IPS-Stipendiatinnen und Stipendiaten diskutieren Oxford-Style-Debatte im Deutschen Bundestag über verpflichtenden Wehrdienst; Anteil der Befürworter sinkt von 55% auf 31%
Deutscher Bundestag - Oxford-Style-Debatte der IPS-Stipendiatinnen und Stipendiaten
Oxford-Style -Debatte der IPS-Stipendiatinnen und Stipendiaten
Soll Deutschland einen verpflichtenden Wehrdienst einführen?
Diese Frage beschäftigt Politik und Gesellschaft in Deutschland derzeit wie kaum eine andere und ebenfalls IPS- Stipendiatinnen und Stipendiaten.
Das Polnische Institut für Internationale Angelegenheiten (PISM) und das Aspen Institute Germany haben mit IPS-Stipendiaten dazu eine Oxford-Style -Debatte im Deutschen Bundestag Debatte organisiert, in der zwei Teams (à 4 Personen) gegensätzliche Positionen vertraten – unabhängig davon, ob diese ihrer persönlichen Meinung entsprachen. Entscheidend waren nicht die eigenen Überzeugungen, sondern die Qualität der Argumente, die Fähigkeit zuzuhören und sich ernsthaft mit der Perspektive der anderen Seite auseinanderzusetzen. Genau darin liegt der Wert der Oxford-Style -Debatte.
Besonders spannend war, dass der Anteil der Befürworterinnen und Befürworter eines verpflichtenden Wehrdienstes von 55% zu Beginn auf 31% am Ende der Debatte sank.
Anschließend ordnete die Jury, bestehend aus dem Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter, Natascha Garloff Jonkers, Leiterin der Gruppe Außen und Europa im Bundespresseamt sowie Tomasz Smal , Polnischer Verteidigungsattaché, die Debatte ein und teilten ihre fachlichen Einschätzungen mit den Teilnehmenden.
IPS-Alumna Malgorzata Gemen (IPS 2017) hat dies mit großartigem Engagement und als Kopf des deutschen Büros des Polnisches Institut für Internationale Angelegenheiten (PISM) zusammen mit dem Aspen Institute Germany möglich gemacht. Ein großer Dank gilt den beiden Kooperationspartnern wie auch der Expertenjury für die wertvollen Einordnungen.