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title: "Stadtgrün Bern öffnet Vorpark Viererfeld; Ende Mai 2026 wieder zugänglich."
sdDatePublished: "2026-08-03T14:04:00Z"
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  - name: "culture"
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locations:
  - "Bern"
  - "Bern-Mittelland"
  - "Zürich"
  - "Switzerland"
  - "North Korea"
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Stadtgrün Bern öffnet Vorpark Viererfeld; Ende Mai 2026 wieder zugänglich.

Der Vorpark Viererfeld als erster
Baustein des künftigen Stadtteil-
parks hat einen weiteren Ausbau-
schritt hinter sich: Im Winter und
Frühling 2026 fanden Umgebungs-
arbeiten statt, ein grosser Bereich
war für die Nutzung nicht zugäng-
lich. Der Oberboden wurde abgetra-
gen, neue Leitungen wurden verlegt
und der Quartiertreffpunkt «Z’Vie-
ri» wurde zur Modellierung des vom
Quartier gewünschten grossen Sand-
Matsch-Bereichs zum Spielen ver-
setzt. Ab Ende Mai 2026 ist der Vor-
park zu einem grossen Teil wieder
zugänglich und kann für kleine und
grössere Quartieranlässe genutzt
werden.
Am Samstag, 13. Juni 2026, findet
das inklusive «Säbeli Bum Festival»
im Vorpark statt. Auf einer neuen
Website www.lernenderparkvierer-
feld.ch werden Events und Aktivi-
täten vor Ort zentral kommuniziert.
Am Tag der Nachbarschaft, Freitag,
29. Mai 2026, wird die neue Saison
im Vorpark Viererfeld offiziell er-
öffnet. Am Nachmittag organisiert
die Fachstelle DOK Impuls eine Mit-
machbaustelle für Kinder aus dem
Quartier: Um 14.30 Uhr und um
16.00 Uhr können die Kinder eine
Fläche gemeinsam spielerisch ge-
stalten. Um 17.30 Uhr beginnt die öf-
fentliche Eröffnungsfeier: Stadtgrün
Bern und die Begleitgruppe «Ler-
nender Park Viererfeld» geben Ein-
blicke in die bisherige Entwicklung
und die kollaborativen Prozesse. Im
Anschluss bieten die Betreibenden
vor Ort ein Apéro und gemütliches
Beisammensein im Vorpark. Am Tag
der Nachbarschaft, Freitag, 29. Mai
2026, wird die neue Saison im Vor-
park Viererfeld offiziell eröffnet. Am
Nachmittag organisiert die Fachstel-
le DOK Impuls eine Mitmachbaustel-
le für Kinder aus dem Quartier: Um
14.30 Uhr und um 16.00 Uhr können
die Kinder eine Fläche gemeinsam
spielerisch gestalten. Um 17.30 Uhr
beginnt die öffentliche Eröffnungs-
feier: Stadtgrün Bern und die Begleit-
gruppe «Lernender Park Viererfeld»
geben Einblicke in die bisherige
Entwicklung und die kollaborativen
Prozesse. Im Anschluss bieten die
Betreibenden vor Ort ein Apéro und
gemütliches Beisammensein im Vor-
park.
Foto: C. Martig
SARAH HAT RECHT
Unser Chef hat eine
Weiterbildung für uns
Arbeitnehmende orga-
nisiert. Da einige von
uns auch am Samstag
arbeiten, hat er die
Weiterbildung auf den
Sonntag gelegt, damit
alle teilnehmen kön-
nen. Darf er das?
Nein, das darf dein Chef grundsätz-
lich nicht.
    In der Schweiz ist die Beschäfti-
gung von Arbeitnehmerinnen in der
Zeit zwischen Samstag 23:00 Uhr und
Sonntag 23:00 Uhr verboten. Wenn
dein Chef dich dennoch am Sonntag
beschäftigen möchte, braucht er eine
Bewilligung der kantonalen Behörde
sowie das Einverständnis von dir. Eine
interne Weiterbildung, die planbar
ist, lässt sich meist auf einen Werk-
tag verlegen. Dass dies für einige
Mitarbeitende weniger komfortabel
ist, begründet keine Ausnahme vom
Sonntagsarbeitsverbot. Falls du an
einem Sonntag doch mal arbeiten
müsstest, kannst du dich immerhin
auf den Lohnzuschlag von 50 Prozent
freuen.

