gott versichert: niemand ist vergessen."
sdDatePublished: "2026-07-31T19:20:00Z"
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Der Papst Papstbotschaft zum 6. Welttag der Großeltern und älteren Menschen Fulda; Gott versichert: niemand ist vergessen.

KIRCHLICHES
AMTSBLATT

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Stück IX
Fulda, den 31. Juli 2026
              142. Jahrgang
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I N H A L T

Der Apostolische Stuhl
230
Nr. 58 Papstbotschaft zum 6. Welttag der Großeltern und älteren Menschen
230
Die Deutsche Bischofskonferenz
232
Nr. 59 Aufruf der deutschen Bischöfe zum Caritas-Sonntag 2026
232
Der Bischof von Fulda
233
Nr. 60 Änderung der Richtlinien für die Festsetzung der wöchentlichen Arbeitszeit für
Beschäftigte im Pfarrbüro
233
Nr. 61 Zweites Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (KDG)
(2. KDG-Änderungsgesetz)“
234
Bischöfliches Generalvikariat
234
Nr. 62 Caritas-Sonntag am 20.09.2026 zur Caritas-Kampagne „Zusammen geht was. Caritas
verbindet Generationen“
234
Nr. 63 Kleine Münze - große Hilfe: Caritas sammelt weiterhin Fremdwährungen
235
Nr. 64 Diözesantag für die kirchliche Büchereiarbeit am Samstag, 19. September 2026
235
Nr. 65 Veröffentlichung von Druckschriften und Broschüren des Sekretariates der
Deutschen Bischofskonferenz
236
Nr. 66 Veröffentlichung von Priester-/Diakonjubiläen – Kirchlicher Datenschutz
239
Nr. 67 Personalien
239

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Der Apostolische Stuhl

Nr. 58
Papstbotschaft zum 6. Welttag der Großeltern und älteren Menschen

[26. Juli 2026]
________________________________
Ich aber werde dich niemals vergessen (Jes 49,15)
Liebe Brüder und Schwestern,
durch den Mund des Propheten Jesaja verspricht der Herr, dass er keinen von uns jemals vergessen wird.
Er versichert uns, dass er uns alle eingezeichnet hat in seine Hände (vgl. Jes 49,16) und dass seine Liebe
größer ist als die einer Mutter zu ihrem Kind (vgl. Jes 49,15). Der Prophet lässt uns einen innigen und in-
tensiven Dialog erahnen, in dem Gott jeden Einzelnen und das ganze Volk mit „du“ anspricht. Auch heute
können wir diese Worte auf jeden von uns beziehen, und alle dürfen sich von diesem „Ich vergesse dich
nicht“ angesprochen fühlen.
Es sind Worte, die mit Trost und Zuversicht erfüllen. Sie sind die Antwort auf ein quälendes Gefühl, das
das Herz bewegt: »Der Herr hat mich verlassen, Gott hat mich vergessen« (Jes 49,14). Wie oft in der Heili-
gen Schrift, insbesondere in den Psalmen, kommt das Gebet aus der Verlorenheit derer, die meinen, ihr
Leben sei für niemanden von Interesse und werde vernachlässigt! Das schmerzliche Gefühl, vergessen zu
sein, verbindet leider viele Menschen, und unter ihnen sind nicht wenige ältere Leute.
Die Liebe Gottes hingegen, die niemanden vergisst, erscheint als Akt der Gerechtigkeit und als Antwort auf
die Anonymität, in der das menschliche Leben allzu oft verloren geht. Insbesondere über dem Leben vieler
älterer Menschen scheint ein Schleier zu liegen, der ihre Gesichtszüge verschwimmen lässt und in Verges-
senheit hüllt. Das geschieht in den Häusern, in denen Einsamkeit herrscht, und auch in jenen Pflegeein-
richtungen, wo die Gefahr besteht, dass die Einzigartigkeit des Menschen sich auf die Nummer seines Bet-
tes oder sein Krankheitsbild reduziert.
Der Welttag der Großeltern und älteren Menschen ist eine Gelegenheit, neu zu entdecken, dass die Kirche
dazu berufen ist, Mutter aller zu sein, und dass es in jedem Alter möglich ist, sich als ein Sohn oder eine
Tochter Gottes zu erfahren. Dieser Tag sei daher ein Ansporn für alle, insbesondere für die Jüngeren, die
schöne Gewohnheit wiederaufzunehmen, ihre Großeltern, die älteren Familienmitglieder und auch dieje-
nigen zu besuchen, die keinen Besuch erhalten. Bringt ihnen mit dieser Botschaft und eurer Gegenwart
die Nähe und Zuneigung des Papstes zum Ausdruck. Tut es so, dass die Worte des Propheten „Ich aber
vergesse dich niemals“ in einer herzlichen und liebevollen Begegnung konkrete Gestalt annehmen. »In
einer Zeit, die zu Beschleunigung und Fragmentierung neigt, verlangt der menschliche Körper weiterhin
nach Fürsorge und Anerkennung durch Hände, die zu Zärtlichkeit fähig sind, durch aufmerksame Men-
schen und durch freundliche Worte. Die digitale Kultur vervielfacht Verbindungen und bietet neue Mög-
lichkeiten der Begegnung; dennoch bewahrt das menschliche Herz ein unverzichtbares Bedürfnis nach
Nähe« (Enzyklika Magnifica humanitas, 239).
Die Kirche kennt das Leid ihrer älteren Söhne und Töchter; sie weiß sehr wohl, dass man allzu oft mit
Voreingenommenheit auf sie blickt und man sie als Last empfindet; sie ist sich bewusst, dass eine gewinn-
orientierte Wirtschaft die familiären Bindungen schwächt; sie weiß, dass viele ältere Menschen von ihren
Kindern verlassen werden, die zur Migration gezwungen sind oder, in einigen Fällen, in den Krieg ziehen

