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title: "Max Josef Metzger Gedenktag Berlin; Vatikan genehmigt Eigenkalender Berlin drittes Diözese"
sdDatePublished: "2026-07-31T15:06:00Z"
source: "https://katholisch.de/artikel/69702-maertyrer-max-josef-metzger-erhaelt-gedenktag-in-berlin"
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  - name: "religion"
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  - "Uppsala"
  - "Freiburg (im Breisgau)"
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  - "Magdeburg"
  - "Germany"
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Max Josef Metzger Gedenktag Berlin; Vatikan genehmigt Eigenkalender Berlin drittes Diözese

Märtyrer Max Josef Metzger erhält Gedenktag in Berlin | katholisch.de

Tagesgebet am Gedenktag 17. April

Gott, unser Licht und unsere Stärke, Du hast die Stunde der Finsternis durch das Zeugnis Deines Dieners, des Priesters und Märtyrers Max Josef, erhellt, gib, dass wir nach seinem Beispiel die Einheit der Kirche bewahren und der Welt Christus, den König des Friedens, verkünden.

Vatikan gestattet Aufnahme in den Eigenkalender

Märtyrer Max Josef Metzger erhält Gedenktag in Berlin

VERÖFFENTLICHT AM 31.07.2026 UM 14:00 UHR – LESEDAUER: 2 MINUTEN

VATIKANSTADT - Der von den Nazis ermordete Priester Max Josef Metzger wird an vielen Orten in Ehren gehalten. Am Ort seines Martyriums kann er nun auch liturgisch verehrt werden: Der Vatikan hat seinen Gedenktag für Berlin genehmigt.

Der Gedenktag des seligen Max Josef Metzgers kann jetzt auch in Berlin liturgisch begangen werden. Am Freitag veröffentlichte die Erzdiözese Berlin das Dekret des Liturgiedikasteriums im Amtsblatt , das die Aufnahme des Märtyrers in den Eigenkalender des Erzbistums genehmigt. Der nichtgebotene Gedenktag ist der 17. April. Berlin ist damit die dritte Diözese nach Freiburg und Augsburg mit einem Gedenktag für den von den Nationalsozialisten ermordeten Priester. Die Aufnahme in den Magdeburger Diözesankalender ist geplant.

Erzbischof Heiner Koch hatte dem Dekret zufolge Ende März die Aufnahme in den Eigenkalender beim Liturgiedikasterium beantragt. Die Genehmigung erfolgte bereits mit Schreiben vom 15. April. Metzger wurde 2024 im Erzbistum Freiburg als Märtyrer seliggesprochen . Er wurde 1887 im badischen Schopfheim geboren und war im Ersten Weltkrieg Feldgeistlicher, später engagierte er sich für den Frieden und die Ökumene.

Einsatz für ein demokratisches Deutschland

Wegen scharfer Kritik an den neuen Machthabern wurde Metzger bereits 1934 für einige Tage und noch einmal im November 1939 für einen Monat inhaftiert. Den Zweiten Weltkrieg brandmarkte er als Folge der NS-Ideologie. Verhaftet wurde er, als ein Brief Metzgers an den Erzbischof von Uppsala abgefangen wurde. Der Brief enthielt ein Memorandum zu möglichen künftigen demokratischen Strukturen in Deutschland. Am 17. April 1944 wurde Metzger im Zuchthaus Brandenburg-Görden ermordet, nachdem ihn der Volksgerichtshof acht Monate zuvor zum Tod verurteilt hatte. 1997 hob das Landgericht Berlin das Todesurteil postum auf. In Berlin gibt es seit 1994 einen Max-Josef-Metzger-Platz mit einer Gedenkstele.

Selige dürfen nicht in der ganzen Kirche liturgisch verehrt werden, sondern in der Regel nur in der Diözese, in der sie seliggesprochen wurden. Für die Feier in anderen Ortskirchen ist die Aufnahme in den Eigenkalender der jeweiligen Diözese erforderlich. Mit der Aufnahme kann der 17. April nun auch in Berlin als Märtyrergedenktag begangen werden, außerdem können dort dem Seligen Kirchen gewidmet werden, ohne dass eine Genehmigung des Vatikans erforderlich wäre. (fxn)

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Der von den Nazis ermordete Priester Max Josef Metzger wird an vielen Orten in Deutschland in Ehren gehalten. Liturgisch gefeiert wurde er bisher nur in Freiburg – nun ist das auch in Augsburg möglich: Der Vatikan hat seinen Gedenktag genehmigt.