AKNW auf dem CDU-Landesparteitag in Düsseldorf wirbt für stärkere Nutzung des Gebäudebestands; Oldtimer-Regelung erleichtert Aufstockungen, mehr Wohnraum

CDU-Landesparteitag: AKNW wirbt für die Nutzung des Bestands | Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (AKNW)

CDU-Landesparteitag: AKNW wirbt für die Nutzung des Bestands

Im Dialog mit Politik, Wohnungswirtschaft und Mieterschutz hat die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen auf dem Landesparteitag der CDU NRW für eine stärkere Nutzung des Gebäudebestands als Beitrag zur Schaffung von Wohnraum geworben. AKNW-Präsidentin Katja Domschky vertrat die Positionen der Architekt:innenschaft am 4. Juli 2026 auf dem CDU-Landesparteitag in Düsseldorf im Themenforum „Vorrang für Wohnungsbau. Für einen neuen Aufschwung am Wohnungsmarkt“.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wohnungswirtschaft und Mieterschutz diskutierte Domschky über Wege, den Wohnungsbau zu stärken und zugleich nachhaltige Lösungen für die Entwicklung von Städten und Gemeinden zu schaffen. An der Diskussionsrunde beteiligten sich außerdem Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Hans Jörg Depel, Geschäftsführer des Mietervereins Köln, Walter Eilert, Präsident von Haus & Grund Rheinland Ruhr, Lars von Lackum, Vorstandsvorsitzender der LEG Immobilien SE, sowie Alexander Rychter, Verbandsdirektor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen (VdW).

Im Rahmen der Diskussion warb Katja Domschky für eine konsequentere Nutzung des Gebäudebestands als wichtigen Baustein zur Schaffung neuen Wohnraums: „Meine Idee für morgen ist die konsequente Nutzung unseres Gebäudebestands. Mit der von uns geforderten Umsetzung der Oldtimer-Regelung in der Landesbauordnung NRW werden künftig Aufstockungen, Dachausbauten und Umnutzungen erleichtert. So schaffen wir mehr Wohnraum, ohne neue Flächen zu versiegeln. Das ist nachhaltig und ein wichtiger Beitrag für mehr bezahlbares Wohnen in Nordrhein-Westfalen!“

Aus Sicht der AKNW bietet die Aktivierung von Bestandsgebäuden erhebliche Potenziale, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig Ressourcen zu schonen. Vereinfachungen bei Aufstockungen, Dachausbauten und Umnutzungen könnten dazu beitragen, den Wohnungsmarkt zu entlasten und schneller bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen.