Marvin Götz übergab Spende in Höhe von 10.000 Euro an die Gedenkstätte Bergen-Belsen; 30.000 Euro verteilt auf drei Empfänger
Eine besondere Spende für die Gedenkstätte Bergen-Belsen
Eine besondere Spende für die Gedenkstätte Bergen-Belsen
Vor gut einem Jahr schrieb uns Marvin Götz, dass er die Gedenkstätte Bergen-Belsen als eine von drei Einrichtungen ausgewählt hat, für die er zu Ehren seines verstorbenen Kindheitsfreundes Lukas Spenden sammeln möchte. Heute besuchte er die Gedenkstätte, um uns seine Spende in Höhe von 10.000 Euro zu überreichen.
Spenden sammeln auf dem Fahrrad
Mit dem Projekt „Shaping the Way“ der Wirtschaftsjunioren Hannover e.V. hat Marvin Götz über den Zeitraum von 12 Monaten mehr als 3.000 km auf dem Fahrrad zurückgelegt und alle 39 lokalen Kreise des Norddeutschen Landesverbands der Wirtschaftsjunioren besucht. Dabei ist es ihm gelungen, insgesamt 30.000 Euro an Spenden zu sammeln. Die Summe geht zu gleichen Teilen an die Gedenkstätte Bergen-Belsen, den Hannoveraner Verein Ganz unten e. V. und die Robert-Enke-Stiftung .
Eine Spende für Demokratie und gegen Ausgrenzung
Ausschlaggebend für die Wahl der Spendenempfänger war laut Marvin Götz die Nachricht vom plötzlichen Tod seines Kindheitsfreundes Lukas – eines ehemaligen Freiwilligendienst-Leistenden in der Gedenkstätte Bergen-Belsen. „[E]in Mensch mit einem klaren Wertesystem, der sich für Demokratie, gegen soziale Ungerechtigkeit und für Bedürftige, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Aussehen, stark machte“, wie Marvin Götz treffend über Lukas schreibt. Auch wir behalten Lukas als engagierten Menschen in Erinnerung und sind froh, dass wir ihn während seiner Zeit in der Gedenkstätte Bergen-Belsen kennenlernen durften.
Dankbar sind wir insbesondere auch für das Engagement von Marvin Götz. „Wir freuen uns, dass Marvin uns als Spendenempfänger ausgewählt hat“, so Katrin Unger, stellvertretende Leiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen: „Nicht nur, weil die Spende unsere Arbeit unterstützt, sondern gerade auch aufgrund der persönlichen Beziehung zu unserem ehemaligen Freiwilligen Lukas. Darüber hinaus zeigt sich hier einmal mehr das so wichtige zivilgesellschaftliche Engagement. Während Gedenkstättenarbeit insbesondere von Rechts immer wieder angegriffen wird, erfahren wir durch engagierte Privatpersonen wie Marvin Götz wichtigen Rückhalt.“