Hamburg Port Authority AöR Einsatz von Stopfmaschinen im Gleisnetz der Hamburger Hafenbahn; Einzelauftrag höchstens 300.000,00 EUR netto

Deutschland: Bauarbeiten für Eisenbahnlinien und Seilbahnsysteme Einsatz von Stopfmaschinen im Gleisnetz der Hamburger Hafenbahn Auftrags­ oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung ­ Änderung 1 Beschaffer 1.1 Beschaffer Offizielle Bezeichnung: Hamburg Port Authority AöR Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung Tätigkeit des Auftraggebers: Hafeneinrichtungen 2 Verfahren 2.1 Verfahren Titel: Einsatz von Stopfmaschinen im Gleisnetz der Hamburger Hafenbahn Beschreibung: Es soll eine Rahmenvereinbarung zur Durchführung von maschinellen Stopf­Richtarbeiten einschl.  des Einsatzes einer Schotterplaniermaschine auf Gleisnetz der Hamburger Hafenbahn abgeschlossen werden.  Diese soll in dem gemeinsamen Verständnis geschlossen werden, dass die Durchführung von Stopfarbeiten von  Gleisen und Weichen ein hohes Maß an Präzision, Fachkompetenz und gegenseitigem Vertrauen erfordert. Ziel der  Zusammenarbeit ist es, die Leistungsfähigkeit und Betriebssicherheit der Gleisanlagen nachhaltig zu gewährleisten  und dabei wirtschaftliche, qualitative sowie organisatorische Anforderungen optimal miteinander zu verbinden.  Die Auftraggeberin und die ausführenden Unternehmen verfolgen das gemeinsame Ziel, sämtliche Arbeiten in  einer kooperativen und transparenten Zusammenarbeit umzusetzen. Ein offener Informationsaustausch, eine  konstruktive Abstimmung sowie ein partnerschaftlicher Umgang bilden die Basis für eine effiziente, wirtschaftliche  und störungsarme Leistungserbringung. Besonderer Wert wird auf eine wirtschaftliche und qualitativ hochwertige  Ausführung der Stopfarbeiten gelegt. Die Beteiligten verpflichten sich, moderne Arbeitsverfahren, qualifiziertes  Personal und geeignete Maschinen einzusetzen, um eine hohe Ausführungsqualität sicherzustellen. Als  Verfahrensart wurde das Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb gewählt, um mit den Firmen  in Verhandlungen die Vertragsgestaltung zu optimieren. Ziel ist es einen langfristigen Vertrag zu schaffen. Dazu  sollen die Einzelheiten zur Gestaltung der Rahmenvereinbarung (Abruf­ und Leistungsverpflichtung, Abrufsystem,  Anzahl Vertragspartner, Preisanpassungsindex. zeitliche Komponenten) zum Verhandlungsgegenstand gemacht  werden. Dadurch soll die Attraktivität der HPA als langfristiger Vertragspartner herausgestellt werden, umso langfristig  wirtschaftliche Konditionen zu erzielen. Derzeit ist geplant eine Rahmenvereinbarung mit maximal zwei Firmen je  Los zu den jeweils angebotenen Einheitspreises abzuschließen. Die Höhe eines Einzelauftrages wird bei höchstens  300.000,00 EUR (netto) liegen. Art der Arbeiten: Der Einsatz von Stopfmaschinen ist für DUA­Stopfarbeiten aber  auch für Stopfarbeiten im Rahmen von Neubaumaßnahmen vorgesehen. Stopfmaschinen werden in der Regel mit  mind. 3 Monaten Vorlauf beauftragt. Grundsätzlich ist, je nach Los und nach zu erbringender Leistung, der Einsatz  von Universal­, Gleis­ oder Weichenstopfmaschinen oder Zweiwegestopfmaschinen vorzusehen. Los 1: Einsatz  von Universal­, Gleis­ oder Weichenstopfmaschinen für Radien ab 190 m einschl. des Einsatzes von Kolonnen im  Zusammenhang mit dem Schotterpflug zum profilgerechten verfüllen und Herstellen einer sauberen Schotterkante  sowie der Entfernung von überschüssigem Schotter aus Zungenvorrichtungen, Herzstücken, Radlenkern und  Weichenkanälen und der Herstellung der profilgerechten Schneefächer unter den Zungenvorrichtungen. Los 2:  Einsatz von Universal­, Gleis­ oder Weichenstopfmaschinen für Radien ab 190 m ggf. einschließlich Schotterpflug,  wobei hier die Herstellung einer sauberen Schotterkante sowie die Entfernung von überschüssigem Schotter  durch den AG oder vom AG beauftragte Dritte erfolgt. Los 3: Einsatz von Universal­, Gleis­, Weichen oder  Zweiwegestopfmaschinen für Radien ab 140 m einschl. des Einsatzes von Kolonnen im Zusammenhang mit dem  https://ted.europa.eu/TED Page 1/16