Dr. iur. Sarah Schläppi
Rechtsanwältin, Geschäftsfüh­rerin,
Verwaltungsrätin
Saisonbeginn im ausgebauten Vorpark Viererfeld
SCHADENFALL DES MONATS
Liebe Mobiliar…
Das Auto nahm die Einladung zur Selbstständig-
keit dankend an und rollte los. Mit mir an Bord,
der bis zu diesem Moment nicht geahnt hatte,
dass er für eine Karriere als Chauffeur infrage
kommt. Die Fahrt war kurz, aber eindrücklich:
Das Garagentor beendete den Ausflug, änderte
das Chassis unseres Autos deutlich ab und zeigte
sich anschliessend irgendwie beleidigt. Es liess
sich nämlich nicht mehr öffnen. Damit wurde
auch die Nachbarschaft in Mitleidenschaft ge-
zogen und am nächsten Morgen zum kollekti-
ven Homeoffice verknurrt, da sie ihre Fahrzeu-
ge nicht mehr aus der Garage holen konnten.
Fazit: Einkäufe ausladen ist gut. Handbremse
anziehen ist besser. Und Hunde taugen nicht
wirklich als Chauffeure.
…diesmal meldet sich nicht der Fahrzeuglen-
ker, sondern sein tierischer Beifahrer mit
unfreiwilliger Hauptrolle: Mein Herrchen fuhr
mit seinem Auto vor die Einstellhalle, stellte
den Wagen ab und stieg kurz aus, um die
Einkäufe auszuladen. So weit, so alltagstaug-
lich. Nur ein kleines Detail blieb dabei auf der
Strecke: die Handbremse.
KOLUMNE
Plakate weg –
und dann?
In Bern wird gerade die Initiative
«Bern werbefrei» lanciert – nach der
knapp überwiesenen Motion von 2024
nun der nächste Anlauf, kommerzielle
Plakate aus dem Stadtbild zu verban-
nen. Zürich hat im März 2025 ähnlich
entschieden, mit 58 zu 57 Stimmen.
Knapper geht nicht. Trotzdem wird so
getan, als sei das der breite Wille der
Stadt.
Als Werberin sehe ich täglich, was
ein gutes Plakat leistet: Es bringt eine
Botschaft auf den Punkt – in drei Se-
kunden, an der Tramhaltestelle, ohne
Cookie-Banner. Stellen Sie sich Bern
vor ohne diese Vielfalt. Sie wissen
nicht mehr, dass die Bäckerei um die
Ecke neu Sauerteigbrot führt, dass
der Coop Aktionen hat oder dass das
Fitnesscenter im Quartier eröffnet.
Stadtpräsident von Graffenried hat
es treffend gesagt: «Zu viel Werbung
macht krank, aber keine Werbung ist
Nordkorea.»
Die Alternativen sind übrigens char-
mant. Wir scrollen halt eine Stunde län-
ger durch Meta, lassen uns von Algo-
rithmen beschallen, die mehr über uns
wissen als unsere Hausärztin. Oder wir
geniessen subversives Retargeting
– jene Schuhe, die uns drei Wochen
durchs Internet verfolgen. Variante
drei: Vertreter klingeln wieder an der
Tür. Viel Spass beim Znacht.
Plakate sind demokratisch. Sie er-
reichen alle – nicht nur die mit Smart-
phone und Datenflat. Sie beleben das
Gewerbe, finanzieren der Stadt Bern
jährlich 5,5 Millionen Franken und ge-
ben kleinen Berner Unternehmen eine
Chance gegen die globalen Plattfor-
men. Wer Plakate verbietet, schiebt
das Werbegeld direkt zu Google und
Meta. Das kann niemand wollen – we-
der Bevölkerung noch Wirtschaft.
Bern lebt von Vielfalt. Auch auf seinen
Plakatwänden.
Bala Trachsel
CEO/Founder der Berner
Kreativagentur Republica,
Vizepräsidentin HIV Sektion Bern
Nutzen Sie
Sässurücke
für Ihre
Kommunikation.
BERNS WOCHENZEITUNG  |  Mittwoch, 27. Mai 2026
«Mehr Asyl-Chaos?
Weniger Sicherheit?
NEIN zur SVP-Initiative!»
www.nein-chaos.ch
 Christian Wasserfallen
 Nationalrat