Asklepios Klinikum Schwalmstadt bietet moderne Neurologie in Schwalmstadt; Kooperation mit Universitätsklinikum Marburg steigert Behandlungsqualität

Asklepios - Moderne Neurologie für die Region

Moderne Neurologie für die Region

Das Asklepios Klinikum Schwalmstadt bietet eine umfassende, wohnortnahe Versorgung

Eine umfassende Versorgung, moderne Diagnostik und innovative Therapien: Das zeichnet die Neurologie am Asklepios Klinikum Schwalmstadt aus. Hier wird die gesamte Bandbreite neurologischer Erkrankungen behandelt – dank einer Kooperation mit dem Universitätsklinikum Marburg auch mithilfe hochspezialisierter Verfahren. Im Interview berichten Chefarzt Dr. Johannes Ravindren und der Leitende Oberarzt Dr. Jan-David Laakmann wie Patienten von diesem Konzept profitieren.

Herr Dr. Ravindren, Sie leiten seit April die Fachabteilung für Neurologie am Asklepios Klinikum Schwalmstadt. Welche Ziele haben Sie für Ihre Arbeit?

Dr. Johannes Ravindren: Das wichtigste Ziel ist die umfassende Versorgung neurologischer Patienten in der Region und das auf hohem medizinischem Niveau mit kurzen Wegen sowie ohne lange Wartezeiten auf einen Termin. Diesen Anspruch verfolgen wir als gesamte Abteilung. Gleichzeitig möchten wir unser Leistungsspektrum kontinuierlich weiterentwickeln und die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Klinikums weiter fördern. Eine starke Teamstruktur ist dafür eine entscheidende Voraussetzung.

Apropos Teamstruktur: Mit Dr. Jan-David Laakmann als Leitendem Oberarzt haben Sie einen erfahrenen Kollegen an Ihrer Seite. Wie ist die Abteilung ansonsten aufgestellt?

Dr. Johannes Ravindren: Unsere Abteilung ist personell gut aufgestellt. Gemeinsam mit einem jungen, engagierten und hervorragend eingespielten Team bündeln wir viel fachliche Expertise und Erfahrung. Neben Herrn Dr. Laakmann, der die Neurologie gemeinsam mit mir führt, gehören noch Herr Emad Kafaji als Oberarzt, drei Ärzte in Weiterbildung sowie eine spezialisierte Pflege und Funktionsdiagnostik zu unserem Team. Dieses Zusammenspiel aus unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungen bildet die Grundlage für eine qualitativ hochwertige Versorgung unserer Patienten.

Moderne Diagnostik zur Abklärung neurologischer Beschwerden: Dr. Jan-David Laakmann (links) und Dr. Johannes Ravindren bei der Untersuchung einer Patientin.

Welche Erkrankungen stehen im Mittelpunkt Ihrer Arbeit?

Dr. Jan-David Laakmann: Wir decken das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen ab – von akuten Erkrankungen wie Gehirnblutungen und Hirnhautentzündung über die Abklärung unklarer Kopf- und Gesichtsschmerzen bis zur Therapie neurologischer Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Parkinson und Epilepsie. Mit unserer etablierten Stroke Unit steht uns außerdem eine spezialisierte Station für die Akutbehandlung von Schlaganfällen zur Verfügung. Weiterhin sind wir Ansprechpartner, wenn es um Schwindel- und Gleichgewichtsstörungen, Schluckstörungen im Alter oder Demenzerkrankungen geht.

Eine moderne Diagnostik gilt als Schlüssel für eine erfolgreiche Therapie. Welche Möglichkeiten gibt es hier am Asklepios Klinikum Schwalmstadt?

Dr. Johannes Ravindren: Eine schnelle und präzise Diagnostik ist gerade in der Neurologie entscheidend. Daher nutzen wir eine Vielzahl moderner Untersuchungsverfahren wie EEG, EMG, Elektroneurografie und Gefäßultraschall. Hinzu kommt die enge Zusammenarbeit mit unserer Radiologie, sodass CT- und MRT-Untersuchungen ohne lange Wartezeiten möglich sind. Das verschafft uns wertvolle Zeit.

Die Universitätsklinik Marburg ist ein wichtiger Partner der Neurologie am Asklepios Klinikum Schwalmstadt. Wie profitieren Patienten von dieser Kooperation?

Dr. Jan-David Laakmann: Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Marburg, insbesondere mit den Abteilungen für Neurologie, Neuroradiologie und Neurochirurgie, können wir auch hochspezialisierte Verfahren auf universitärem Niveau anbieten. Zudem können wir bei komplexen Fragestellungen auf die Expertise der Kollegen in Marburg zurückgreifen. In manchen Fällen ist ein zweiter Blick auf einen Befund sinnvoll. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Zusammenarbeit ist außerdem das Marburger Schlaganfall-Netzwerk (MARS), das eine eng abgestimmte Versorgung von Schlaganfallpatienten ermöglicht und die Behandlungsqualität in der Region weiter stärkt.

Welche Bedeutung hat die Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten und den Notarztstandorten?

Dr. Jan-David Laakmann: Sie ist vor allem für die Schlaganfallversorgung von zentraler Bedeutung. Beim Schlaganfall zählt jede Minute. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten und den Notarztstandorten werden Patienten frühzeitig erkannt, bereits während des Transports angemeldet und ohne Zeitverlust in unsere Stroke Unit übernommen. Diese abgestimmten Abläufe ermöglichen eine schnelle Diagnostik und Therapie und bilden einen entscheidenden Baustein für eine leistungsfähige neurologische Notfallversorgung.

Wie kommt man als Patient mit Ihnen in Kontakt?

Dr. Johannes Ravindren: Eine patientenorientierte Versorgung ist uns wichtig. Deshalb können wir in der Regel auch relativ kurzfristig Termine anbieten. Zunächst sollte bei neurologischen Beschwerden der Hausarzt oder ein niedergelassener Neurologe kontaktiert werden. Ist eine weiterführende Diagnostik notwendig, stehen wir gern zur Verfügung.

Dr. Johannes Ravindren (41) ist Chefarzt der Neurologie am Asklepios Klinikum Schwalmstadt. Zuvor war der Facharzt für Neurologie mit der Zusatzbezeichnung Intensivmedizin an der Universitätsmedizin Oldenburg als Oberarzt tätig. Ravindren ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Dr. Jan-David Laakmann (35) ist Facharzt für Neurologie und Leitender Oberarzt der Neurologie am Asklepios Klinikum Schwalmstadt. Seine Facharztausbildung absolvierte er am Universitätsklinikum Marburg. Laakmann ist verheiratet und Vater eines Sohnes.