Weibliche U21-Nationalmannschaft sichert Platz 3 bei der EM 2026 in Valencia nach überzeugendem 3:0-Sieg gegen Belgien; EM-Bronzemedaille errungen
Weibliche U21 sichert sich nach überzeugendem 3:0-Sieg Platz 3
Der Deutsche Hockey-Bund e. V. (DHB) ist der Dachverband für Hockey in Deutschland mit Sitz im Hockeypark in Mönchengladbach. Der DHB ist der Zusammenschluss der deutschen Hockeyvereine, die in den 15 Landeshockeyverbänden organisiert sind. Zuständig ist der Deutsche Hockey-Bund außerdem für die deutschen Hockeynationalmannschaften.
Der Deutsche Hockey-Bund ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund, sowie im Welthockeyverband FIH (Fédération Internationale de Hockey) und im europäischen Hockeyverband EH (European Hockey Federation). Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) hat das Zertifikat des Nachhaltigkeitsstandards sustainAssociation in der Auszeichnungsstufe „Silber“ von Dekra überreicht bekommen. Der durch die DEKRA entwickelte Standard sustainAssociation bewertet die Verankerung von Nachhaltigkeit in Sportverbänden entlang ökologischer, sozialer und governance-bezogener Kriterien.
Weibliche U21 sichert sich nach überzeugendem 3:0-Sieg gegen Belgien Platz 3 bei der EM 2026
Bei einem überzeugenden Auftritt verdient sich die weibliche U21-Nationalmannschaft mit dem 3:0-Sieg über Belgien Platz 3 bei der EM in Valencia.
Torschützinnen: 1:0 Jessica Schwarz (17. Minute) 2:0 Franziska Pabsch (27.) 3:0 Annika Schönhoff (44.)
Die erste Hälfte: Die deutschen Gegnerinnen hatten schon in der 1. Minute den ersten Abschluss, Torhüterin Klara Batschko stand aber gleich auf dem Posten und klärte. Es folgten im ersten Viertel eine Reihe von Strafecken für Belgien, bei denen Batschko sich noch zwei weitere Male auszeichnen konnte und einen frühen Rückstand verhinderte. Das deutsche Team tat sich im ersten Viertel schwer in den gegnerischen Schusskreis vorzudringen.
Das änderte sich kurz nach dem Start in das zweite Viertel schnell und Deutschland erzielte mit der ersten Chance das erste Tor zum 1:0. Lena Keller trug den Ball mit einem tollen Solo-Dribbling von der Mittellinie bis zur Grundlinie, ließ drei belgische Verteidigerinnen stehen und fand die Lücke für das Zuspiel auf Jessica Schwarz, die sich den Ball aus halblinker Position im Schusskreis auf die Rückhand legte und trocken mit der argentinischen Rückhand in das kurze Eck zum deutschen Führungstreffer traf. Die Deutschen wirkten nun griffiger und kamen durch Charlotte Hendrix und Franziska Pabsch zu weiteren Chancen. Mit der zweiten deutschen Strafecke des Spiels konnte die Mannschaft von Trainer Tobias Jordan sogleich in der 24. Minute die Führung ausbauen. Dabei misslang die Eckenherausgabe und Stopperin Johanna Franz kam daher zum Abschluss. Dieser sprang der eigentlichen Eckenschützin Pabsch abgefälscht vor die Füße, diese zögerte nicht und versenkte den Ball, wie eine Kopie des 1:0, im kurzen Eck per argentinischer Rückhand. Die deutsche Führung war zu diesem Zeitpunkt verdient, denn Deutschland hatte im zweiten Viertel deutlich mehr Spielanteile.
Die zweite Hälfte: Ähnlich viele Spielanteile hatte die deutsche Mannschaft auch zu Beginn des dritten Viertels, doch das änderte sich zur Mitte des Viertels. Deutschland musste nach einer grünen Karte für Maxi Green eine weitere Reihe von Strafecken abwehren und überstehen, wobei die Belgierinnen auch keine zwingende Gefahr ausstrahlen konnten. Die deutsche Offensive zeigte sich auf der anderen Seite in diesem Spiel sehr effektiv und kurz vor dem Ende des Viertels gelang der 3:0-Führungstreffer. Nach einem ersten guten deutschen Abschluss nahm sich Annika Schönhoff den Nachschuss und schlenzte diesen unter die Latte ins verwaiste belgische Tor (44.). Noch in der letzten Minute des Viertels musste Deutschland zwei weitere belgische Strafecken verteidigen und Batschko parierte einmal instinktiv hervorragend.
Das Schlussviertel blieb ohne klare Torraumszenen und ein belgisches Aufbäumen blieb aus. In einem Spiel ohne überharte Fouls vergaben die beiden Schiedsrichterinnen in den letzten Minuten vier Verwarnungen, davon drei für Belgien und jeweils eine gelbe Karte für die Deutsche Emelie Tödter und die Belgierin Fien Stockbroekx.
Die Szene des Spiels: Der schön herausgespielte deutsche Treffer zum 1:0 nach einem tollen Solo von Lena Keller, die am Ende ihres Dribblings einen lehrbuchhaften Pass von der Grundlinie auf Schwarz spielt und diese trocken zum 1:0 abschließt.
Trainer Tobias Jordan: “Ich gratuliere meiner Mannschaft zu einer sehr, sehr guten Leistung und einem sehr guten Turnier. Wir sind sehr glücklich mit der EM-Bronzemedaille und das Team hat heute gezeigt, was in ihnen steckt, und hat verdient gewonnen. Ich bin sehr dankbar für das letzte halbe Jahr, für meinen Staff und den gesamten Kader.”
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