Männliche U21 zieht nach Penalties ins EM-Finale 2026; 5:4-Sieg im Penalty-Shootout gegen Spanien
Männliche U21 zieht mit 5:4-Sieg nach Penalties in das EM-Finale ein
Der Deutsche Hockey-Bund e. V. (DHB) ist der Dachverband für Hockey in Deutschland mit Sitz im Hockeypark in Mönchengladbach. Der DHB ist der Zusammenschluss der deutschen Hockeyvereine, die in den 15 Landeshockeyverbänden organisiert sind. Zuständig ist der Deutsche Hockey-Bund außerdem für die deutschen Hockeynationalmannschaften.
Der Deutsche Hockey-Bund ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund, sowie im Welthockeyverband FIH (Fédération Internationale de Hockey) und im europäischen Hockeyverband EH (European Hockey Federation). Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) hat das Zertifikat des Nachhaltigkeitsstandards sustainAssociation in der Auszeichnungsstufe „Silber“ von Dekra überreicht bekommen. Der durch die DEKRA entwickelte Standard sustainAssociation bewertet die Verankerung von Nachhaltigkeit in Sportverbänden entlang ökologischer, sozialer und governance-bezogener Kriterien.
Männliche U21 zieht mit 5:4-Sieg nach Penalties in das EM-Finale ein
Männliche U21 zieht nach einem spannenden Spiel in das EM-Finale 2026 ein und sichert sich den 5:4-Sieg nach Penalty-Shootout gegen Spanien.
1:0 Ben Hasbach (7m, 7. Minute)
2:1 Ben Hasbach (7m, 35.)
Der deutsche Gegner begann passiv und die deutsche Mannschaft nutzte das schnell aus. Nachdem Paul Glanders Abschluss in der 2. Minute nach einer Strafecke noch vom Spanier Pau Gesti auf der Linie abgewehrt werden konnte, gelang Deutschland in der 7. Minute der 1:0-Führungstreffer. Dem 1:0 vorausgegangen war ein deutscher Ballgewinn, an dessen Ende Paul Babic nach seinem Dribbling in den Schusskreis entscheidend am Abschluss aus aussichtsreicher Position gehindert wurde und die Unparteiischen auf Siebenmeter entschieden. Diesen verwandelte Kapitän Ben Hasbach sicher im unteren rechten Eck. Für den Siebenmeter hatten die Spanier kurzzeitig Ersatzkeeper Francisco Guitart eingewechselt, dieser war aber machtlos bei Hasbachs Abschluss. Im Anschluss kamen die spanischen Gegner etwas besser ins Spiel und Keeper Jasper Ditzer konnte sich in der 14. Minute nach einer Strafecke und dem Abschluss von Mario Mena das erste Mal auszeichnen.
Mit Beginn des zweiten Viertels versuchten die Spanier aktiver gegen den Ball zu arbeiten und konnten in der 18. Minute mit dem 1:1 antworten, nachdem Lasse Duncker kurz vorher noch das spanische Tor bei seiner Abschlusschance knapp verpasst hatte. Nach einer Strafecke überwand Schütze Andrés Medina Ditzer mit einem flachen Ziehschlenzer und markierte den Ausgleich für Spanien. In der Folge hatte Deutschland aber wieder die Spielkontrolle und viel Ballbesitz. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hat Hasbach noch eine Abschlusschance, es bleibt aber beim 1:1 zur Halbzeitpause.
In der 35. Minute bekam das deutsche Team erneut einen Siebenmeter zugesprochen. Grund dafür war, dass Hasbach nach einer Eckenablage mit seinem Abschluss auf das lange Eck des spanischen Tores zielte und dort ein spanischer Verteidiger den Ball nur mit dem Körper abwehren konnte. Hasbach nahm sich erneut dem Siebenmeter an und verwandelte wiederholt zum deutschen Führungstreffer. Das dritte Viertel blieb ansonsten ohne nennenswerte Torchancen, Deutschland hatte aber weiterhin mehr Ballbesitz.
Spanien blieb auch zu Beginn des letzten Viertels überraschend passiv und überließ Deutschland wenig Räume. Der 3:1-Treffer fiel, nachdem sich Spanien auf engstem Raum am eigenen Schusskreisrand verdribbelte, Ferdinand Steinebach clever im Pressing agierte und ihm der hohe Ballgewinn gelang. Steinebach legte blitzschnell auf den mitgelaufenen Hasbach, der die Kugel eiskalt aus kurzer Distanz unter den Querbalken zum 3:1 (54.) setzte. Spanien antwortete jedoch umgehend auf der anderen Seite mit dem 2:3-Anschlusstreffer aus spanischer Sicht. Der Spanier bekam den Ball am rechten Schusskreisrand zugespielt und düpierte Ditzer im kurzen Eck mit seinem Abschluss per flachem Schrubschlag. Die sonst solide deutsche Defensive offenbarte, wie bei dem 2:3 nun Lücken und der Spanier Ton Moran nutzte kurze Zeit später den rechten Flügel für einen starken Offensivlauf, bei dem er in einhändiger Ballführung zwei deutsche Verteidiger umkurvte, bis zur Grundlinie vordrang und von dort aus den Ball zurücklegte. Die Hereingabe traf einen Deutschen am Fuß und somit gab es eine Minute vor Schluss nochmal Strafecke für Spanien. Die Eckenablage versenkte Pau Gesti unhaltbar in das lange Eck, stellte das Spiel mit dem 3:3-Ausgleichstreffer auf den Kopf und schoss die Iberer ins Penalty Shootout.
Im Penalty Shootout traf keiner der ersten beiden Schützen auf beiden Seiten. Mit dem dritten Schützen erzielte Spanien durch Juan Villalonga das 1:0 im Shootout. Zuvor hatte Benedikt Geyer nach Maximilian Stahmann und Paul Babic als dritter Deutscher vergeben. Der Abschluss von Deutschlands viertem Schützen Lasse Duncker ging ebenfalls am Tor vorbei und Jan Trujillo war als vierter spanischer Schütze an der Reihe. Keeper Ditzer gelang es den Ball von Trujillo wegzuspitzeln und somit kam es auf den fünften deutschen Schützen an auszugleichen. Kapitän Hasbach trat an und verwandelte nervenstark zum 1:1 über die argentinische Rückhand ins kurze Eck. Um die Chance auf den Finaleinzug zu wahren, musste nun Ditzer aber erneut halten. Er blieb beim Penalty von Nicolas Mustaros lange stehen, Mustaros umkurvte Ditzer und setzte seinen Abschluss allerdings an den Pfosten. Das Shootout ging nun mit dem sechsten spanischen Schützen weiter und auch Albert Serrahima konnte seinen Penalty nicht verwandeln. Als sechster deutscher Schütze trat erneut Kapitän Hasbach und versenkte seinen Penalty unter Keeper Diego Palomero hindurch zum deutschen Finaleinzug.
Der entscheidende Penalty von Ben Hasbach, der kurz antritt und in einer Bewegung mit einem kleinen Zieher den Ball unter Palomero hindurch versenkt. Damit markierte Hasbach alle fünf deutschen Tore im EM-Halbfinale und bewies erneut seine unglaubliche Effizienz vor dem gegnerischen Tor und in Situationen unter großem Druck.
Die männliche U21 trifft am Samstag, den 01.08., um 17:40 Uhr im EM-Finale auf die Niederlande.
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