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title: "Einwohner Weimar Ehringsdorf Umgang mit Waschbärpopulation und Schäden in Gärten"
sdDatePublished: "2026-07-31T12:07:00Z"
source: "https://sessionnet.owl-it.de/weimar/bi/getfile.asp?id=63621\u0026type=do"
topics:
  - name: "invasive species"
    identifier: "medtop:20000444"
  - name: "local government policy"
    identifier: "medtop:20001265"
  - name: "local authority"
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  - name: "environmental policy"
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  - name: "pests"
    identifier: "medtop:20001318"
locations:
  - "Weimar"
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Einwohner Weimar Ehringsdorf Umgang mit Waschbärpopulation und Schäden in Gärten

Stadt Weimar

Drucksachen-Nr.:2026/148/EW

Art der Drucksache: Anfrage
Betreff: Einwohneranfrage zum Umgang mit Waschbärpopulation in
Wohnquartieren und Gartengrundstücken in Weimar

Einreicher: Einwohneranfrage
Datum: 31.07.2026

Beratungsfolge:
Stadtrat

Anfragetext:
Im Ortsteil Ehringsdorf hat sich in den vergangenen Jahren eine zunehmende
Waschbärpopulation etabliert. Die Tiere richten inzwischen erhebliche Schädeinn Gärten und
auf privaten Grundstücken an. Mehrere Anwohnerinnen und Anwohner berichten von
verwüsteten Beeten, beschädigten— Einrichtungen und der Sorge, dass die Tiere künftig
auchin Häuser eindringen könnten. Eine Anfrage an die Stadtverwaltung blieb ohne
Ergebnis; die Bürgerin wurde mit dem Hinweis abgewiesen, es handele sich um ein privates
Problem. Ein Gespräch mit einem Förster bestätigte jedoch, dass es seit Jahren keine
abgestimmte Lösung gibt und die Zuständigkeiten unklar sind. Bei allem Verständnis für
Kompetenzgrenzen erscheint es notwendig, dass Verwaltung, Fachstellen und Bürgerschaft
gemeinsam an einer tragfähigen Lösung arbeiten. Vor diesem Hintergrund werden folgende
Fragen an die Stadtverwaltung gestellt:
1. Welche konkreten Zuständigkeiten bestehen innerhalb der Stadtverwaltung Weimar für die
Bewertung, Koordinierung und Bearbeitung von Problemen mit invasiven Tierarten wie dem
Waschbären in Wohngebieten?
2. Welche Maßnahmen plant die Stadtverwaltung, um die zunehmende Waschbärpopulation
im Ortsteil Ehringsdorf einzudämmen bzw. Schäden zu reduzieren, und wie sollen
Bürgerinnen und Bürger dabei einbezogen werden?
3. In welcher Form arbeitet die Stadtverwaltung mit Forstbehörden,
Jagdausübungsberechtigten und Naturschutzbehörden zusammen, um eine abgestimmte
Vorgehensweise zu entwickeln, insbesondere vor dem Hintergrund, dass laut Fachleuten
seit Jahren keine Lösung etabliert wurde?
4. Welche Unterstützungsmöglichkeiten (Beratung, Präventionsmaßnahmen,
Informationsmaterial, Vermittlung von Ansprechpartnern) bietet die Stadtverwaltung den
betroffenen Bürgerinnen und Bürgern an, um Schäden an privaten Grundstücken zu
verhindern oder zu begrenzen?
5, Wie bewertet die Stadtverwaltung die Parallelen zu weiteren konfliktträchtigen Tierarten,
insbesondere dem unter Naturschutz stehenden Biber, der jährlich Schäden in Gärten und
an Nutzbaumbeständen entlang der Ilm verursacht, und welche übergreifenden Konzepte
bestehen für den Umgang mit solchen Herausforderungen im Stadtgebiet?

Begründung:

Beschluss

Datum

Unterschrift Oberbürgermeister