82-jährige Patientin in Notaufnahme Johannes-Wesling-Klinikum, Minden; Hirnblutung erst nach stundenlanger Verzögerung diagnostiziert

Erfahrungen mit Johannes-Wesling-Klinikum in Minden, NRW, 04.08.2026

Trotz langer Geburt sehr gute Erfahrung im Kreißsaal

Die Geburt unserer ersten Sohnes im Sommer 2026 dauerte vom Blasensprung bis zur Entbindung 30 Stunden, 17 Stunden davon waren mein Partner und ich unter Wehen im Kreißsaal und haben insgesamt vier Schichtwechsel mitbekommen. Während jeder Schicht waren die Mitarbeiterinnen sehr professionell, immer gut drauf und haben uns trotz der vielen sehr anstrengenden Stunden ein Gefühl von Sicherheit verliehen. Ich habe mich dort sehr gut aufgehoben und von allen wirklich sehr gut betreut gefühlt. Auch die Studentinnen leisteten mir auf eine sehr unterstützende Art und Weise Beistand. Für eine zweite Geburt würde ich den Kreißsaal definitiv noch einmal wählen.

Alles super sehr zufrieden mit der Behandlung. Das einzige was ich zu bemängeln habe sind die enormen Parkgebühren für knapp 2 Stunden 5,70 Euro dafür das man als Notfall hingekommen ist.

Vom ersten Moment Vertrauen in das ganze Team

Danke an das ganze Team Habe mir das so garnicht vorgestellt. Bin normaler Kassenpatient.

Ärztin war ok. Klinikpersonal war nie zuständig. Ich bin als Stomapatientin 2,5 Stunden nicht versorgt worden. Der absolute Hammer war, dass bei der Aufnahme extra ein altes Krankenbett für mich bereitgestellt wurde, obwohl einige neuere Krankenbetten in der Aufnahme rumstanden. Ich hoffe, dass ich nie wieder das „Vergnügen“ bekomme, diese Klinik aufsuchen zu müssen.

Ich war heute mit einer Patientin in der Radiologie

Angiologie für einen ambulanten Eingriff, mit Termin im Klinikum. Die Terminvergabe vorab, funktionierte gut und recht zügig (eventuell auch weil eine Fachperson den Termin vereinbart hat). Die Aufnahme der Patientin erfolgte ebenfalls schnell. Das Aufklärungsgespräch im Flur, eher zwischen Tür und Angel. Fragen konnten geklärt werden. Im Vorfeld gab es Zusagen bezüglich einer Beruhigungsspritze und dass ich mit in den OP dürfte. Trotz der Zusagen, musste ich das Recht, dabei zu sein nachdrücklich einfordern. Die Spritze wurde von dem anwesenden Assistenzarzt im OP noch einmal zugesagt, der durchführende Radiologe (Dr med. Ku…) ignorierte das. Auf meine Bitte hin, der stark zitternden und panischen Patienten dadurch zu helfen, antwortete er, “dass dieses ja das normale Leben sei.” und führte die Behandlung ohne Beruhigung durch, obwohl ich darauf hingewiesen habe, dass es nichts mit “normalem Leben” zu tun hätte und die Patientin unter einer Kptbs leide. Auf meine Anmerkung, dass wohl niemand wollen kann, dass die Patientin kollabierte, lachte er und sagte, dass das nicht ginge, weil sie ja schon liegen würde. Für die Patientin hat das destabilisiernde Wirkungen und ein weiteres Stück Vertrauen in Ärzte geht bei uns beiden verloren. Ich finde diesen Umgang mit einem Menschen nicht nur unangemessen, sondern rücksichtslos, unpassend, sehr abwertend und absolut unempathisch. Traurig.

