Stadtgrün Bern öffnet Vorpark Viererfeld; Ende Mai 2026 wieder zugänglich.
Der Vorpark Viererfeld als erster Baustein des künftigen Stadtteil- parks hat einen weiteren Ausbau- schritt hinter sich: Im Winter und Frühling 2026 fanden Umgebungs- arbeiten statt, ein grosser Bereich war für die Nutzung nicht zugäng- lich. Der Oberboden wurde abgetra- gen, neue Leitungen wurden verlegt und der Quartiertreffpunkt «Z’Vie- ri» wurde zur Modellierung des vom Quartier gewünschten grossen Sand- Matsch-Bereichs zum Spielen ver- setzt. Ab Ende Mai 2026 ist der Vor- park zu einem grossen Teil wieder zugänglich und kann für kleine und grössere Quartieranlässe genutzt werden. Am Samstag, 13. Juni 2026, findet das inklusive «Säbeli Bum Festival» im Vorpark statt. Auf einer neuen Website www.lernenderparkvierer- feld.ch werden Events und Aktivi- täten vor Ort zentral kommuniziert. Am Tag der Nachbarschaft, Freitag, 29. Mai 2026, wird die neue Saison im Vorpark Viererfeld offiziell er- öffnet. Am Nachmittag organisiert die Fachstelle DOK Impuls eine Mit- machbaustelle für Kinder aus dem Quartier: Um 14.30 Uhr und um 16.00 Uhr können die Kinder eine Fläche gemeinsam spielerisch ge- stalten. Um 17.30 Uhr beginnt die öf- fentliche Eröffnungsfeier: Stadtgrün Bern und die Begleitgruppe «Ler- nender Park Viererfeld» geben Ein- blicke in die bisherige Entwicklung und die kollaborativen Prozesse. Im Anschluss bieten die Betreibenden vor Ort ein Apéro und gemütliches Beisammensein im Vorpark. Am Tag der Nachbarschaft, Freitag, 29. Mai 2026, wird die neue Saison im Vor- park Viererfeld offiziell eröffnet. Am Nachmittag organisiert die Fachstel- le DOK Impuls eine Mitmachbaustel- le für Kinder aus dem Quartier: Um 14.30 Uhr und um 16.00 Uhr können die Kinder eine Fläche gemeinsam spielerisch gestalten. Um 17.30 Uhr beginnt die öffentliche Eröffnungs- feier: Stadtgrün Bern und die Begleit- gruppe «Lernender Park Viererfeld» geben Einblicke in die bisherige Entwicklung und die kollaborativen Prozesse. Im Anschluss bieten die Betreibenden vor Ort ein Apéro und gemütliches Beisammensein im Vor- park. Foto: C. Martig SARAH HAT RECHT Unser Chef hat eine Weiterbildung für uns Arbeitnehmende orga- nisiert. Da einige von uns auch am Samstag arbeiten, hat er die Weiterbildung auf den Sonntag gelegt, damit alle teilnehmen kön- nen. Darf er das? Nein, das darf dein Chef grundsätz- lich nicht. In der Schweiz ist die Beschäfti- gung von Arbeitnehmerinnen in der Zeit zwischen Samstag 23:00 Uhr und Sonntag 23:00 Uhr verboten. Wenn dein Chef dich dennoch am Sonntag beschäftigen möchte, braucht er eine Bewilligung der kantonalen Behörde sowie das Einverständnis von dir. Eine interne Weiterbildung, die planbar ist, lässt sich meist auf einen Werk- tag verlegen. Dass dies für einige Mitarbeitende weniger komfortabel ist, begründet keine Ausnahme vom Sonntagsarbeitsverbot. Falls du an einem Sonntag doch mal arbeiten müsstest, kannst du dich immerhin auf den Lohnzuschlag von 50 Prozent freuen.
