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title: "Deutschland Arbeitslosigkeit steigt in Deutschland im Juli; 3,007 Mio Arbeitslose, 6,4% Arbeitslosenquote"
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Deutschland Arbeitslosigkeit steigt in Deutschland im Juli; 3,007 Mio Arbeitslose, 6,4% Arbeitslosenquote

NORD/LB am Morgen stellt eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Berichte und Meldungen dar.
Research
NORD/LB am Morgen

3. August 2026

Research
NORD/LB am Morgen
3. August 2026
 Marktdaten
31.07.2026
30.07.2026
31.12.2025
Ytd %
DAX
25.629,24
25.612,03
24.490,41
4,7
MDAX
31.980,52
32.216,66
30.617,67
4,5
TECDAX
3.827,49
3.829,25
3.622,27
5,7
EURO STOXX 50
6.358,01
6.344,40
5.791,41
9,8
STOXX 50
5.454,39
5.459,40
4.918,02
10,9
DOW JONES IND.
52.485,03
52.208,06
48.063,29
9,2
S&P 500
7.489,72
7.437,63
6.845,50
9,4
MCSI World
4.847,88
4.821,78
4.430,38
9,4
MSCI EM
1.665,89
1.563,01
1.404,37
18,6
NIKKEI 225
64.362,02
61.867,43
50.339,48
27,9
Euro in USD
1,1527
1,1525
1,1745
-1,9
Euro in YEN
181,43
184,23
183,58
-1,2
Euro in GBP
0,8552
0,856
0,8717
-1,9
Bitcoin (USD)
62.942,51
64.877,86
87.598,39
-28,1
Gold (USD)
4.046,15
4.107,51
4.319,37
-6,3
Rohöl (Brent ICE USD)
87,93
89,03
60,85
44,5
CO2 Emissionsrechte
81,26
81,29
87,37
-7,0
Bund-Future
124,36
124,57
127,57

Rex
122,12
122,06
124,38

Umlaufrendite
3,12
3,14
2,78

3M Euribor
2,484
2,472
2,026

12M Euribor
2,964
2,958
2,243

Bund-Rendite 10J.
3,206
3,155
2,855

Bund-Rendite 20J.
3,631
3,583
3,383

US-Treasuries 10J.
4,735
4,673
4,167

  Quelle: Bloomberg

Charts

Termine
Zeit
 CET
Land
Indikator
für
Prognose
NORD/LB

Konjunktur

03:45
CN
RatingDog China Manufacturing
Jul
50,5
08:00
DE
Einzelhandelsumsätze sa M/M
Jun
-0,1%
08:00
DE
Einzelhandelsumsätze nsa Y/Y
Jun
3,4%
08:30
CH
CPI M/M
Jul
-0,1%
08:30
CH
CPI Y/Y
Jul
0,3%
09:30
CH
CS/procure.ch PMI
Jul
54,7
09:50
FR
HCOB France PMI Industrie, endg.
Jul F
50,0
09:55
DE
HCOB Germany PMI Industrie, endg.
Jul F
52,2
10:00
EU
HCOB Eurozone PMI Industrie, endg.
Jul F
52,0
16:00
US
Bauausgaben M/M
Jun
0,2%
16:00
US
ISM PMI Manu.
Jul
54,5
16:00
US
ISM Preiskomponente
Jul
75,5

Unternehmen/Sektor

07:00
LU
Stabilus
Q3
09:25
JP
Nissan
Q1
13:00
US
Marriott International
Q2
22:00
US
Snap
Q2
22:05
US
Palantir Technologies
Q2
o.A.
US
Loews
Q2
o.A.
US
Tyson Foods
Q3

Marktumfeld

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli m/m spürbar um
71.000 auf 3,007 Mio. gestiegen, die Arbeitslosenquote kletterte um
um 0,2 PP auf 6,4%. Neben saisonalen Effekten wie dem Ausbildungs-
ende und der Sommerpause belastet weiterhin die schwache Konjunk-
tur den Arbeitsmarkt. BA-Vorstand Daniel Terzenbach sprach von einer
anhaltend schwachen Entwicklung. Saisonbereinigt erhöhte sich die
Zahl der Arbeitslosen um 6.000. Zusätzlich wirken hohe Energiepreise
infolge des Iran-Krieges, strukturelle Probleme der Wirtschaft und die
zunehmende Alterung belastend.

Die Inflationsrate im Euroraum ist nach einer ersten Schätzung von Eu-
rostat im Juli auf 2,9% gestiegen, nach 2,8% im Juni. Haupttreiber blei-
ben die Energiepreise, deren Teuerungsrate von 8,5% auf 10,0% anzog.
Auch Dienstleistungen verteuerten sich etwas stärker (+3,3%). Dagegen
ließ der Preisauftrieb bei Lebensmitteln, Alkohol und Tabak auf 1,2%
nach. Die Preise für Industriegüter ohne Energie legten um 0,9% zu.