Schotterpflug zum profilgerechten verfüllen und Herstellen einer sauberen Schotterkante sowie der Entfernung  von überschüssigem Schotter aus Zungenvorrichtungen, Herzstücken, Radlenkern und Weichenkanälen und der  Herstellung der profilgerechten Schneefächer unter den Zungenvorrichtungen. Los 4: Einsatz von Universal­, Gleis­,  Weichen oder Zweiwegestopfmaschinen für Radien ab 140 m ggf. einschließlich Schotterpflug, wobei hier die  Herstellung einer sauberen Schotterkante sowie die Entfernung von überschüssigem Schotter durch den AG oder  vom AG beauftragte Dritte erfolgt. Kennung des Verfahrens: c52ce05d­f475­412e­b91b­c5a155a167d4 Interne Kennung: RI­1623­26­VT­EU Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/ Verhandlungsverfahren Das Verfahren wird beschleunigt: nein 2.1.1 Zweck Art des Auftrags: Bauleistungen Haupteinstufung (cpv): 45234000 Bauarbeiten für Eisenbahnlinien und Seilbahnsysteme Zusätzliche Einstufung (cpv): 45234116 Gleisbauarbeiten 2.1.2 Erfüllungsort Stadt: Hamburg Postleitzahl: 20457 Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600) Land: Deutschland 2.1.3 Wert Geschätzter Wert ohne MwSt.: 6 280 000 Euro Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 9 420 000 Euro 2.1.4 Allgemeine Informationen Zusätzliche Informationen: 1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO. 2.) Bei dieser Bekanntmachung  handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren. 3.)  Unter www.vergabe.rib.de ist ein Bewerberbogen und dazugehörige Anlagen abzurufen. Dieser Bewerberbogen  beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Der ausgefüllte Bewerberbogen ist mit  den Teilnahmeunterlagen einzureichen. 4.) Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen und allen einzureichenden  Unterlagen/Anlagen und Nachweisen muss ausschließlich auf elektronischen Weg (digital) erfolgen. Hierzu ist bei  den Vergaben der Hamburg Port Authority AöR und ihren Tochterunternehmen zwingend die Vergabeplattform www.vergabe.rib.de zu nutzen. Eine (kostenfreie) Registrierung auf der Plattform ist hierbei erforderlich.  Teilnahmeanträge müssen über die Vergabeplattform elektronisch in Textform, elektronisch mit fortgeschrittener  Signatur oder elektronisch mit qualifizierter Signatur zum vorgegebenen Termin eingereicht werden. Ein nicht form­  oder fristgerecht übermittelter Teilnahmeantrag wird ausgeschlossen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Öffnung  zugelassen, die bis zum Ablauf der Teilnahmefrist elektronisch über die Vergabeplattform eingegangen sind. 5.)  Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. Der  Bewerberbogen ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen, nicht jedoch für Nachunternehmer.  Weitere Angaben, s. Kapitel 5 in den Informationen zum Bewerberbogen. 6.) Nachunternehmer: Siehe Kapitel  6 in den Informationen zum Bewerberbogen. 7.) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige  Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen kann vom Auftraggeber  eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden. 8.) Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen  ergeben, sind diese über die Vergabe­Plattform zu stellen. Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte  zu den Bewerbungsunterlagen werden in der nach § 16 Abs. 3 Nr. 1 SektVO vorgesehenen Frist vor Eingang der  Teilnahmeanträge erteilt. Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind  unter www.vergabe.rib.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen  abzurufen. 9.) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die Mindestanforderungen  https://ted.europa.eu/TED Page 2/16

