Pauline Pfeif holt Silber im 10m-Turm-Einzel bei der European Aquatics Championships 2026; zweite EM-Medaille für Pfeif
Schwimm-EM 2026: Wasserspringerin Pauline Pfeif setzt Medaillenserie fort - Silber vom 10m Turm
Schwimm-EM 2026: Wasserspringerin Pauline Pfeif setzt Medaillenserie fort - Silber vom 10m Turm
In der Königinnen-Disziplin des Wasserspringens beweist die amtierende Vize-Weltmeisterin ihre Spitzenklasse, zuvor krönten sich Lou Massenberg
Jonathan Schauer mit EM-Gold im 3m-Synchronspringen.
Pauline Pfeif hat am Montag, den 3. August, erneut bewiesen, dass sie zu den Top-Athletinnen vom 10m-Turm gehört.
Die deutsche Wasserspringerin holt im Einzel der Frauen die Silbermedaille, unterstreicht damit ihre großartige Entwicklung.
Vor zwei Jahren war Pfeif bei ihren ersten Olympischen Spielen noch in der 1. Qualifikation gescheitert, 2025 startete sie eine bemerkenswerte Medaillen-Serie in ihrer Parade-Disziplin.
Bei den Europameisterschaften im Vorjahr holte sie Silber, bei den FISU World University Games reichte es zu Bronze. Der buchstäbliche Sprung in die Weltklasse gelang bei den Weltmeisterschaften 2025 , dort holte sie sensationell die Silbermedaille.
Auf diesen Erfolg baute die 24-Jährige auf, schloss einen Kreis in Paris. Zwischenzeitlich sah es sogar schon nach einer Krönung mit Gold aus.
Mit insgesamt 305,30 Punkten, erzielt in den fünf Wettkampf-Sprüngen, fehlten am Ende knapp 22 Zähler auf die Europameisterin Maisie Bond aus Großbritannien.
Nach drei Wertungsdurchgängen lag die 24-Jährige noch an der Spitze des Zwölfer-Feldes, den Traum von Gold und damit dem ersten deutschen Einzel-Europameistertitel vom Turm einer Frau seit Christin Steuer im Jahr 2010 verhinderte dann ausgerechnet der “einfachste Sprung”.
Der zweieinhalb-fache Rückwartssalto war zu schwungvoll, lediglich 34,80 Zähler bekam sie von Punkterichtern zugesprochen, da sie nicht flach ins Wasser kam.
Alle Sprünge davor (70,50; 62,40; 75,20) waren deutlich besser gelungen, besonders der zweieinhalbfache Salto plus eineinhalbfache Schraube in gehechteter Ausführung im dritten Versuch war ein echtes Highlight.
Mit einem tollen Abschluss sicherte sich schließlich die Silbermedaille, hauchzart vor Else Praasterink (NED), die nur 0,15 Punkte weniger gesammelt hatte.
Das macht die Berlinerin zu einer herausragenden Figur der bislang außergewöhnlichen Darbietungen des deutschen Teams bei den Wasserspringen-Entscheidungen im Rahmen der laufenden, übergeordneten Schwimm-EM ( European Aquatics Championships 2026 ).
Nach Silber im Sychronspringen (10m-Turm) mit Elena Wassen (im Einzel Sechste) am Samstag, ist es die zweite Medaille für Pfeif.
Die Krönung eines starken Montags. Im Vorfeld feierten Lou Massenberg
Jonathan Schauer Sensationstitel im Synchron vom 3m Brett, vom 1m-Brett hatte sich Moritz Wesemann bereits am Sonntag die Goldmedaille gesichert.
Zwei Jahre vor LA 28 , den anvisierten zweiten Olympischen Spielen der Karriere, scheint Pfeiff bestens gerüstet, die Welt-Elite noch einmal herauszufordern. Das gilt aber offensichtlich auch für viele weitere Athletinnen und Athleten der deutschen Delegation.
SINGAPORE, SINGAPORE - JULY 31: Pauline Alexandra Pfeif of Team Germany competes in the Women’s 10m Platform Semifinals on day 21 of the Singapore 2025 World Aquatics Championships at OCBC Aquatic Centre on July 31, 2025 in Singapore. (Photo by Maddie Meyer
Alle Medaillen von Deutschland bei der Wasserspringen Europameisterschaft 2026
Synchronspringen 10m-Turm, Frauen: Pauline Pfeif
Elena Wassen - Silber 🥈
1m Brett Einzel, Männer: Moritz Wesemann - Gold 🥇
Mixed-Sychronspringen 3m Brett: Lena Hentschel
Luis Avola Sanchez - Bronze 🥉
Synchronspringen 3m Brett, Männer: Lou Massenberg
Jonathan Schauer - Gold 🥇
10m-Turm Einzel, Frauen: Pauline Pfeif - Silber 🥈
Bild von 2025 Getty Images