Brigitte Müller; Einwohneranfrage zum Umgang mit Waschbären in Weimar, Ehringsdorf; seit Jahren keine abgestimmte Lösung

994 Weim Sehr geehrte Damen und Herren, für die nächste Stadtratsitzung am 16.09.2026 reiche ich die in der Anlage beschriebene Einwohneranfrage zum Umgang mit Waschbärpopulationen in Wohnquartieren und Gartengrundstücken in Weimar ein. Mit freundlichen Grüßen, ip. Brigitte Müller 2026/148/EW

jedoch, dass es seit Jahren keine abgestimte Lösung gibt und die Zuständigkeiten unklar sind. Bei allem Verständnis für Kompetenzgrenzen erscheint es notwendig, dass Verwaltung, Fachstelen und Bürgerschaft gemeinsam an einer tragfähigen Lösung arbeiten. Vor diesem Hintergrund werden folgende Fragen an die Stadtverwaltung gestellt: 1. Welche konkreten Zuständigkeiten bestehen innerhalb der Stadtverwaltung Weimar für die Bewertung, Kordinierung und Bearbeitung von Problemen mit invasiven Tierarten wie dem Waschbären in Wohngebieten? 2. Welche Maßnahmen plant die Stadtverwaltung, um die zunehmende Waschbärpopulation im Ortsteil Ehringsdorf einzudämen bzw. Schäden zu reduzieren, und wie sollen Bürgerinen und Bürger dabei einbezogen werden? 3. In welcher Form arbeitet die Stadtverwaltung mit Forstbehörden, Jagdausübungsberechtigten und Naturschutzbehörden zusamen, um eine abgestimmte Vorgehensweise zu entwickeln, insbesondere vor dem Hintergrund, dass laut Fachleuten seit Jahren keine Lösung etabliert wurde? 4. Welche Unterstützungsmöglichkeiten (Beratung, Präventionsmaßnahmen, Informationsmaterial, Vermittlung von Ansprechpartnern) bietet die Stadtverwaltung den betrofenen Bürgerinen und Bürgern an, um Schäden an privaten Grundstücken zu verhindern oder zu begrenzen? Wie bewertet die Stadtverwaltung die Parallelen zu weiteren konfliktrachtigen Tierarten, insbesondere dem unter Naturschutz stehenden Biber, der jährlich Schäden in Gärten und an Nutzbaumbeständen entlang der Ilm verursacht, und welche übergreifenden Konzepte bestehen für den Umgang mit solchen Herausforderungen im Stadtgebiet? uo