Deutsche Stiftung Weltbevölkerung und 15 Organisationen fordern Kürzungen stoppen und Investitionen in Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit durch Bundesregierung in Deutschland; Leben retten, Rechte stärken

Solidarität nicht kaputtsparen! - Deutsche Stiftung Weltbevölkerung

Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe gefährden die Zukunft von Millionen Menschen. Besonders hart treffen sie Frauen, Mädchen, Jugendliche und marginalisierte Gruppen – vor allem, wenn Angebote im Bereich Gesundheit sowie sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte wegfallen.

Schon heute fehlt vielen Menschen der Zugang zu Verhütung und einer sicheren Gesundheitsversorgung. Noch immer sterben täglich Frauen an vermeidbaren Komplikationen während Schwangerschaft und Geburt. Gleichzeitig geraten Frauenrechtsorganisationen, die vor Ort unverzichtbare Arbeit leisten, durch ausbleibende Mittel zunehmend unter Druck.

Gemeinsam mit 15 weiteren Organisationen fordert die DSW deshalb Solidarität nicht kaputtzusparen!

Unser Schreiben an die Bundesregierung:

An: Bundeskanzler Merz, Finanzminister Klingbeil und die Fraktionsvorsitzenden von SPD und CDU

Krisen und Konflikte spitzen sich weltweit zu. Millionen Menschen kämpfen gegen Hunger, Armut und die Folgen der Klimakrise – besonders Frauen und Kinder. Trotzdem plant die Bundesregierung weitere Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. Dabei wurde bereits massiv gekürzt; die Gelder für Nothilfe wurden in den vergangenen zwei Jahren sogar halbiert.

Diese Kürzungen treffen die Falschen. Humanitäre Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit retten Leben. Sie stärken Bildung, Gesundheit, Ernährungssicherheit und Einkommenschancen. Besonders wirksam sind sie dort, wo sie Ungleichheiten abbauen und die Rechte von Frauen, Mädchen und anderen benachteiligten Gruppen gezielt stärken.

Wer hier spart, verschärft die Folgen von Krisen: Mehr Menschen hungern, Gesundheitsstationen schließen, Mädchen verlieren ihren Schulplatz und Familien ihre Lebensgrundlage.

WIR FORDERN SIE AUF: STOPPEN SIE DIE KÜRZUNGEN UND INVESTIEREN SIE IN NOTHILFE UND ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT!

Sparen Sie nicht bei denen, die unsere Solidarität am dringendsten brauchen. Stärken Sie Menschenrechte und Gleichberechtigung, damit Menschen Hunger, Armut und Abhängigkeiten überwinden können, Frauen selbst über ihr Leben entscheiden und Kinder überall eine Zukunft haben.

Unterstützen Sie unsere Petition Solidarität nicht kaputtsparen! Jetzt hier unterschreiben .

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