Jan Bojarski – Notenfälscher, Frankreich 1950er; 15 Jahre Banknoten im Umlauf

Film: «L’Affaire Bojarski» – Ein mitreissender Krimi um einen genialen Notenfälscher, der seine Würde und seinen Gerechtigkeitssinn zeitlebens bewahrte.

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Film: «L’Affaire Bojarski» – Ein mitreissender Krimi um einen genialen Notenfälscher, der seine Würde und seinen Gerechtigkeitssinn zeitlebens bewahrte.

Die Geschichte des Geldfälschers Jan Bojarski (1912-2003) ist ebenso unglaublich wie wahr. Der aus Polen stammende Flüchtling brachte in Frankreich fast fünfzehn Jahre lang Banknoten in Umlauf, deren verblüffende Ähnlichkeit mit den Originalen ihm den Beinamen „Cézanne des Falschgeldes“ eintrug. In Frankreich der 1950er-Jahre scheitert der Pole am alltäglichen Rassismus, der ihn um die erhoffte Laufbahn als Erfinder bringt, worauf er sich enttäuscht der Geldfälscherei verschreibt. Der meisterhafte Handwerker arbeitet einsam in seiner Werkstatt, ohne dass selbst seine Angehörigen etwas ahnen. Die Polizei hält es lange für ausgeschlossen, dass ein Einzelner hinter einer derart perfekten Produktion stecken könne und sucht vergeblich nach einer mächtigen kriminellen Organisation. Bis schliesslich Kommissar Mattei (Bastien Bouillon) Jan Bojarski (Reda Kateb) obsessiv verfolgt, ihn insgeheim aber bewundert. Ein fesselnder Film, der den Ganoven durchaus auch sympathisch erscheinen lässt. (F

Dienstag, 15. September um 20:00

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