FCC gewinnt beim SV Babelsberg 03; Löders Last-Minute-Tor sichert ersten Saisonsieg.

Glücklich! FCC siegt durch Löders Last-Minute-Tor in Babelsberg

Mit 1:0 (0:0) setzt sich unser FCC in seinem ersten Auswärtsspiel der Saison beim SV Babelsberg 03 durch und holt in einem Spiel, bei dem sich die meisten Beobachter wohl schon auf ein Unentschieden eingestellt hatten, die ersten drei Saisonpunkte.

Dabei gehörte die erste Halbzeit zu großen Teilen den engagierten Gastgebern, denen der Saisonauftaktsieg bei der BSG Chemie Leipzig sichtbar Rückenwind gab. FCC-Trainer Marco Grote änderte seine Startelf gegenüber dem Heimspiel gegen Zwickau auf zwei Positionen. Sören Reddemann und Dion Ajvazi nahmen zunächst auf der Bank Platz, während dafür Luca Wollschläger und Marcel Hopp in die Startelf rückten. Und diese hatte mit den Nulldreiern alle Hände voll zu tun. Es dauerte kaum drei Minuten, da musste Marius Liesegang im jenaer Tor nach einer Freistoßflanke von der rechten seite einen Kopfball aus dem langen Eck fischen. In der siebenten Spielminute war es dann Timon Burmeister, der für seinen bereits geschlagenen Schlussmann vor der Linie retten musste und so Wegeners frühen Führungstreffer für Babelsberg verhindern konnte. Wegener war es auch, der nach einer guten halben Stunde eine von Ex-Jenaer und Nulldrei-Kapitän Tino Schmidt flach hereingebrachte Ecke aus etwa zwölf Metern an den Jenaer Querbalken zimmerte (35.). Zuvor setzte Jenas Youngster Emilio Munser mit seinem Abschluss ein erstes Offensivzeichen, dem kurz vor der Halbzeitpause weitere folgen sollten, als Elias Löder, der am zweiten Pfosten frei zum Schuss kam, aber nur einen Babelsberger abschießen konnte, Jenas erste Großchance auf dem Fuß hatte. Kurz darauf tankte sich Timon Burmeister auf der rechten Seite in den Strafraum der Filmstädter, doch sein Schussversuch mit dem rechten Außenrist landete in den Filmstudios. So blieb es zur Pause beim 0:0, das dem FCC wohl besser geschmeckt haben dürfte als den Filmstädtern, die in Durchgang eins die bessere Mannschaft waren.

Marco Grote brachte zur Pause Sören Reddemann in die Partie, wo der FCC fortan defensive Stabilität und mehr Struktur im Spielaufbau haben sollte. Nun sahen die gut 4.000 Fans im kultigen Karl-Liebknecht-Stadion eine Partie, in der Jena mehr vom Spiel hatte, ohne jedoch dabei zu nennenswerten Möglichkeiten zu kommen. Als sich die meisten der Zuschauer wohl schon auf ein Remis einstellten, gelang der Zeiss-Elf doch noch der Lucky Punch. Miguel Boog, der 18-jährige Neuzugang unseres FCC, der vom VfL Wolfsburg zurück in seine fußballerische Heimat kam und von Trainer Marco Grote für den platten Malik Talabidi in die Partie gebracht wurde, war kaum drei Minuten auf dem Feld, da zirkelte er aus halblinker Position eine sehenswerte Flanke Richtung zweiten Pfosten des Babelsberger Tores, wo Elias Löder mit dem Kopf zur Stelle war und den Ball direkt vor den etwa 1.000 mitgereisten FCC-Fans im langen Eck versenkte. Der Rest war Jubel über einen glücklichen Sieg.

Die “Stimmen nach dem Spiel” folgen im Laufe des Samstags.

SVB: Babke – Büch, Hasse, Lang, Ebel (ab 82. Meier), Kalckreuth, Lämmel, Wegener, Kang (ab 68. Herrmann), Ogbidi (ab 68. Okpalaike), Schmidt (ab 40. Werbelow)

FCC: Liesegang – Butzen, Hehne, Hoppe (ab 46. Reddemann), Munser (ab 61. Ajvazi), Talabidi (ab 90.+3 Boog), Fritz, Löder, Burmeister, Lankford (ab 90. Teuber), Wollschläger (ab 61. Eshele) Tore: 0:1 Löder (90.+5.) Zuschauer: 4.042

Gelbe Karten: Fritz, Talabidi, Butzen, Löder (FCC) Büch, Lang (SVB)