Dr. iur. Sarah Schläppi Rechtsanwältin, Geschäftsführerin, Verwaltungsrätin Saisonbeginn im ausgebauten Vorpark Viererfeld SCHADENFALL DES MONATS Liebe Mobiliar… Das Auto nahm die Einladung zur Selbstständig- keit dankend an und rollte los. Mit mir an Bord, der bis zu diesem Moment nicht geahnt hatte, dass er für eine Karriere als Chauffeur infrage kommt. Die Fahrt war kurz, aber eindrücklich: Das Garagentor beendete den Ausflug, änderte das Chassis unseres Autos deutlich ab und zeigte sich anschliessend irgendwie beleidigt. Es liess sich nämlich nicht mehr öffnen. Damit wurde auch die Nachbarschaft in Mitleidenschaft ge- zogen und am nächsten Morgen zum kollekti- ven Homeoffice verknurrt, da sie ihre Fahrzeu- ge nicht mehr aus der Garage holen konnten. Fazit: Einkäufe ausladen ist gut. Handbremse anziehen ist besser. Und Hunde taugen nicht wirklich als Chauffeure. …diesmal meldet sich nicht der Fahrzeuglen- ker, sondern sein tierischer Beifahrer mit unfreiwilliger Hauptrolle: Mein Herrchen fuhr mit seinem Auto vor die Einstellhalle, stellte den Wagen ab und stieg kurz aus, um die Einkäufe auszuladen. So weit, so alltagstaug- lich. Nur ein kleines Detail blieb dabei auf der Strecke: die Handbremse. KOLUMNE Plakate weg – und dann? In Bern wird gerade die Initiative «Bern werbefrei» lanciert – nach der knapp überwiesenen Motion von 2024 nun der nächste Anlauf, kommerzielle Plakate aus dem Stadtbild zu verban- nen. Zürich hat im März 2025 ähnlich entschieden, mit 58 zu 57 Stimmen. Knapper geht nicht. Trotzdem wird so getan, als sei das der breite Wille der Stadt. Als Werberin sehe ich täglich, was ein gutes Plakat leistet: Es bringt eine Botschaft auf den Punkt – in drei Se- kunden, an der Tramhaltestelle, ohne Cookie-Banner. Stellen Sie sich Bern vor ohne diese Vielfalt. Sie wissen nicht mehr, dass die Bäckerei um die Ecke neu Sauerteigbrot führt, dass der Coop Aktionen hat oder dass das Fitnesscenter im Quartier eröffnet. Stadtpräsident von Graffenried hat es treffend gesagt: «Zu viel Werbung macht krank, aber keine Werbung ist Nordkorea.» Die Alternativen sind übrigens char- mant. Wir scrollen halt eine Stunde län- ger durch Meta, lassen uns von Algo- rithmen beschallen, die mehr über uns wissen als unsere Hausärztin. Oder wir geniessen subversives Retargeting – jene Schuhe, die uns drei Wochen durchs Internet verfolgen. Variante drei: Vertreter klingeln wieder an der Tür. Viel Spass beim Znacht. Plakate sind demokratisch. Sie er- reichen alle – nicht nur die mit Smart- phone und Datenflat. Sie beleben das Gewerbe, finanzieren der Stadt Bern jährlich 5,5 Millionen Franken und ge- ben kleinen Berner Unternehmen eine Chance gegen die globalen Plattfor- men. Wer Plakate verbietet, schiebt das Werbegeld direkt zu Google und Meta. Das kann niemand wollen – we- der Bevölkerung noch Wirtschaft. Bern lebt von Vielfalt. Auch auf seinen Plakatwänden. Bala Trachsel CEO/Founder der Berner Kreativagentur Republica, Vizepräsidentin HIV Sektion Bern Nutzen Sie Sässurücke für Ihre Kommunikation. BERNS WOCHENZEITUNG | Mittwoch, 27. Mai 2026 «Mehr Asyl-Chaos? Weniger Sicherheit? NEIN zur SVP-Initiative!» www.nein-chaos.ch Christian Wasserfallen Nationalrat