Brandmill Group kauft Boss Bern AG in Bern; GF-Wechsel auf Elvis Hofstetter

Boss Bern schliesst sich Brandmill Group an Die Schwyzer Brandmill Group, ein Portfoliounternehmen der Nachfol- gepartner AG, hat die Boss Bern AG gekauft. Laut einer Mitteilung beider Unternehmen verfolgt diese Übernah- me das Ziel, ihre jeweiligen Stärken «zu vereinen und gemeinsam Wachs- tumspotenziale zu nutzen. Kunden profitieren künftig von einem erwei- terten Leistungsangebot und Services innerhalb der Gruppe.» Wie es dort weiter heisst, stehe das Unternehmen Boss Bern seit über 50 Jahren für Qualität, Innovation und ein breites Angebot. Es sei in der Region Marktführer für Werbe- technik und Digitaldruck. Geschäfts- leiter Stephan Boss sieht die Nutzung von Synergien zwischen den beiden Unternehmen als einen «weiteren wegweisenden Schritt in der erfolg- reichen Unternehmensgeschichte der Boss Bern». Das gesamte Team bleibt weiterhin im Unternehmen. Die Ge- schäftsführung geht auf Elvis Hof­ stetter über. Stephan Boss kümmert sich als Mitglied der Geschäftsleitung künftig vermehrt um bestehende und neue Kundschaft. Auch Reto Senti, der CEO der Brandmill Group, äussert sich überzeugt, dass beide Firmen vonein- ander profitieren können. «Besonders freue ich mich auf die Zusammen- arbeit mit dem bestehenden Team», wird er zitiert. Brandmill vereint spezialisierte Unternehmen aus Wer- betechnik, Druck, Corporate Fashion und Werbeartikel. Bei der Übernahme wurde die Ver- käuferseite von v.FISCHER INVES- TAS unterstützt. Wie die alteingeses- sene Berner Firma in einer eigenen Mitteilung ausführt, habe sie den gesamten Transaktionsprozess be- gleitet, von der Vorbereitung und Po- sitionierung, über die Identifikation und Ansprache potenzieller Käufer über die Koordination der Due Dili- gence bis zur Vertragsunterschrift.

Foto: zvg Solarify und Condecta spannen bei Solarenergie zusammen Die Solarify GmbH und die Condecta AG mit Hauptsitz in Winterthur span- nen bei einer Errichtung einer Solar- anlage einschliesslich eines leistungs- starken Batteriespeichers zusammen. Solarify mit Sitz in Köniz wird dabei als Plattform für Schwarmfinan- zierung des Bauvorhabens agieren, heisst es in einer Mitteilung. Die Anla- ge mit über 500 Solarpanelen wird auf dem Areal von Condecta im Westen Berns errichtet. Der dort produzierte Strom soll nicht nur den Bedarf des Industrie- und Bauausstatters decken, sondern auch ins Netz eingespeist werden. Unmittelbar nicht benötigter Strom wird in einem grossen Batterie- speicher gespeichert, von wo aus er je- derzeit abrufbar ist. Zur Finanzierung hat Solarify zu einer Schwarmfinanzierung auf- gerufen. Privatpersonen oder inter- essierte Unternehmen können sich als Investoren beteiligen. Als Gegen- leistung profitieren sie dann anteilig vom Verkauf des erzeugten Stroms. «Als Unternehmen übernehmen wir Verantwortung und machen unser Dach zur nachhaltigen Ressource für alle», wird Mark Mislin, Chief Sales and Marketing Officer und Regional- leiter Deutschschweiz bei Condecta, in der Mitteilung zitiert. Solarify hat mit diesem Modell bereits 160 Projek- te schweizweit realisiert. Dabei wur- den insgesamt 25 Millionen Franken investiert.

