HDE Standortmonitor 2026: Sicherheit in Innenstädten in Deutschland; 78% sicher; 90% halten Geschäfte für sicher

Handelsverband Deutschland e. V. (HDE) Michael Reink I Standort- und Verkehrspolitik | E-Mail: reink@hde.de Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin | Telefon: 030 / 72 62 50-24 | Fax: 030 / 72 62 50-99

Seite 1 August 2026 www.einzelhandel.de Standort- und Verkehrspolitik

Aus dem Inhalt 46. Urbanicom Studientagung | 28./29. September | Bad Wimpfen

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HDE-Podcastfolge Michael Reink – Innenstädte

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HDE-Standortmonitor 2026: Sicherheit in Innenstädten aus Besuchersicht

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Wie verändern digitale Plattformen den stationären Einzelhandel? Jetzt an wissenschaftlicher Befragung teilnehmen

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„Quartiersgaragen: Bausteine nachhaltiger Stadtentwicklung -Potenziale für Flächenumnutzung, Mobilitätswandel und Lebensqualität“

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„Regionale Hitzeaktionsplanung - Hitzeschutz über kommunale Grenzen hinweg“ Datum: 15. Oktober 2026, online*

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Starkregen- und Hochwasservorsorge in der Stadt- und Regionalplanung

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Seite 2 www.einzelhandel.de August 2026 Standort- und Verkehrspolitik 46. Urbanicom Studientagung | 28./29. September | Bad Wimpfen

KI als Chance neuer Urbanität – Von der Akte zum Algorithmus: Kundenverhalten, Mobilität, Stadtplanung Künstliche Intelligenz verändert unsere Städte schneller und grundlegender, als es jede Technologie zuvor getan hat. Handel, Mobilität, Verwaltung und Freizeit – alle urbanen Systeme stehen vor einem tiefgreifenden Wandel. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Echtheit, haptischen Erlebnissen, menschlicher Begegnung und einem authentischen Stadtraum, der mehr ist als die Summe seiner Funktionen. Unter dem Leitthema „KI als Chance neuer Urbanität“ widmet sich die Urbanicom-Tagung 2026 der Frage, wie Städte KI nutzen können, ohne ihre Identität zu verlieren. Wir beleuchten Chancen, Risiken und konkrete Use-Cases: von KI-Agenten im Handel über autonomes Fahren, smarte Innenstadtlogistik, digitale Verwaltung bis hin zur Rolle von KI in der Freizeit. Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Künstliche Intelligenz einen Beitrag zu einer smarten, menschlichen und lebendigen Stadt leisten kann.

Anmeldungen werden gern vorgemerkt unter: freudenberg@urbanicom.de

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Seite 3 www.einzelhandel.de August 2026 Standort- und Verkehrspolitik HDE-Podcastfolge Michael Reink - Innenstädte Die neue Podcastfolge mit Michael Reink zum Thema Innerstädte wurde veröffentlicht

Wie bleiben Innenstädte attraktiv, lebendig und wirtschaftlich erfolgreich, um sich für die Zukunft zu wappnen? Und welche Rolle spielt der Einzelhandel dabei? Diesen Fragen gehen wir in unserer neuen Podcastfolge von „Handelszeit“ nach. Befragt haben wir dazu Michael Reink, Bereichsleiter Standort- und Verkehrspolitik beim HDE. Wir sprechen unter anderem über Besuchsanlässe, die Nettoanziehungskraft einer Stadt, die Zukunft ehemaliger Warenhäuser oder den Modal Split und seine Auswirkungen!

Jetzt anhören und mehr zur aktuellen Situation und Entwicklung unserer Innenstädte erfahren • Mögliche LINKS: Soundcloud: https://soundcloud.com/handelszeit/handelszeit-013-wie-unsere-innenstaedte-wieder-zukunft-bekommen- mit-michael-reink- hde?si=ebdf27c94b4d4898b65d8b9c65502590&utm_source=clipboard&utm_medium=text&utm_campaign=social_sh aring • Spotify: https://creators.spotify.com/pod/profile/handelszeit/episodes/Handelszeit-013--Wie-unsere-Innenstdte-wieder- Zukunft-bekommen-mit-Michael-Reink–HDE-e3mmgpu • Website HDE: https://einzelhandel.de/handelszeit/15268-13-handelszeit

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Seite 4 www.einzelhandel.de August 2026 Standort- und Verkehrspolitik HDE-Standortmonitor 2026: Sicherheit in Innenstädten aus Besuchersicht Mit 78 Prozent fühlt sich die große Mehrheit der Menschen in Innenstädten in Deutschland sicher. Das ist das Ergebnis einer aktuellen, vom Handelsverband Deutschland (HDE) beauftragten Studie. Demnach werden insbesondere Einzelhandelsgeschäfte als besonders sichere Orte wahrgenommen, 90 Prozent sehen das so. Negative Wirkungen entstehen vor allem durch Leerstände, ein heruntergekommenes Erscheinungsbild der Städte oder Vandalismus. Der HDE fordert angesichts der steigenden Herausforderungen in den Innenstädten größeres politisches Engagement auf allen Ebenen. „Lebendige Innenstädte werden als sicher wahrgenommen. Dabei spielt der Einzelhandel nachweislich die tragende Rolle. Die Menschen sehen Geschäfte mit Mitarbeitern und bei Dunkelheit beleuchtete Schaufenster als entscheidenden Sicherheitsfaktor. Das zeigt: Ohne die Geschäfte des Einzelhandels gibt es kein erfolgreiches, belebtes und zukunftstaugliches Stadtzentrum“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Die Studie hatte ergeben, dass sich die Menschen in Einzelhandelsgeschäften am sichersten fühlen (90%), dicht gefolgt von der Gastronomie (89%) und den Einkaufszentren (84%). Gleichzeitig wird aber klar, dass vor allem im öffentlichen Raum wie in Parks und Grünflächen oder in Parkhäusern Defizite liegen. „Viele Stadtzentren haben noch einiges an Luft nach oben. Es darf kein Dauerzustand sein, dass sich ein Fünftel der Menschen in der Innenstadt insgesamt unsicher fühlt“, so von Preen weiter. Der Studie zufolge gelten insbesondere auch Leerstände als großer Unsicherheitsfaktor. 73 Prozent sehen dadurch eine Minderung des Sicherheitsgefühls, 68 Prozent sehen hier sogar einen stark bis sehr stark negativen Einfluss. Zudem hat sich das Sicherheitsgefühl in den Stadtzentren in den letzten zwölf Monaten für 27 Prozent der Befragten verschlechtert. „Wir müssen diesen Abwärtstrend aufhalten. Die Politik muss auf allen Ebenen endlich klare Maßnahmen ergreifen und Leerstände schneller füllen oder gar nicht erst entstehen lassen. Der Einzelhandel braucht bessere Rahmenbedingungen auf allen Ebenen: Bundesregierung und EU müssen unter anderem schnell an die Energiekosten ran, die Stromsteuer muss endlich für alle gesenkt werden. Und wir brauchen eine Gründungsoffensive für den Einzelhandel“, so von Preen. Hierbei sollten die Leerstände im Rahmen einer Zwischenvermietung durch die Kommunen als Innovationsmotoren genutzt werden. Gründerinnen und Gründer sollen im Rahmen einer solchen Offensive unter anderem Mietzuschüsse und Förderungen bei der Gründung sowie für die Geschäftseinrichtung, die Datenverarbeitung inklusive des Kassensystems und eines digitalen Warenwirtschaftssystems sowie Marketingmaßnahmen bekommen. Darüber hinaus sollen laufende Schulungen beispielsweise in Betriebsführung, oder Marketing finanziert werden. All das hilft, Leerstände effektiv abzubauen, den Branchenmix und somit die Attraktivität zu erhöhen. Die repräsentative Studie wurde im Auftrag des HDE von essentiq durchgeführt. Befragt wurden im Januar diesen Jahres 2038 Menschen zwischen 16 und 93 Jahren. HDE-Standortmonitor 2026: https://einzelhandel.de/images/HDE_Standortmonitor_2026.pdf

