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title: "VDV kostenfreie Bauberatung bei Neu- und Umbauten von Betriebshöfen und Werkstätten in Deutschland; Bausünden vermeiden"
sdDatePublished: "2026-08-03T08:10:00Z"
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  - "Berlin"
  - "Germany"
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VDV kostenfreie Bauberatung bei Neu- und Umbauten von Betriebshöfen und Werkstätten in Deutschland; Bausünden vermeiden

Berlin, den 03. August 2026
Gute Planung spart Folgekosten: VDV-Bauberatung in
der Branche stark gefragt
20 erfolgreich begleitete Bauberatungen, aktuell 15 Projekte
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) unterstützt seine
Mitgliedsunternehmen mit einem kostenfreien Beratungsangebot bei
Neu- und Umbauten von Betriebshöfen und Werkstätten. „Die
Bauberatung des VDV-Fachausschusses Betriebshöfe und Werkstätten
wird intensiv genutzt. Zwischen 2022 und 2024 wurden 20 Bauberatungen
erfolgreich durchgeführt, derzeit laufen 15 weitere Beratungen. Das VDV-
Angebot hilft Verkehrsunternehmen, Fehlplanungen in Betriebshöfen
und Werkstätten frühzeitig zu korrigieren und sichere, praxistaugliche
Lösungen umzusetzen“, so VDV-Vizepräsident Paul Hemkentokrax
Die Stärke des Angebots liegt in der frühen Einbindung in die Planung.
Bauvorhaben werden im Fachausschuss Betriebshöfe und Werkstätten
vorgestellt und anschließend von einem Beraterteam begleitet, das
praktische Betreibererfahrung mit Arbeitsschutz-Expertise verbindet. Ziel ist,
Fehlplanungen zu erkennen, bevor sie gebaut werden. Dazu gehören auch
Vor-Ort-Termine, bei denen bestehende Anlagen und künftige Bauflächen
besichtigt werden. „Unsere Bauberatung ist ein Angebot aus der Branche für
die Branche. Erfahrene Betreiber beraten auf Augenhöhe. So lassen sich
Fehlentwicklungen früh erkennen, betriebliche Abläufe besser organisieren
und spätere Zusatzkosten vermeiden“, sagt Hemkentokrax.
Wirkung: Bausünden vermeiden
Die Ergebnisse zeigen den konkreten Nutzen. In den vergangenen Jahren
konnten zahlreiche „Bausünden“ vermieden werden, etwa zu geringe
Verkehrswegebreiten, fehlende Mindestabstände oder ungünstige
Arbeitsbedingungen bei Außenarbeiten. Die Empfehlungen fließen bereits in
Konzept- und Entwurfsplanungen ein. Das erhöht die Planungssicherheit und
reduziert den Bedarf späterer Anpassungen. Der Beratungsbedarf steigt, weil
Pressemitteilung

Betriebshöfe und Werkstätten vor neuen Anforderungen stehen. Vor allem
die Umstellung auf batterieelektrische und wasserstoffbasierte Antriebe
verändert bauliche, organisatorische und sicherheitsrelevante
Rahmenbedingungen grundlegend. „Der Verband unterstützt seine
Mitgliedsunternehmen dabei mit einem kollegialen Beratungsansatz, der
praktische Erfahrung, technische Kompetenz und Anforderungen des
Arbeits- und Gesundheitsschutzes zusammenführt. Für
Mitgliedsunternehmen, die Neu- oder Umbauten von Betriebshöfen und
Werkstätten planen oder bestehende Konzepte überprüfen lassen wollen,
steht der VDV als Ansprechpartner bereit“, so Hemkentokrax.
Hohe Investitionen: kaum gefördert
Bei vielen Mitgliedsunternehmen ist die Infrastruktur in die Jahre gekommen
und für die staatlich vorgegebene Antriebswende ungeeignet. Diese hohen
Investitionen in zukunftsfähige Infrastruktur werden in vielen Bundesländer
unzureichend oder überhaupt nicht gefördert. Da aber genau diese Kosten
sich nicht in den Fortschreibungen der Verkehrsverträge, der Verbundtarife
und des Deutschland-Ticket wiederfinden, führen sie zu einer noch höheren
Unterfinanzierung des ÖPNV in Deutschland. „Dies ist ein weiteres
Argument für die von der Branche geforderte Neuordnung der ÖPNV-
Finanzierung in Deutschland“ betont Hemkentokrax.
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV)
Lars Wagner · Pressesprecher · T 030 399932-14 · wagner@vdv.de
Eike Arnold · stv. Pressesprecher · T 030 399932-19 · arnold@vdv.de
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ist der Branchenverband des öffentlichen Personen-
und Schienengüterverkehrs mit rund 700 Mitgliedsunternehmen. Branche und Branchenverband sorgen für
mehr klimaschonende Beförderung und Transport von Menschen und Gütern bei weniger Verkehr.
Die Mitgliedsunternehmen des VDV spielen eine entscheidende Rolle für den Wirtschaftsstandort
Deutschland und bei der Lösung verkehrlicher Herausforderungen. Nachdem die Fahrgastzahlen im
öffentlichen Personennahverkehr pandemiebedingt zurückgegangen waren, steigt die Nachfrage seit dem
Jahr 2022 wieder an. Die VDV-Mitgliedsunternehmen befördern jeden Tag 24 Millionen Fahrgäste in
Deutschland mit Bus und Bahn und ersparen damit 17 Millionen Autofahrten. Zuletzt transportierten die VDV-
Unternehmen im öffentlichen Schienengüterverkehr 360 Millionen Tonnen Güter. Das ersetzt am Tag rund
60.000 voll beladene Lkw auf deutschen Straßen. Durch ihre Verkehrsleistung sparen Busse und Bahnen
zehn Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen jährlich ein.

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