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title: "Hubert Aiwanger besucht Pumpspeicherkraftwerk Happurg; Stabilitätsanker der Energiewende in Bayern"
sdDatePublished: "2026-07-31T09:05:00Z"
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Hubert Aiwanger besucht Pumpspeicherkraftwerk Happurg; Stabilitätsanker der Energiewende in Bayern

Aiwanger: "Mit einer Leistung von 160 Megawatt und einer Speicherkapazität von 850 Megawattstunden wird Happurg nach der Sanierung ein Stabilitätsanker für die Energiewende in Bayern"

Aiwanger: "Mit einer Leistung von 160 Megawatt und einer Speicherkapazität von 850 Megawattstunden wird Happurg nach der Sanierung ein Stabilitätsanker für die Energiewende in Bayern"

HAPPURG Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat sich bei einem Besuch des Pumpspeicherkraftwerks Happurg ein Bild vom Fortgang der Sanierungsarbeiten gemacht.

Aiwanger: „Erneuerbare Energien brauchen Speicher. Denn Speicher glätten die Schwankungen von Wind- und Solarstrom, stabilisieren das Stromnetz und stärken die Versorgungssicherheit. Mit einer Leistung von 160 Megawatt und einer Speicherkapazität von 850 Megawattstunden wird Happurg nach der Sanierung ein Stabilitätsanker für die Energiewende in Bayern. Mit einer Fallhöhe von über 200 Metern kann er fünf Stunden mit voller Leistung Strom ins Netz einspeisen. Im Falle eines Stromausfalls kann das Pumpspeicherwerk im Schwarzstart - also ohne externe Energiezufuhr - sofort in Betrieb genommen werden. Die Investition von Uniper in den Standort Happurg ist ein wichtiges Bekenntnis zu dieser etablierten Technologie. Wir müssen die Erneuerbaren speichern, statt sie abzuregeln. Deshalb muss auch der Pumpspeicher Riedl im Landkreis Passau jetzt schnell gebaut werden.“

Das Pumpspeicherkraftwerk Happurg ist seit 1958 in Betrieb. Aufgrund von Schäden im Oberbecken wurde das Kraftwerk 2011 außer Betrieb genommen. Uniper hat im Juni 2024 die Sanierung des Pumpspeicherkraftwerks bekannt gegeben und investiert dafür rund 250 Millionen Euro. Die Wiederinbetriebnahme ist für 2028 vorgesehen. Laut Uniper seien die Sanierungsarbeiten im Oberbecken zu einem Großteil abgeschlossen und auch die Maßnahmen im Unterbecken, den Druckrohrleitungen und im Krafthaus schreiten planmäßig voran.

In Bayern gibt es derzeit vier aktive Pumpspeicher-Standorte: Langenprozelten, Leitzach, Rabenleite, Oberberg. Zusammen mit Happurg verfügen sie in Summe über eine Leistung von rund 550 Megawatt und 2,3 Millionen Kilowattstunden pro Zyklus Speicherkapazität. Das geplante Pumpspeicherwerk Riedl wird diese Kapazität zusätzlich um 300 Megawatt Leistung und ein Speichervermögen von 3,5 Millionen Kilowattstunden pro Zyklus erweitern.

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Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (v. r.) besuchte zusammen mit Holger Kreetz, Chief Operating Officer von Uniper, Jürgen Damm, Leiter Kraftwerksgruppe Pumpspeicher, MdL Felix Locke und Helmut Brückner, stv. Landrat des Landkreises Nürnberger Land die Sanierungsarbeiten am Pumpspeicherkraftwerk Happurg.

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