Wochenausblick: Im Laufe der neuen Woche werden weltweit wieder
viele wichtige Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Aufgrund der Ziele der
Fed dürften die Zahlen vom US-Arbeitsmarkt von ganz besonderem In-
teresse für die internationalen Finanzmärkte sein. Hier ist von recht so-
liden Entwicklungen auszugehen. Neben möglichen Revisionen der his-
torischen Daten sollte aktuell wohl auch sehr genau auf die Lohnsteige-
rungen zu achten sein. Auch von der Unternehmensseite ist einiges an
Newsflow zu erwarten. Die Berichtssaison nimmt weiter an Fahrt auf.
Renten- und Aktienmärkte

Der DAX näherte sich am Freitag seinem Rekordhoch von Anfang Juli,
scheiterte jedoch vorerst am Ausbruch darüber. Belastend wirkten zu-
nächst verhaltene Vorgaben aus den USA. Insgesamt blieb die Anleger-
stimmung jedoch positiv, gestützt durch die starke Erholung der Tech-
nologiewerte in den USA und in Asien, so dass es mit einem Plus von
ganzen 17 Punkten ins Wochenende ging.

DAX +0,07%; MDAX -0,73%; TecDAX -0,05%

Die Wall Street profitierte im späten Handel von starken Amazon Quar-
talszahlen, wohingegen Apple nach Hinweisen auf mögliche Liefereng-
pässe abrutschten.

Dow Jones +0,52%; S&P 500 +0,70%; Nasdaq Comp. +1,00%
Unternehmen

Siemens Healthineers hat wegen der anhaltenden Schwäche im zur Dis-
position stehenden Geschäft mit Labordiagnostik die Umsatzprognose
für das GJ 2026/27 gesenkt und rechnet nur noch mit einem vergleich-
baren Umsatzwachstum von 3,5% bis 4,0% (zuvor: 4,5% bis 5,0%). Dank
einer Rückerstattung von US-Zöllen wurde die Gewinnprognose hinge-
gen um EUR 0,15 auf EUR 2,35 bis EUR 2,45 je Aktie angehoben. In Q3
stieg der Umsatz um 2,8% auf EUR 5,76 Mrd. und der Nettogewinn er-
höhte sich um gut ein Fünftel auf EUR 676 Mio.

Der Rüstungszulieferer Hensoldt hat in H1 2026 von der steigenden
Nachfrage nach Verteidigungstechnik profitiert. Der Umsatz legte um
24% auf EUR 1,17 Mrd. zu, das bereinigte EBITDA stieg um 28,5% auf
EUR 137 Mio. Der Auftragseingang verdoppelte sich auf EUR 2,8 Mrd.,
wodurch der Auftragsbestand erstmals die Marke von EUR 10 Mrd.
überschritt. Vorstandschef Oliver Dörre verwies auf die zunehmende
Umsetzung höherer Verteidigungsausgaben in Europa. Die Jahresprog-
nose mit einem Umsatz von EUR 2,75 Mrd. und einer EBITDA-Marge
von 18,5% bis 19,0% wurde bestätigt.

Bei Puma sank in Q2 der währungsbereinigte Umsatz, belastet durch
eine schwächere Nachfrage sowie die Rücknahme schwer verkäuflicher
Ware von den Händlern, um 9% auf EUR 1,69 Mrd. Die Lagerbestände
gingen dadurch um 15% zurück. Der operative Verlust (EBIT) verringerte
sich auf EUR 53,1 Mio. nach EUR 109,1 Mio. im Vorjahr. Für H2 erwartet
der im Umbau befindliche Konzern eine schrittweise Umsatzverbesse-
rung und bestätigt die Prognose eines währungsbereinigten Umsatz-
rückgangs im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Das
EBIT soll zwischen minus EUR 50 Mio. und minus EUR 150 Mio. liegen.
Auswirkungen des Nahost-Konflikts und US-Zollrückerstattungen glei-
chen sich laut Puma weitgehend aus.
Devisen

Die USA und Japan haben gemeinsam am Devisenmarkt interveniert,
um den starken Yen-Verfall zu bremsen. Das japanische Finanzministe-
rium bestätigte einen koordinierten Eingriff vom Freitag und schloss
weitere Maßnahmen nicht aus. US-Präsident Donald Trump erklärte,
die Unterstützung für den Yen sei ein Zeichen der Freundschaft zu Japan
und zugleich positiv für die Weltwirtschaft. Japans Finanzministerium
begründete die Intervention mit der hohen Volatilität und ungeordne-
ten Marktbewegungen.

Weitergabe am: 03.08.2026 06:46:12

NORD/LB am Morgen stellt eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Berichte und Meldungen dar.
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