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title: "DAX überschritt erstmals 26.000 Punkte in Deutschland; EURO STOXX 50 Allzeithoch"
sdDatePublished: "2026-08-04T06:05:00Z"
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DAX überschritt erstmals 26.000 Punkte in Deutschland; EURO STOXX 50 Allzeithoch

NORD/LB am Morgen stellt eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Berichte und Meldungen dar.
Research
NORD/LB am Morgen

4. August 2026

Research
NORD/LB am Morgen
4. August 2026
 Marktdaten
03.08.2026
31.07.2026
31.12.2025
Ytd %
DAX
26.001,31
25.629,24
24.490,41
6,2
MDAX
32.511,21
31.980,52
30.617,67
6,2
TECDAX
3.952,05
3.827,49
3.622,27
9,1
EURO STOXX 50
6.426,50
6.358,01
5.791,41
11,0
STOXX 50
5.467,90
5.454,39
4.918,02
11,2
DOW JONES IND.
53.178,41
52.485,03
48.063,29
10,6
S&P 500
7.600,50
7.489,72
6.845,50
11,0
MCSI World
4.905,02
4.847,88
4.430,38
10,7
MSCI EM
1.651,40
1.665,89
1.404,37
17,6
NIKKEI 225
63.754,90
64.362,02
50.339,48
26,6
Euro in USD
1,151
1,1527
1,1745
-2,0
Euro in YEN
181,10
181,43
183,58
-1,4
Euro in GBP
0,857
0,8552
0,8717
-1,7
Bitcoin (USD)
63.511,45
62.942,51
87.598,39
-27,5
Gold (USD)
4.051,57
4.046,15
4.319,37
-6,2
Rohöl (Brent ICE USD)
83,77
87,93
60,85
37,7
CO2 Emissionsrechte
80,86
81,26
87,37
-7,5
Bund-Future
124,79
124,36
127,57

Rex
122,07
122,12
124,38

Umlaufrendite
3,11
3,12
2,78

3M Euribor
2,461
2,484
2,026

12M Euribor
2,939
2,964
2,243

Bund-Rendite 10J.
3,152
3,206
2,855

Bund-Rendite 20J.
3,58
3,631
3,383

US-Treasuries 10J.
4,676
4,735
4,167

  Quelle: Bloomberg

Charts

Termine
Zeit
 CET
Land
Indikator
für
Prognose
NORD/LB

Konjunktur

14:30
US
Handelsbilanz
Jun
-72,0 Mrd.
16:00
US
Auftragseingang Industrie M/M
Jun
0,2%

Unternehmen/Sektor

05:00
GB
HSBC Holdings
H1
06:00
DE
Adtran Networks
Q2
06:25
JP
Toyota
Q1
07:00
DE
LEG Immobilien
Q2
07:00
DE
Deutsche Lufthansa
Q2
07:00
DE
Zalando
Q2
07:00
DE
FMC
Q2
07:00
DE
Hamborner Reit
Q2
07:00
DE
Evonik
Q2
07:00
AT
AMS Osram
Q2
07:30
DE
Hugo Boss
Q2
07:30
DE
Bayer
Q2
07:30
DE
Continental
Q2
08:00
GB
BP
H1
12:00
DE
Biontech
Q2
12:30
US
Merck & Co
Q2
12:30
US
Caterpillar
Q2
12:45
US
Pfizer
Q2
13:00
US
McDonalds
Q2
22:00
US
SpaceX
Q2
22:15
US
AMD
Q2
Marktumfeld

Der deutsche Einzelhandel verzeichnete im Juni gegenüber Mai einen
Umsatzrückgang von real 1,1% und nominal 1,2%. Im Vergleich zum
Vorjahresmonat sank der Umsatz real um 0,2%, während er nominal um
1,2% zulegte. Für das erste Halbjahr 2026 ergibt sich damit ein Umsatz-
plus von real 0,7% und nominal 2,2% gegenüber dem Vorjahreszeit-
raum.

Die US-Industrieunternehmen bleiben auf Expansionskurs. Der ISM
PMI Manufacturing konnte im Juli auf beachtlich 55,6 Punkte anziehen.
Der spürbare Zuwachs bei der Produktionskomponente auf 58,5 Zähler
ist sehr erfreulich. In diesem Umfeld konnte auch der Beschäftigungsin-
dex wieder über die „magische“ Marke von 50 Zählern springen.

