Ulf Kämpfer führt Rundgang durch Elmshorn; damals 20.000, heute 20.000 Pendler täglich

Ulf Kämpfer: Elmshorn hat Geschichte › SPD Kreis Pinneberg

  1. Juli 2026, 07:00 Uhr

am 31. Juli 2026, 07:00 Uhr

Ulf Kämpfer: Elmshorn hat Geschichte

Von der Volksversammlung 1863 auf dem Probstenfeld bis zu den Widerstandsbewegungen beim Kapp-Putsch und gegen die Nazis und zur Selbstbefreiung und dem demokratischen Wiederaufbau nach 1945

Elmshorner Arbeiterbewegung: Demokratie, Proteste, Widerstand

Wenn der SPD-Landesvorsitzende und SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahlen im Jahr 2027 Ulf Kämpfer bisher noch nicht wichtige Einzelheiten der Elmshorner Stadtgeschichte wusste, so kann er diese nicht nur in der Chronik der Elmshorner SPD jetzt schwarz auf weiß nachlesen, sondern sie ist ihm auch auf einem Stadtrundgang an wichtigen Stationen nahegebracht worden. Angefangen von dem ältesten Gebäude der Stadt, der Nikolaikirche, und den weißen Fahnen bei der Selbstbefreiung 1945 über die Industriegeschichte mit Hafen, Mühlen und Schifffahrt und Schiffbau bis zu den Arbeiterdemonstrationen gegen den Kapp-Putsch vor dem EN-Gebäude in der Schulstraße wurde ihm auf dem Rundweg durch die Stadt die bunte Geschichte der sechstgrößten Stadt des Landes durch die örtliche SPD nahegebracht.

Die Volksversammlung der 20 000 Menschen 1863 auf dem Probstenfeld

Ein historisches, besonderes Ereignis, das jetzt schon 163 Jahre zurückliegt, war die große Volksversammlung unter dem Motto „up ewig ungedeelt“, mit der damals 20 000 Menschen kurz vor dem Jahreswechsel 1863

1864 für die Einheit von Schleswig und Holstein in Elmshorn demonstrierten. Elmshorn war deshalb der Veranstaltungsort, weil in dem Jahrzehnt davor die Eisenbahn fertiggestellt worden war und Elmshorn damit für diese beeindruckende Zahl von Menschen gut erreichbar war.

20 000 Menschen damals und auch heute: die tägliche Benutzung des Bahnverkehrs

Arne Klaus, SPD-Ortsvorsitzender, der Ulf Kämpfer dann zusammen mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus der SPD zum jetzigen Elmshorner Bahnhof führte, konnte dazu nur darauf hinweisen: Wenn sich damals einmalig 20 000 Menschen in Elmshorn eingefunden haben, sind es jetzt täglich 20 000 Menschen, die in Elmshorn in die Züge ein- und aussteigen. Auch deshalb kämpft die SPD immer wieder neu für Verbesserungen des Bahnhofs und der Bahnverbindungen.

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