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title: "Schülerinnen und Schüler der Claude-Dornier-Schule, Friedrichshafen nahmen an Projekttagen mit sieben Angeboten teil; Acht Schülerinnen und Schüler setzen Instrumentenlernen fort."
sdDatePublished: "2026-08-03T07:09:00Z"
source: "https://cds-fn.de/projekttage-vielfalt-die-begeistert/"
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  - "Friedrichshafen"
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Schülerinnen und Schüler der Claude-Dornier-Schule, Friedrichshafen nahmen an Projekttagen mit sieben Angeboten teil; Acht Schülerinnen und Schüler setzen Instrumentenlernen fort.

Projekttage – Vielfalt, die begeistert – Claude Dornier Schule

Projekttage – Vielfalt, die begeistert

Ob Handwerk, Kunst, Musik, Sport oder Technik: Bei den diesjährigen Projekttagen der Claude-Dornier-Schule konnten Schülerinnen und Schüler in insgesamt sieben spannenden Projekten über den Schulalltag hinausblicken, Neues ausprobieren und eigene Grenzen austesten. Ein Überblick über alle Projekte.

Traditionelles Handwerk zum Anfassen – Bogenbau-Workshop

Sechs Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums haben in einem zweitägigen Workshop ihre eigenen traditionellen Holzbögen gebaut. Mit Ziehmesser, Ziehklinge, Säge, Raspel, Stemmeisen und Schleifpapier formten sie die Bögen von Hand und stellten anschließend sogar die passenden Sehnen selbst her.

Der Workshop verlangte viel Geduld, Fleiß und Schweiß – und bei einigen sorgte die ungewohnte Handarbeit sogar für Blasen an den Händen. Trotzdem waren sich die Teilnehmenden einig: „War mega!“, „Hat voll Spaß gemacht.“ und „So etwas würde man sonst niemals in seinem Leben machen.“ Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, „neue Techniken kennenzulernen“ und eine „tolle Abwechslung zum normalen Unterricht“ zu erleben.

Der Einsatz zahlte sich aus: Am Ende konnten die Schülerinnen und Schüler ihre selbst gebauten Bögen beim Bogenschießen erfolgreich ausprobieren. Dass nicht nur der Bau, sondern auch das Schießen mit den selbst gefertigten Bögen ein besonderes Erlebnis war, zeigte die begeisterte Rückmeldung: „Das Bogenschießen war super.“ Einige Details an den Bögen werden in Folgeterminen noch ausgearbeitet und fertiggestellt.

Der Workshop verband traditionelles Handwerk mit technischem Verständnis und bot eine spannende praktische Erfahrung, die den Schulalltag auf besondere Weise bereicherte. Er machte deutlich, wie motivierend es sein kann, traditionelle Fertigkeiten selbst zu erlernen und ein funktionierendes Werkstück mit den eigenen Händen herzustellen.

Bei den Projekttagen wurden verschiedene Maltechniken ausprobiert: Acrylmalerei, bei der die Farben sogar selbst aus Pigmenten und Acrylbinder hergestellt wurden, Aquarell- und Gouachefarben sowie Ölpastell und Pastellkreiden. Ein Projekt, das kreatives Experimentieren und handwerkliches Geschick miteinander verband.

Musikprojekt – Ukulele und Gitarre an einem Tag

Wer denkt, man könne an einem einzigen Projekttag nicht gleich zwei Instrumente kennenlernen, wurde bei diesem Musikprojekt eines Besseren belehrt!

Los ging es mit der Ukulele. Doch bevor die ersten Töne erklingen konnten, hieß es erst einmal: stimmen, drehen, lauschen. Danach begleiteten die Teilnehmenden bereits die ersten Lieder mit verschiedenen Schlagmustern und merkten schnell: Vier Saiten können schon viel Spaß machen!

Anschließend wechselte die Gruppe zur „großen Schwester“, der Gitarre. Auch hier wurden die ersten Songs sowohl mit Schlag- als auch mit Zupftechniken begleitet. Ganz nebenbei gab es noch einen kleinen Gitarren-Workshop: Ein älteres Instrument bekam frische Saiten spendiert.

Den krönenden Abschluss bildete ein Mini-Konzert. Mit „Riptide“ von Vance Joy und dem Rockklassiker „Lady in Black“ von Uriah Heep zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was sie an nur einem Tag gelernt hatten – und das konnte sich wirklich hören lassen!

