---
title: "Bühnen Köln veröffentlicht Erläuterungen zum SZ 09/10-Quartalsbericht in Köln für Berichtszeitraum 01.09.2009 bis 30.11.2009; 300.000€ Zusatzfördermittel Bedingung: Betriebskostenzuschuss bleibt unverändert"
sdDatePublished: "2026-07-31T18:11:00Z"
source: "https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=223047\u0026type=do"
topics:
  - name: "local authority"
    identifier: "medtop:20000612"
locations:
  - "Köln"
---


Bühnen Köln veröffentlicht Erläuterungen zum SZ 09/10-Quartalsbericht in Köln für Berichtszeitraum 01.09.2009 bis 30.11.2009; 300.000€ Zusatzfördermittel Bedingung: Betriebskostenzuschuss bleibt unverändert

I-10 Erläuterungen Quartalsbericht

Anlage 2
Bühnen Köln
1. Quartalsbericht SZ 09/10

Erläuterungen zum Quartalsbericht der Bühnen Köln
Berichtszeitraum: 01.09.2009 bis 30.11.2009

Allgemeines

Der Quartalsbericht basiert auf dem von den Bühnen Köln geplanten Budget für die Spielzeit
2009/2010. Den anteiligen Budgetzahlen für die ersten drei Monate der Spielzeit sind die
tatsächlich verbuchten Aufwendungen und Erträge des Berichtszeitraums gegenübergestellt.
Die Spalte „Abweichung“ zeigt die absolute sowie prozentuale Differenz zwischen den
anteiligen Budgetzahlen und den IST-Werten.

Die nachfolgenden Erläuterungen konzentrieren sich auf die Positionen des Erfolgsplans, die
nach den ersten drei Monaten eine wesentliche Abweichung aufweisen.

1.a) Erlöse aus Kartenverkäufen

Die Erlöse aus Kartenverkäufen liegen um 108,1T€ bzw. 7,7% unter der Planung. Dies
liegt vor allem an der Tatsache, dass im Berichtszeitraum sowohl in der Oper als auch im
Schauspiel weniger Vorstellungen gespielt wurden als im Vorjahreszeitraum.
Perspektivisch ist aber davon auszugehen, dass die Bühnen ihr geplantes Einnahme- und
Besucherziel der Spielzeit 2009/2010 erreichen werden.

2.a) Sonstige Erträge aus Lieferungen und Leistungen

Die Unterschreitung dieses Planansatzes ist auf bisher noch nicht realisierte
Raumvermietungen, Kostümverkäufe und Marketingerlöse (Inserate, Merchandise etc.)
zurückzuführen.

2.b) Zuschüsse, Erstattungen, Spenden

Die Überschreitung des Planansatzes ist auf die deutliche Erhöhung des
Landeszuschusses zurückzuführen. 300.000€ an zusätzlichen Fördermitteln sind jedoch
an die Bedingung geknüpft, dass der Betriebskostenzuschuss der Stadt nicht reduziert
wird.

3.a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

Bei den RHB-Stoffen kam es zu einer Aufwandsverschiebung zwischen der
Bühnenausstattung und dem Aufwand für den laufenden Spielbetrieb. Für den weiteren
Spielzeitverlauf ist jedoch davon auszugehen, dass das Gesamtbudget eingehalten wird.

3.b) 1. Honorare für Gäste

Die Honorare für Gäste (Selbständige Bühnenbildner, Kostümbildner, Orchesteraushilfen
etc.) liegen um 274,6T€ bzw. um 23,62% unter dem anteiligen Budget. Diese
Minderausgaben sind spielplanbedingt und werden sich in den nächsten
Berichtszeiträumen an den Planzahlen orientieren.

Anlage 2
Bühnen Köln
1. Quartalsbericht SZ 09/10

3.b) 2. BKE Gürzenich-Orchester

Die Überschreitung des Planansatzes um 900 T€ resultiert lediglich aus höheren
Abschlagszahlungen der Bühnen. Die Höhe der Gesamtaufwendungen in dieser Spielzeit
wird sich an der Höhe der Zahlungen der Kämmerei an die Bühnen orientieren. Sollten die
derzeitigen Kürzungen tatsächlich beschlossen werden, so wird die BKE an das
Gürzenich Orchester um die gleiche Quote gekürzt werden müssen.

3.b) 5. Aufwendungen für Gastspiele und 3.b.6.) sonstige bezogene Leistungen

Die deutlichen Budgetunterschreitungen sind spielplanbedingt und werden im weiteren
Spielzeitverlauf sehr wahrscheinlich auf dem Niveau der Budgetansätze liegen.

4. Personalaufwand

Lediglich bei dem „sonstigen Personalaufwand“ kam es zu einer deutlichen
Unterschreitung des Planansatzes. In dieser Position sind jedoch so unkalkulierbare
Posten wie die Beihilfeaufwendungen enthalten, so dass hier kein Einsparpotential
angenommen werden kann.
Ob die Planansätze im gesamten Personalbereich eingehalten werden können wird auch
davon abhängig sein, ob die Kämmerei die Tariflohnsteigerungen ab 2010 wieder
übernimmt.

6.b) Hausbewirtschaftung

Die Abweichung im ersten Quartal kann nicht für die ganze Spielzeit unterstellt werden.
So arbeitet der Bereich der Hausbewirtschaftung (u.a. Instandhaltung) antizyklisch zur
Spielzeit, zudem werden die Nebenkosten (Heizung, Energie etc.) durch die
Gebäudewirtschaft erst zeitversetzt in Rechnung gestellt.

6.c) Sonstiger betrieblicher Sachaufwand/Geschäftsaufwand und 6.d) Aufwendungen für
Kartenvorverkauf und Geldverkehr

Hier handelt es sich vorrangig nicht um realisierte Einsparungen sondern lediglich um
Verschiebungen innerhalb der Berichtszeiträume aufgrund bisher noch nicht erfolgter
Rechnungsstellungen an die Bühnen.

Da die Kämmerei den Bühnen die monatlichen Abschlagszahlungen auf den
Betriebskostenzuschuss mit Beginn des Kalenderjahres 2010 deutlich gekürzt hat,
wird jegliche weitere Ergebnisentwicklung in dieser Spielzeit von den weiteren
Zahlungen abhängig sein.
Die Bühnen werden die ihnen zur Verfügung gestellten Mittel selbstverständlich
weiterhin äußerst sparsam bewirtschaften und mögliche Einsparpotentiale nutzen.