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Seite 5 www.einzelhandel.de August 2026 Standort- und Verkehrspolitik Wie verändern digitale Plattformen den stationären Einzelhandel? – Jetzt an wissenschaftlicher Befragung teilnehmen, die vom HDE unterstützt wird Digitale Plattformen wie Google, Amazon, Lieferdienste oder Social-Media-Plattformen prägen den stationären Einzelhandel zunehmend. Gleichzeitig fehlen bislang belastbare Erkenntnisse darüber, wie stationäre Handelsunternehmen diese Plattformen tatsächlich nutzen, welche Chancen und Herausforderungen sich daraus ergeben und welche Unterstützung künftig benötigt wird. Um diese Fragen zu beantworten, führen Prof. Dr. Sina Hardaker und Sarah Hauck im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojekts an der Hochschule München eine wissenschaftliche Befragung durch.

Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie dabei, ein aktuelles Bild der Plattformnutzung im deutschen stationären Einzelhandel zu zeichnen und eine fundierte Grundlage für zukünftige Forschung sowie praxisnahe Handlungsempfehlungen zu schaffen. Im Mittelpunkt der Studie stehen unter anderem folgende Fragen: • Welche digitalen Plattformen werden im stationären Einzelhandel genutzt? • Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich daraus für Handelsunternehmen? • Welche räumlichen Veränderungen und Unterstützungsbedarfe sind erkennbar? Die Teilnahme dauert ca. 20 Minuten. Selbstverständlich werden alle Angaben anonym ausgewertet und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet.

Hier gelangen Sie direkt zur Befragung: https://www.soscisurvey.de/DigitalePlattformen/

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Seite 6 www.einzelhandel.de August 2026 Standort- und Verkehrspolitik „Quartiersgaragen: Bausteine nachhaltiger Stadtentwicklung -Potenziale für Flächenumnutzung, Mobilitätswandel und Lebensqualität“

Quartiersgaragen können Bestandteil einer zukunftsweisenden und umweltfreundlichen Stadtentwicklung sein. Welche Konzepte und Finanzierungsmöglichkeiten es hierfür gibt, wie Bedürfnisse der Bürger:innen berücksichtigt und Akzeptanz hergestellt werden können, wird an Praxisbeispielen diskutiert. Quartiersgaragen bieten Kommunen die Chance, den ruhenden Verkehr aus Wohnquartieren zu verlagern, zu bündeln und damit mehr Raum zu schaffen für andere Nutzungen, wie Aufenthalt, Grünflächen und alternative Mobilitätsangebote. Doch der Weg zur erfolgreichen Umsetzung ist komplex: Wie lassen sich Stellplatzschlüssel anpassen? Welche Auswirkungen hat dies auf Bauvorhaben und Immobilienentwicklung? Welche Betreiberkonzepte haben sich bewährt und welche ökologischen Vorteile können realisiert werden? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten? Das Seminar vermittelt praxisnah wichtige Grundlagen und Allgemeine Informationen, Teilnahmebedingungen und Online-Anmeldung: https://difu.de/veranstaltungen/2026-09-14/quartiersgaragen-bausteine-nachhaltiger-stadtentwicklung

„Regionale Hitzeaktionsplanung - Hitzeschutz über kommunale Grenzen hinweg“ Datum: 15. Oktober 2026, online* Koordinierter, grenzüberschreitender Hitzeschutz auf regionaler Ebene bedeutet, gemeinsam Maßnahmen zu planen und umzusetzen, die Menschen bei Hitze schützen. Ziel ist, Hitzeereignisse besser vorherzusehen, Risiken zu verringern und Ressourcen effizient einzusetzen, statt kommunal allein zu handeln. Extreme Hitzeperioden treten immer häufiger auf und erfordern Maßnahmen zur Klimaanpassung und Hitzevorsorge in Kommunen. Als neuer Ansatz gilt dabei der Leitsatz „regional planen und kommunal handeln“. Diesem Gedanken folgend entsteht für die 16 Städte der Emscher-Region und den Kreis Recklinghausen seit 2025 eine regional abgestimmte Hitzeaktionsplanung, die von der Zukunftsinitiative Klima.Werk initiiert und beauftragt ist. Im Mittelpunkt steht der Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Risiken durch Hitzeereignisse. Ziel der regionalen Hitzeaktionsplanung ist es, die Kommunen auf Basis abgestimmter Vorgehensweisen