Massive Mängel: Notaufnahme, Neurologie und Entlassmanagement

Ich möchte meine Erfahrungen teilen, da die Abläufe von der Aufnahme bis zur Entlassung erhebliche Sicherheitsmängel aufwiesen: 1. Gefährliche Verzögerung in der Notaufnahme: Die Patientin (82 J.) wurde mit massivem Bluthochdruck, Sprachstörungen und einer Gesichtsverletzung eingeliefert. Obwohl Sprachstörungen ein klares neurologisches Warnsignal sind, wurde wertvolle Zeit mit fachfremden Untersuchungen (HNO) verbracht. Die lebensnotwendige Diagnostik des Kopfes, die schließlich eine Hirnblutung bestätigte, erfolgte erst mit stundenlanger Verzögerung und ausschließlich auf massives Drängen der Angehörigen. Ohne dieses beharrliche Fordern wäre die Patientin ohne neurologische Untersuchung nach Hause geschickt worden. 2. Risikoreiche Entlassung ohne Verlaufskontrolle: Während des stationären Aufenthalts kam es erneut zu massiven Blutdruckspitzen (über 200 mmHg). Trotz dieser Belastung für die Blutung wurde eine abschließende radiologische Verlaufskontrolle verweigert. Ein Kontroll-CT zur Sicherstellung der Stabilität wurde trotz mehrfacher Bitte abgelehnt. Die Patientin wurde ohne aktuelle diagnostische Absicherung entlassen. 3. Kommunikation und Hierarchie-Probleme: Die Kommunikation der Stationsärzte war wenig lösungsorientiert und herablassend gegenüber fachlichen Sorgen. Positiv hervorzuheben ist das Beschwerdemanagement der Klinik, das sich sehr bemüht hat zu vermitteln. Leider stieß dieses jedoch aufgrund der krankenhausinternen Hierarchien an seine Grenzen; die behandelnden Ärzte ließen sich auch durch die Vermittlungsversuche nicht zu einer patientenorientierten Lösung bewegen. Fazit: Aufgrund der mangelnden Sorgfalt in der Notaufnahme und der verweigerten Absicherung bei Entlassung kann ich dieses Haus nicht empfehlen. Wir organisieren die notwendige Sicherheit nun ambulant über den Hausarzt.

Engagiertes Personal - aber starke Nerven für die Bürokratie

Durch die heutigen extrem kurzen Aufenthalte fällt es schwer objektive Bewertungen abzugeben: Das Personal war durchweg sehr nett und sehr bemüht. Die Zimmer waren gut. Schönes großes Bad. Ich war mit Brustkrebs dort und die Ärzte schienen zu wissen, was zu tun ist. Hier wurde ich auch zum ersten Mal umfassend über alles aufgeklärt. Also welche Art von Krebs, wie aggressiv, welche verschiedenen Behandlungsmethoden sind möglich, was ist der schnellste Weg. Bei Brustkrebs steht ganz klar die Brusterhaltung im Vordergrund. Negativ ist das allgemeine Chaos zu nennen. Obwohl ja “alles” digitalisiert sein sollte, fehlten Angaben bzw. ich musste alles doppelt erzählen. Obwohl der Chefarzt den Termin einer 2. Sektion persönlich erfasst hatte, wunderte man sich auf der Station als ich da morgens stand. Bei Brustkrebs wurden die Folgetermine für Bestrahlung und Onkologie sofort beim Endgespräch mitgeteilt. Fand ich sehr entlastend.

Notfallmäßig musste ich die Klinik mit einer Gesichtsgürtelrose aufsuchen. Ganz gleich, ob in der Notaufnahme, der Leitstelle oder der Station 25 B ging es zügig voran, bis ich in meinem Zimmer war. Das gesamte Pflegepersonal sowie auch die zuständigen Ärzte

Innen wie Frau Tegeler, Herr Dr. Hörner, und Herr Senger waren ausgesprochen nett und hilfsbereit! Jede

r hatte ein offenes Ohr und ein kurzer Plausch war möglich Wo hat man das heute noch…? Da ich selbst im medizinischen Bereich tätig bin, weiß ich, wovon ich spreche! Außerdem herrschte ein perfekter Kommunikationsfluss.. Ich kann mich bei dem ganzen Team nur ganz herzlich bedanken für die gute Pflege und Versorgung!!

Wir möchten gerne unsere durchweg sehr positiven Erfahrungen mit dem Brustzentrum des Johannes Wesling Klinikums in Minden teilen. Die ärztlichen Kontakte für uns bestanden aus Herrn Dr. Che Chi, Frau Dr. Heinisch und Frau Dr. Wordell. Alle drei haben sich sehr viel Zeit genommen, waren äußerst genau, fachlich hochkompetent und dabei stets einfühlsam und mitfühlen. Abläufe und Entscheidung wurden verständlich erklärt , Fragen wurden geduldig und verständlich beantwortet, sodass man sich jederzeit ernst genommen und bestens aufgehoben gefühlt hat. Ein ganz besonderes Lob gilt auch der Station A10. Das gesamte Team der Schwestern und Pflegenden war außergewöhnlich freundlich, hilfsbereit, aufmerksam und herzlich. Die Atmosphäre auf der Station war geprägt von Fürsorge, Respekt und einem spürbaren Miteinander. Zu jeder Tages- und Nachtzeit fühlte man sich bestens versorgt und unterstützt. Gerade in einer emotional sehr belastenden Situation war diese Kombination aus medizinischer Kompetenz, Zeit, Empathie und hervorragender Pflege von unschätzbarem Wert. Wir sind sehr dankbar für die großartige Betreuung und kann das Brustzentrum sowie insbesondere die Station A10 uneingeschränkt weiterempfehlen. Vielen Dank an das gesamte Team, wir sind allen Beteiligten sehr dankbar.????

Alles super, die Organisation ist toll. Die Beratungen ausführlich und es wird sich Zeit genommen. Wir fühlen uns sehr gut aufgehoben und beraten!