Das Schönste kam jedoch ganz zum Schluss: Gleich acht Schülerinnen und Schüler entschieden sich nach dem Projekttag, das jeweilige Instrument weiterzulernen. Ein schöneres Fazit kann es kaum geben – denn genau darum geht es: Begeisterung für Musik zu wecken und vielleicht den Startschuss für ein neues Hobby zu geben.

CrossFit ist eine weltweit stark wachsende Sportart – erst vor Kurzem wurden die CrossFit Games ausgetragen. In Friedrichshafen kann man diese Sportart bei CrossFit am See erlernen und ausüben. Dort durften für das Schulprojekt auch die Trainingsflächen und das Equipment genutzt werden – herzlichen Dank dafür!

CrossFit verfolgt das Ziel einer ganzheitlichen Fitness und verknüpft dazu Ausdauer, Gewichtheben und turnerische Elemente in einem täglich wechselnden Programm, das durch zertifizierte Trainer:innen begleitet wird. Die Kollegen Colin Helbing und Reto Rieger sind ausgebildete Coaches und hatten sich zum Ziel gesetzt, eine Einführung in die Sportart zu geben, bei der der Spaß nicht zu kurz kommen sollte.

Nach einer kurzen Einführung in Theorie und Grundlagen bereitete man sich mit einem spielerischen Warm-up auf die Trainingsteile vor. In einem ersten Block erlernten die Schüler (angemeldet hatten sich leider nur „Jungs“) grundlegende Bewegungsformen: Squat, Clean und Press.

Aus diesen Elementen bestand dann auch das abschließende Workout in Form einer High-Intensity-Einheit über 20 Minuten, bei der die Schüler als 2er-Teams gegeneinander antraten. Alle Beteiligten holten alles aus sich heraus, wurden von den Coaches immer wieder korrigiert, aber auch motiviert. Auch gegenseitig feuerte man sich an – Fairness und Teamspirit sind ein zentraler Baustein der Sportart und wurden direkt so gelebt. Die Schüler wuchsen dabei wirklich über sich hinaus und erzielten außergewöhnlich gute Leistungen. Wer noch nicht genug hatte, konnte sich zusätzlich einer Challenge auf dem Air-Bike stellen.

Es ist anzunehmen, dass mindestens das Muskelgedächtnis noch einige Tage an einen wirklich performanten, aber auch spaßigen Vormittag erinnern wird.

Lehrer: Colin Helbing und Reto Rieger

Im Rahmen des Projekttages besuchten Schülerinnen und Schüler der Claude-Dornier-Schule die Boulderhalle Greifbar in Friedrichshafen. Nach einer Sicherheitsunterweisung und einer Einführung in die Klettersportart folgte ein gezieltes Aufwärm- und Mobility-Training.

Danach startete die Boulder-Challenge. Die Jugendlichen meisterten Routen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und sammelten Punkte. Gefragt waren Kraft, Technik und Koordination. Alle Teilnehmenden zeigten großen Ehrgeiz und unterstützten sich gegenseitig mit Tipps und Motivation. Den Abschluss bildete eine Siegerehrung.

Das erfolgreiche Projekt bot allen Beteiligten viel Spaß und die Chance, persönliche Grenzen auszutesten.

Bei diesem Projekt drehte sich alles um additive Fertigung auf den schuleigenen 3D-Druckern. Die Teilnehmenden konstruierten mit SolidWorks einen passiven Handylautsprecher, druckten ihr Werkstück anschließend im 3D-Druck und montierten es selbst. Ein Projekt, das Konstruktion, digitale Fertigung und praktisches Arbeiten miteinander verband.

Mit dem Mountainbike ging es zum Gehrenberg und dem dortigen Gehro Trail. Anstrengend rauf und mit viel Spaß herunter – gleich zwei Runden legten die Teilnehmenden am Gehrenberg zurück. Los ging es mit der gemeinsamen Hinfahrt ab der Schule.

Lehrer: Paul Scheirle und Max Wilke

Unterschiedliche Projekte mit ganz unterschiedliche Erfahrungen – die Projekttage zeigten einmal mehr, wie bereichernd es sein kann, den gewohnten Schulalltag gegen praktisches Lernen, sportliche Herausforderungen und kreatives Ausprobieren einzutauschen.

Besonderen Dank an Daniel Öxle für die Programmierung des Anmeldeprogramms und an die SMV-LehrerInnen Tamara Weiss und Max Wilke.

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