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title: "Durchschnittliche Erst- und Wiedervermietungsmieten in Niedersachsen steigen; 4,4 Prozent pro Jahr 2015–2025"
sdDatePublished: "2026-08-03T07:05:00Z"
source: "https://www.bfw-newsroom.de/mietenanstieg-in-niedersachsen/"
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  - name: "housing and urban planning policy"
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  - "Harburg"
  - "Lower Saxony"
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Durchschnittliche Erst- und Wiedervermietungsmieten in Niedersachsen steigen; 4,4 Prozent pro Jahr 2015–2025

BFW Newsroom - Mietenanstieg in Niedersachsen

Die durchschnittlichen Erst- und Wiedervermietungsmieten in Niedersachsen sind zwischen 2015 und 2025 um 4,4 Prozent pro Jahr gestiegen.

Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung ( 21

7303 ) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion die Linke ( 21

7082 ) hervor. Danach hatte die Nettokaltmiete 2015 bei 6,31 Euro pro Quadratmeter gelegen und war bis 2025 auf 9,69 Euro pro Quadratmeter gestiegen.

Besonders hohe Erst- und Wiedervermietungsmieten werden für die Landkreise Harburg (12,31 Euro pro Quadratmeter nettokalt), Lüneburg (11,53 Euro), Stade (10,96) und für die Region Hannover (10,78) ausgewiesen. Für die Stadt Oldenburg beträgt der Wert 11,68 Euro.

Besonders niedrige Erst- und Wiedervermietungsmieten weist die Statistik für Niedersachsen für die Städte Salzgitter (6,49 Euro pro Quadratmeter nettokalt) und Wilhelmshaven (6,94 Euro) sowie für den Landkreis Lüchow-Dannenberg (6,77 Euro) aus.

Die Bundesregierung weist allerdings darauf hin, dass die Angebotsmieten von im Internet inserierten Wohnungen nicht für das gesamte Neuvermietungsangebot repräsentativ seien. So seien Inserate aus lokalen Zeitungen, Mieter- oder Unternehmenspublikationen, von Aushängen und von Wohnungsvermittlungen über Kunden- und Wartelisten von Wohnungsunternehmen oder Maklern nicht in den Angaben enthalten. „Daher sind insbesondere Wohnungen im günstigen Mietsegment in dieser Datenquelle unterrepräsentiert“ schreibt die Regierung in der Antwort.

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass auch aufgrund der massiven finanziellen Unterstützung des Bundes in den letzten Jahren die Förderzahlen im sozialen Wohnungsbau gestiegen seien.

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