Foto: zvg Meret-Oppenheim-Brunnen vorübergehend stillgelegt Das Metro Parking wird aktuell sa- niert. Von diesen Arbeiten betroffen ist auch der städtische Meret-Oppen- heim-Brunnen auf dem Waisenhaus- platz. Der 1983 eingeweihte und 2013 sanierte Brunnen wurde aufgrund der Erneuerung der Wasserzuleitung in der ersten Februarwoche 2026 ausser Betrieb genommen. Die Stillle- gung dauert voraussichtlich rund acht Monate. Das Queren im Bereich des Meret-Oppenheim-Brunnens ist für Velo- und Fussverkehr eingeschränkt möglich. Für die Stadt fallen keine zu- sätzlichen Kosten an, da der Abbau und Wiederaufbau der Wasserzulei- tung im Rahmen der Sanierung des Metro Parkings erfolgt. KOLUMNE Gezielte Impulse als Fundament Nach über 25 Jahren in der Finanzbran- che habe ich viele Businesspläne gese- hen und unternehmerische Realitäten er- lebt. Dabei hat sich eine Erkenntnis immer wieder bestätigt: Für die Gründung und Führung von KMU gibt es kein universel- les Lehrbuch. Hinter jedem Unternehmen stehen Menschen mit eigenen Ideen und individuellen Herausforderungen. Gera- de um diese zu meistern, braucht es kei- ne Ratschläge aus der Distanz, sondern einen Partner, der ihre Realität versteht. Unternehmerisches Handeln ist heute anspruchsvoller denn je, denn kaum ein Businesspfad verläuft heute noch gerad- linig. Themen wie Digitalisierung, Fach- kräftemangel oder Nachhaltigkeit for- dern KMU täglich aufs Neue heraus. Wer in diesem Umfeld bestehen will, braucht keine Standardlösungen, sondern indivi- duelle Begleitung. Genau hier sehe ich die Rolle der BEKB: Wir begleiten Unternehmen entlang ihres gesamten Lebenszyklus von der Grün- dung über Wachstums- und Führungs- fragen bis hin zur Nachfolgeregelung. Dabei geht unser Engagement bewusst über das Finanzielle hinaus. Gefragt sind heute Erfahrung, ein starkes Netzwerk und Impulse, die in der Praxis standhal- ten. Genau das bieten wir. Gemeinsam mit unseren regionalen Partnern bündeln wir Know-how und bieten Zugang zu Netzwerken aus Wirt- schaft und Politik sowie zu Kapital und Infrastruktur. Mit dem KMU-Impulspro- gramm schaffen wir Räume, um aus neu- en Impulsen echte Innovationskraft und zukunftsstarke Geschäftsmodelle zu ent- wickeln. Gründerinnen und Gründer un- terstützen wir mit digitalen Werkzeugen wie dem KI basierten Businessplan von honestmonday oder vernetzen Startups über Aare Ventures gezielt mit erfahre- nen Business Angels aus der Region. So verstehe ich erlebbare Förderung von Unternehmerinnen und Unterneh- mer. Nicht nur als Angebot, sondern als Haltung. Verlässlich, regional veran- kert und Seite an Seite mit dem «Bärner Gwärb». Stefan Moser Leiter Departement Marktservices, BEKB Coop-Super- markt im Bahn- hof eröffnet Diesen Donnerstag ist es so weit: Nach rund anderthalb Jahren Bauzeit und der Teileröffnung im vergangenen Juli präsentiert sich der Coop-Super- markt Bern Bahnhof komplett in neu- em Kleid. Insgesamt stehen auf der Fläche von über 390 Quadratmetern 8000 Artikel des täglichen Bedarfs zur Auswahl. Neu sind unter anderem Kosmetik-, Reinigungs- und Baby- produkte erhältlich. Erweitert wurde zudem das Fleisch-Rayon. An der Wär- mestation sind unter anderem genuss- bereite Pizza-Stücke erhältlich. Salate, Sandwiches, Müesli und Co. bereiten die Mitarbeitenden im nahegelegenen Coop Bern Postparc zu. Kostenloses Training in Bern VON NICHTS KOMMT NICHTS Live more. SERVICE 13