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müssen. Im Blick auf all diese Gründe verkündet sie freudig das Versprechen des Herrn: „Ich aber vergesse
dich niemals!“
Es ist in jedem Alter schön, aber besonders, wenn man nicht mehr jung ist, zu entdecken, dass wir, wie der
selige Johannes Paul I. sagte, »von Gott mit einer unvergänglichen Liebe beschenkt sind. Wir wissen: Er
hat immer seine Augen auf uns gerichtet, auch wenn es Nacht zu sein scheint. Er ist Vater; noch mehr ist
er Mutter« (Angelus, 10. September 1978). Auch wenn uns dieser Gedanke ungewohnt erscheinen mag,
so ist es doch wahr, dass wir auch im Alter nicht aufhören, Söhne und Töchter zu sein, und so bleibt die
Einladung, in die Arme Gottes zurückzukehren, dessen Liebe zugleich väterlich und mütterlich ist, jeden
Tag gültig.
Viele entdecken erst im Laufe ihres Lebens die Zärtlichkeit Gottes, manchmal gerade auf dem letzten Le-
bensabschnitt. Denn anders als früher geschieht es immer häufiger, dass Menschen älter werden, ohne je
eine echte Glaubenserfahrung gemacht zu haben. In diesem Fall kann das fortgeschrittene Alter, ausge-
hend von den Fragen, die man sich in dieser Lebensphase mit größerer Dringlichkeit stellt, zur günstigen
Gelegenheit werden, um ein geistliches Leben zu beginnen oder wiederaufzunehmen. Auf diesem neuen
Weg kann man erkennen, dass Gott, wie der heilige Augustinus sagt, „Mutter ist, weil er wärmt, weil er
nährt, weil er stillt, weil er behütet“ (Kommentar zum Psalm 26, II, 18). Dieses Bewusstsein hilft, sich der
aufkommenden Gebrechlichkeit nicht zu schämen und zu verstehen, dass wir stets einander brauchen und
dass wir alle um Aufmerksamkeit und Fürsorge „betteln“. Zu Gott, der uns seine Nähe schenkt und den
wir in seiner Zärtlichkeit immer besser kennenlernen, können wir nun mit kindlichem Vertrauen beten. Es
ist nie zu spät, sich an ihn zu wenden. Das kann ein großes Geschenk für alle sein.
Liebe ältere Männer und Frauen, Papst Franziskus sprach von euch als einem „neuen Volk“ (Katechese,
23. Februar 2022), da die Zahl der Menschen im fortgeschrittenen Alter in der Geschichte der Menschheit
noch nie so hoch war wie heute. Es ist daher wichtiger denn je, mit euch, dem „neuen Volk“, darüber
nachzudenken, worin unsere Berufung bestehen könnte, wenn die Gebrechlichkeit, die den Menschen von
Geburt an begleitet, die Oberhand zu gewinnen scheint. Ich möchte euch sagen: Fürchtet euch nicht vor
der Gebrechlichkeit! Gerade diese Schwäche birgt ein neues Potenzial, das auch die anderen Lebensab-
schnitte erhellt. Denn wenn sie angenommen und anerkannt wird, macht die Gebrechlichkeit »das Herz
offen für gegenseitige Unterstützung und für die Anrufung Gottes, der das schenken kann, was keine
menschliche Macht garantieren kann: die tiefe Versöhnung der Herzen und damit den wahren Frieden«
(Begegnung mit der algerischen Gemeinschaft, Basilika Unserer Lieben Frau von Afrika, Algier,
13. April 2026).
So können wir als Christen das Alter leben: „gebrechlich“, aber zugleich „berufen“. Ein Mann und eine Frau
können nämlich noch im Alter wiedergeboren werden (vgl. Joh 3,4–6) und mit dem Propheten ausrufen:
»Durch Umkehr und Ruhe werdet ihr gerettet, im Stillhalten und Vertrauen liegt eure Kraft« (Jes 30,15).
Eine Kraft, die zur Einladung werden kann, nicht auf Arroganz und Macht zurückzugreifen, um das mensch-
liche Zusammenleben zu sichern, sondern auf Versöhnung und wahren Frieden. In dieser Zeit, die so
schwer von kriegerischer und sozialer Gewalt geprägt ist, fragen sich viele, wie die Welt aussehen wird, in
der ihre Enkelkinder aufwachsen werden. Ich fordere euch, liebe Brüder und Schwestern, dazu auf, mit
mir beständig um einen baldigen Frieden in der ganzen Welt zu beten.