erfüllen. 10.) Alle Bewerber, die die unternehmensbezogenen Mindestanforderungen im Teilnahmewettbewerb  erfüllen, werden anschließend im Verhandlungsverfahren zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die anderen  Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.  Es dürfen nur Angebote in den Losen abgegeben werden, in denen die Eignung nachgewiesen wurde. 11.) Der  Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Angebote im anschließenden Verhandlungsverfahren zunächst  anhand der in den Vergabeunterlagen genannten Anforderungen in formaler Hinsicht überprüfen. Dabei wird der  Auftraggeber die Regelungen des §51 SektVO berücksichtigen. Können die formalen Anforderungen und die  Mindestanforderungen nicht erfüllt werden, erfolgt keine weitere Berücksichtigung im Verfahren. Der Auftraggeber  wird die eingegangenen Angebote rechnerisch, technisch und wirtschaftlich prüfen. Hierzu wird der Auftraggeber die  von den Bietern angegebenen Preise auf deren Angemessenheit überprüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass ein  Angebot unangemessen hoch bzw. niedrig erscheint, wird der Auftraggeber den Bieter auffordern, die angebotenen  Preise gemäß §51 SektVO aufzuklären. 12.) Der Auftraggeber behält sich vor, auf das erste verbindliche Angebot den  Zuschlag zu erteilen, ohne in Verhandlungen einzutreten. 13.) Die Ausschreibung ist für klein­ und mittelständische  Unternehmen geeignet. Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/25/EU sektvo ­  2.1.5 Bedingungen für die Auftragsvergabe Bedingungen für die Einreichung: Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 4 Auftragsbedingungen: Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 4 2.1.6 Ausschlussgründe Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Der Bewerber bzw.  die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung vorzulegen, dass keine zwingenden Ausschlussgründe gem. § 123  GWB und keine fakultativen Ausschlussgründe gem. § 124 GWB vorliegen. 5 Los 5.1 Los: LOT­0001 Titel: Stopfarbeiten ab Radius 190m einschl EInsatz von Kolonnen zum Eindecken Beschreibung: Einsatz von Universal­, Gleis­ oder Weichenstopfmaschinen für Radien ab 190 m einschl. des  Einsatzes von Kolonnen im Zusammenhang mit dem Schotterpflug zum profilgerechten verfüllen und Herstellen  einer sauberen Schotterkante sowie der Entfernung von überschüssigem Schotter aus Zungenvorrichtungen,  Herzstücken, Radlenkern und Weichenkanälen und der Herstellung der profilgerechten Schneefächer unter den  Zungenvorrichtungen. Interne Kennung: RI­1623­26­VT­EU Los 1 5.1.1 Zweck Art des Auftrags: Bauleistungen Haupteinstufung (cpv): 45234116 Gleisbauarbeiten Zusätzliche Einstufung (cpv): 45234000 Bauarbeiten für Eisenbahnlinien und Seilbahnsysteme Optionen: Beschreibung der Optionen: Die Rahmenvereinbarung wird für ein Jahr geschlossen. Es bestehen insgesamt  sieben Verlängerungsoptionen um jeweils ein Jahr. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt acht Jahre. Die  Vertragsverlängerung erfolgt in gegenseitigem Einvernehmen 3 Monate vor Vertragsende und erfordert keine  https://ted.europa.eu/TED Page 3/16

schriftliche Bestätigung. Erfolgt seitens des Vertragspartners keinerlei aktive Mitwirkung, verlängert sich der  Vertrag automatisch zu den bisherigen Konditionen. 5.1.2 Erfüllungsort Stadt: Hamburg Postleitzahl: 20457 Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600) Land: Deutschland Zusätzliche Informationen:  5.1.3 Geschätzte Dauer Datum des Beginns: 01/01/2027 Enddatum der Laufzeit: 31/12/2027 5.1.4 Verlängerung Maximale Verlängerungen: 7 5.1.5 Wert Geschätzter Wert ohne MwSt.: 4 900 000 Euro 5.1.6 Allgemeine Informationen Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten. Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein 5.1.7 Strategische Auftragsvergabe Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung 5.1.9 Eignungskriterien Qu