Tagesausblick: Heute dürfte der Blick der Finanzmärkte vor allem auf
den US-Zahlen zur Handelsbilanz und zu den Auftragseingängen ruhen.
Die Daten zum Außenhandel der Vereinigten Staaten sind traditionell
von besonderer Relevanz für den Devisenmarkt; der globale Aktien-
markt interessiert sich aktuell aber wohl auch sehr für die US-Importe
von „Tech-Gütern“ aus Asien. Am Abend wird SpaceX erstmals als bör-
sennotiertes Unternehmen Geschäftszahlen vorlegen. Man darf ge-
spannt sein, ob – wenn ja: wie – es Elon Musk gelingen wird, hohe Ge-
winne und hoch ambitionierte und gleichzeitig erreichbare Ziele zu for-
mulieren, die die Aktionäre davon überzeugen können, dem Unterneh-
men nicht von der Schippe zu springen.
Renten- und Aktienmärkte

Die Rentenmärkte profitierten von Beruhigungstendenzen im Nahen
Osten, die Risikoprämien sinken ließen und Inflationssorgen dämpften.

Die Spekulationen über neue Gespräche zwischen den USA und dem
Iran haben auch die Aktienmärkte zum Monatsstart angetrieben. Der
DAX überschritt erstmals die Marke von 26.000 Punkten und schloss
nach einem Rekordhoch bei 26.096,93 Zählern mit einem Plus von 1,5%
bei 26.001 Punkten. Auch der EURO STOXX 50 erreichte ein neues All-
zeithoch. Die Aktienindizes der Wall Street handelten ebenfalls fest,
nachdem US-Präsident Trump neue Angriffe auf den Iran abgesagt
hatte.

DAX +1,45%; MDAX +1,66%; TecDAX +3,25%

Dow Jones +1,32%; S&P 500 +1,48%; Nasdaq Comp. +2,13%
Unternehmen

Beiersdorf hat nach einem schwachen H1 seine Prognose für 2026 ge-
senkt. Der Konzern rechnet nun sowohl für die Consumer-Sparte mit
Nivea als auch für die gesamte Gruppe mit einem organischen Umsatz-
rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die operative Marge
soll mindestens 11,8% erreichen und damit deutlich unter dem Vorjah-
reswert von 14% liegen. Belastet werden die Geschäfte durch die an-
haltend schwache Konsumstimmung, einen schwierigen Hautpflege-
markt und eine langsamer als erwartete Erholung der Kernmarke Nivea.
In H1 sank der Konzernumsatz um 3,5% auf knapp EUR 5 Mrd.

Insiderberichten zufolge haben AstraZeneca und Bristol Myers Squibb
die Möglichkeit einer Mega-Fusion im Volumen von rund USD 400 Mrd.
geprüft. Laut Reuters fanden erste Gespräche bereits statt, der aktuelle
Stand der Verhandlungen ist jedoch unklar. Ein möglicher Zusammen-
schluss würde voraussichtlich auf erhebliche kartellrechtliche Hürden
stoßen. Neben politischen Vorbehalten in den USA sprechen auch
starke Überschneidungen im Onkologiegeschäft gegen eine einfache
Genehmigung. Für Bristol Myers wäre eine Fusion angesichts auslau-
fender Patente wichtiger Medikamente strategisch interessant. Astra-
Zeneca wiederum baut seine Präsenz in den USA weiter aus und strebt
höhere Bewertungen am amerikanischen Kapitalmarkt an.

Nissan hat im ersten Quartal dank Kostendisziplin und Rückenwind
durch den schwachen Yen überraschend stark abgeschnitten. Das ope-
rative Ergebnis belief sich auf JPY 77,9 Mrd. nach einem Verlust von JPY
79,1 Mrd. im Vorjahreszeitraum und lag damit deutlich über den Ana-
lystenerwartungen. Der schwache Yen kompensierte rückläufige Ver-
kaufszahlen und höhere Rohstoffkosten. Belastend wirkten dagegen
das schwierige Marktumfeld in China und im Nahen Osten sowie der
zunehmende Wettbewerb durch chinesische Elektroautobauer. Pro-
duktionsausfälle in zwei Werken nach einem Erdbeben im Juli dürften
das laufende Quartal tangieren. Trotz einer um 5% auf 3,15 Mio. Fahr-
zeuge gesenkten Absatzprognose hält Nissan am Ziel eines operativen
Jahresgewinns von JPY 200 Mrd. fest.
Devisen und Rohstoffe

Die Ölpreise sanken gestern auf ein Drei-Wochen-Tief. Nach Meldun-
gen über einen Angriff auf ein Handelsschiff in der Straße von Hormus
am heutigen Morgen, drehten die Notierungen aber wieder gen Nor-
den.

Weitergabe am: 04.08.2026 06:45:23

NORD/LB am Morgen stellt eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Berichte und Meldungen dar.
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4. August 2026

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4. August 2026
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