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title: "Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn lädt zur Gedenkveranstaltung am historischen Zollbereich des Außengeländes der Gedenkstätte Marienborn; Kostenlose Teilnahme, Anmeldung nicht erforderlich"
sdDatePublished: "2026-08-04T14:33:00Z"
source: "https://gedenkstaette-marienborn.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/STGS/Marienborn/Bilder_neue_Homepage/Einladung_Programm_13.08.2026.pdf"
topics:
  - name: "monument and heritage site"
    identifier: "medtop:20000044"
  - name: "history"
    identifier: "medtop:20000747"
locations:
  - "Berlin"
  - "Sachsen-Anhalt"
  - "Börde"
  - "Germany"
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Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn lädt zur Gedenkveranstaltung am historischen Zollbereich des Außengeländes der Gedenkstätte Marienborn; Kostenlose Teilnahme, Anmeldung nicht erforderlich

Gedenkveranstaltung
zum 65. Jahrestag des Berliner Mauerbaus
am Donnerstag, dem 13. August 2026, 16:00-17:30 Uhr
Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Der Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 war ein einschneidendes Ereignis
der deutschen und europäischen Nachkriegsgeschichte. Er zementierte die Teilung
Deutschlands: Die Berliner Mauer wurde zum Symbol des Ost-West-Konflikts.
In den Jahren zuvor verließen Millionen Menschen die DDR in Richtung Westen.
Nachdem die innerdeutsche Grenze bereits 1952 abgeriegelt worden war, diente
die relativ durchlässige Sektorengrenze in Berlin als Schlupfloch im „Eisernen
Vorhang“. Um die Abwanderung zu stoppen, errichtete die kommunistische
Führung ein tödliches innerstädtisches Grenzregime.
Gleichzeitig baute sie die innerdeutschen Grenzanlagen weiter aus und deportierte
missliebige Personen aus dem grenznahen Sperrgebiet. Zahlreiche Menschen
verloren beim Versuch, die Grenze zu überwinden, ihr Leben.
Erst im Zuge der politischen Umbrüche in Osteuropa und der friedlichen
Protestbewegungen in der DDR „fiel“ die Grenze und die Berliner Mauer am 9.
November 1989 und machte eine Vereinigung beider deutscher Staaten möglich.
Zum Gedenken an die Opfer des DDR-Grenzregimes lädt die
Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn herzlich ein:
am Donnerstag, dem 13. August 2026, 16:00-17:30 Uhr,
im historischen Zollbereich auf dem Außengelände der Gedenkstätte

EINLADUNG

PROGRAMM
16:00 Uhr
Musikalischer Auftakt
Johann Friedrich Ruhe (1699-1776, Braunschweig/Helmstedt/Magdeburg)
Bourrée – Passepied – La Réjouissance aus der Suite pour Viole de Gambe et
Violoncello (Arr. für Streichquartett von Henning Bundies)

16:05 Uhr
Begrüßung
André Merten, stellv. Stiftungsdirektor Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt

16:10 Uhr
Grußwort
Prof. Dr. Armin Willingmann, stellv. Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt

16:15 Uhr
Grußwort
Prof. Dr. Joachim Schachtner, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für
Wissenschaft und Kultur

16:20 Uhr
Gedenkrede
Prof. Ines Geipel, Schriftstellerin und Publizistin
Die Mauer, der Herbst 1989 und die neuen Grenzen

16:40 Uhr
Musikalisches Zwischenspiel
Karl Dietrich (1927-2014 Weimar)
Allegro con spirito aus dem Concertino affettuoso

16:45 Uhr
Podiumsgespräch
Prof. Ines Geipel,
Rolf-Joachim Erler-McLean, Zeitzeuge
Hauke Hückstädt, Zeitzeuge
Moderation: Dr. Susan Frisch, Gedenkstättenleiterin

17:20 Uhr
Musikalischer Ausklang
Henning Bundies (*1957 Braunschweig)
Courante aus der Suite Arabesque für Streichquartett

Musik: Ost-West-Streichquartett
Ingo Fritz (Magdeburg) – Violine
George Dudea (Braunschweig) – Violine
Christoph Schinke (Magdeburg) – Viola
Henning Bundies (Braunschweig) – Violoncello

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.

Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn
An der Bundesautobahn 2
39365 Marienborn

Tel: 039406 9209 0
Fax: 039406 9209 9
Mail: info-marienborn@erinnern.org
Web: www.erinnern.org

Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag

10:00 - 17:00 Uhr