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Liebe ältere Schwestern und Brüder, ich danke euch, dass ihr mich jeden Tag mit euren Gebeten unter-
stützt, besonders wenn ihr den Rosenkranz betet. Auch ich versichere euch von Herzen meines Gebets
und wünsche euch, dass der Herr, der uns niemals vergisst, uns stets im Glauben, in der Hoffnung und in
der Liebe erneuern möge!
Aus dem Vatikan, am 15. Juni 2026
LEO PP. XIV
Die Deutsche Bischofskonferenz

Nr. 59
Aufruf der deutschen Bischöfe zum Caritas-Sonntag 2026

Liebe Schwestern und Brüder,

die Caritaskampagne 2026 steht unter dem Leitwort: „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generatio-
nen“. Sie bringt zum Ausdruck, dass Zukunft dort entsteht, wo Generationen miteinander unterwegs sind
und Verantwortung füreinander übernehmen. Wenn die Erfahrungen der Älteren und die Perspektiven
der Jüngeren zusammenkommen, wächst die Wahrscheinlichkeit tragfähiger Innovationen und es gewin-
nen Verständnis, Solidarität und faire Chancen.

Die Caritas unterstützt Menschen in allen Lebensphasen und stärkt Begegnungen und Beziehungen zwi-
schen den Generationen: zwischen dem jungen Freiwilligendienstleistenden und der hochbetagten Seni-
orin, zwischen der Erzieherin und ihren Kita-Kindern, in ehrenamtlichen Familienpatenschaften und in der
Smartphone-Sprechstunde der youngcaritas.

Wir bitten Sie: Unterstützen Sie die vielfältige Arbeit der Caritas mit Ihrer großherzigen Spende.

Herzlichen Dank!

Berlin, den 23. Juni 2026

Für das Bistum Fulda

Dr. Michael Gerber
Bischof von Fulda

Kollektenankündigung am Caritas-Sonntag 2026
Die heutige Kollekte ist für die Arbeit der Caritas bestimmt. In diesem Jahr stellt die Caritas das Miteinander
der Generationen in den Mittelpunkt, die an vielen Caritas-Orten in unserem Bistum füreinander Verant-
wortung übernehmen und Menschen in allen Lebensphasen unterstützen.
Mit Ihrem Beitrag zur Kollekte unterstützen Sie diese Arbeit.
Herzlichen Dank!

Dieser Aufruf ist am Sonntag, 13. September 2026 (einschließlich der Vorabendmessen) zu verlesen und die
Kollektenankündigung am Tag der Kollekte selbst (z. B. nach den Fürbitten) ist obligatorisch.

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Der Bischof von Fulda

Nr. 60
Änderung der Richtlinien für die Festsetzung
der wöchentlichen Arbeitszeit für Beschäftigte im Pfarrbüro

Artikel 1
Änderung der Richtlinien für die Festsetzung der wöchentlichen Arbeitszeit
für Beschäftigte im Pfarrbüro

Die Richtlinien für die Festsetzung der wöchentlichen Arbeitszeit für Beschäftigte im Pfarrbüro (Pfarrsek-
retärin/Pfarrsekretär) vom 13. November 2018 (K. A. 2018, Nr. 169) werden wie folgt geändert:

1. In Satz 6 werden die Worte „die Personalabteilung“ durch die Worte „den Fachbereich Personal“ er-
setzt.

2. In Satz 8 wird die Zahl „10“ durch die Zahl „12“ ersetzt.

3. Satz 1 in Ziffer 1 wird wie folgt neu gefasst:
„Vor