Ich kam als Notfallpatient mit einer offenen Unterkieferfraktur (Zertrümmerung) per Ambulanz in das Klinikum. Die Notfallversorgung war gut, die Operation ist gut durchgeführt worden. Alles was danach kam, war unterirdisch. Die Versorgung im Krankenhaus was schlecht, das Personal unfreundlich. Ich hatte keinen Ansprechpartner, mein Status als Privatpatient (mir persönlich nicht so wichtig, allerdings dem Personal schon, da ich gar keine Versorgung bekam, da Status unklar) nicht bekannt. Mir wurde keine Prognose zur Länge des Aufenthalts genannt. Am dritten Morgen kam um sechs (!!!) Uhr morgens (36 Stunden nach einer Vollnarkose und schwerer Gesichtsfraktur) eine resolute Krankenschwester, die nur gebrochen Deutsch sprach, in mein Zimmer, um mit mitzuteilen, dass ich um acht Uhr das Zimmer zu verlassen hätte, da ich entlassen sei. Das Zimmer wurde neu vergeben, ich konnte nicht mal ein Fahrer rechtzeitig organisieren. Im Anschluss, nachdem ich mein Zimmer dann verlassen hatte, saß ich zwei Stunden mit gepackten Sachen auf dem Flur, um eine Abschlussbesprechung mit dem Arzt zu führen. Danach war ich entlassen. Die Nachsorge musste selbst organisiert werden. Kein Hinweis, bei wem Termine zu vereinbaren sind, wechselnde Zuständigkeiten, unklare Absprachen, keine telefonische Erreichbarkeit. Ich wurde im Krankenhaus von Schalter zu Schalter geschickt, immer auf der Suche nach Passierschein 38b. Termine, trotz akuter Probleme (offene Stellen im Kiefer, Schrauben, die sich lösen, Platten, die aus dem Zahnfleisch stechen, ständige Schmerzen und Entzündungen im Kiefer) werden langfristig vergeben und kurzfristig abgesagt. Dieses Klinikum ist unfassbar schlecht und ein Synonym für unser derzeitiges Gesundheitswesen. Und nochmal, ich bin Privatpatient, der für seine Leistungen den Höchstsatz zahlt. Nicht, dass ich mir etwas darauf einbilde, aber wenn es mir schon so geht, dann möchte ich nicht wissen, wie es um gesetzlich Pflichtversicherte bestellt ist.

Alles läuft sehr unpersönlich ab. Die Ärzte und Angestellten habe starke Probleme sich untereinander abzusprechen. Ich würde aus Lübbecke zur Notfall OP hier hin geschickt. Das bereit gestellte Bett für mich hatte verkrustette Flecken und besaß keinerlei elektronische Hilfe. Dieses wurde dann immerhin gegen ein neues mit sauberem Lacken ausgetauscht. Das Toilettenzimmmer hat sehr stark nach Kloake gerochen. Nach dem ich ein nasses Handtuch über den Duschablauf und vor den Türspalt der Toilette gelegt hatte war es einigermaßen aushaltbar. Als ich die ca 500m zur Narkoseberatung hinter mir hatte und dort ein Ticket, wie im Straßenverkehrsamt gezogen hatte, stellte man fest das die chirurgische Aufklärung nicht stattgefunden hat und ich konnte wieder zurück laufen. Dann musste ich noch ca 2 Stunden auf ein Arzt warten. Allerdings vergaß dieser zu unterschreiben, sodass es nocheinmal 2 Stunden dauerte bis mir dann auf Nachfrage mitgeteilt wurde das die OP auf den nächsten Morgen gelegt wurde. In der Nacht wurde mir ein zweites Mal Blut abgenommen da die ersten beiden Proben scheinbar nicht richtig beschriftet wurden oder abhanden gekommen sind. Am Morgen darauf kam ich dann tatsächlich um 9 Uhr in die OP. Nun liege ich, 12 Stunden später, mit einer Lungen Drainage auf dem Zimmer und weiß weder, wer mich operiert hat, noch ob es gut verlaufen ist oder was genau gemacht wurde. Die zuständige Ärztin sein wohl nicht mehr im Haus. Auch sonst hat sich niemand blicken lassen. Scheinbar wird die OP Besprechung erst 24h nach der OP gemacht. Meine Drainage scheint nicht richtig zu funktionieren aber es gibt gerade niemanden der sich damit auskennt um das zu prüfen. Bei Benutzung des Notschalters kann man je nach Laune und Gedächtnisschwund der Schwestern von 5-120min Wartezeit ausgehen. Das Personal schneint maßlos überfordert zu sein. Man könnte meinen es herrscht eine Geheimhaltung wie beim Manhatten Projekt. Niemand weiß was der andere macht.

Nachtrag: 30 Stunden nach der OP gab es endlich das erst