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title: "Jörg Isermeyer liest aus Jugendbuch »Egal war gestern« im Literaturhaus SH Kiel; Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2025."
sdDatePublished: "2026-08-04T15:11:00Z"
source: "https://www.politische-bildung.sh/images/downloads/Einladung%20zur%20Jugendbuchlesung%20im%20Literaturhaus.pdf"
topics:
  - name: "social media"
    identifier: "medtop:20001182"
  - name: "education"
    identifier: "medtop:05000000"
locations:
  - "Schleswig-Holstein"
  - "Kiel"
  - "Bremen"
  - "Angola"
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Jörg Isermeyer liest aus Jugendbuch »Egal war gestern« im Literaturhaus SH Kiel; Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2025.

Jugendbuchlesung mit Autor Jörg Isermeyer
für 7. und 8. Klassen im Literaturhaus SH
Montag, 14. September 2026, 10 Uhr
In seinem Jugendbuch »Egal war gestern« erzählt Jörg Isermeyer eine packende Coming-of-Age-
Geschichte zum Thema Rechtsruck und Demokratie.
Es geht um einen Jugendlichen, dessen analoge und digitale Welt Kopf steht und ihn zwingt,
Stellung zu beziehen und sich stark zu machen: für Solidarität, Freundschaft und den Mut,
Widerstand zu leisten.
Ausgezeichnet mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2025
Zum Buch:
Alle in der Schule kennen Finn und Lennard wegen der witzigen
Videos, die sie auf ihrem Social-Media-Kanal posten. Die beiden
checken akribisch ihre Clicks und Follower und träumen davon,
berühmt zu werden. Alles läuft super, bis sie einen Deal mit Sam
machen, einer Schülerin, deren Eltern aus Angola stammen. Der
Plan, sich gegenseitig zu pushen und die Reichweiten zu erhöhen,
funktioniert sofort – doch ganz anders, als Finn es erwartet hat:
Urplötzlich bricht ein Shitstorm über seinen Account herein.
Hasskommentare statt Lach-Emojis. Einzig und allein, weil er Posts
von Sam geliked hat. Gleichzeitig registriert Finns Vater, Lehrer an
der Schule seines Sohnes, wie rassistische, antidemokratische
Äußerungen salonfähig werden. Nicht nur im Klassenchat, auch in
der Stadt, in der gerade ein rechtspopulistischer Kandidat für das
Bürgeramt kandidiert. Als er die Situation in einem Brandbrief
beklagt, steht er plötzlich selbst am Pranger. Und mit ihm Finn ...
Über den Autor:
Jörg Isermeyer, geboren 1968 in Bad Segeberg, reiste als Straßenmusiker quer
durch Europa. Nach seinem Studium zog er die freie Künstlerlaufbahn einer
Universitäts-Karriere vor und lebt heute als Schauspieler, Regisseur,
Theaterpädagoge, Musiker und Schriftsteller in Bremen. Seine Bücher und
Theaterstücke wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. dreimal mit dem
Leipziger Lesekompass sowie 2025 mit dem Gustav-Heinemann-
Friedenspreis.
Buchdetails:
Jörg Isermeyer: »Egal war gestern« – Jugendbuch ab 12 Jahren
Peter Hammer Verlag 2024 (ISBN 978-3-7795-0748-2), 206 S., 14,90 Euro
Informationen zur Veranstaltung:
Lesung und anschließendes Gespräch
Keine Vorkenntnisse erforderlich, das Buch muss nicht vorher gelesen werden!
Zielgruppe: 7. und 8. Klassen
Datum: 14.09.2026 (Montag)

Ort: Literaturhaus SH, Schwanenweg 13, 24105 Kiel
Beginn: 10 Uhr (Dauer 60–90 Minuten)
Ansprechpartnerin: Merle Schreiber, Linda Hartwig (Literaturhaus SH)
In Kooperation mit dem Landesbeauftragten für politische Bildung des Landes SH kann die
Veranstaltung kostenlos angeboten werden.
Interessierte Lehrkräfte melden sich bitte bis zum 04.09.2026 per Mail:
junges@literaturhaus-sh.de – begrenzte Anzahl an Plätzen!
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Pressestimmen zum Buch:
»Ein brandaktuelles Jugendbuch, das die Themen Alltagsrassismus, Cybermobbing und
Zivilcourage mühelos vereint. Überaus gelungen, sprachlich überzeugend, preisverdächtig.« Salah
Naoura
»Ein bemerkenswertes Buch zur rechten Zeit!« Karin Gruß / Eselsohr
»Jörg Isermeyer legt mit seinem Jugendroman eine aufwühlende Geschichte vor. (...) Ein Buch, das
Jugendliche an aktuelle gesellschaftliche und politische Themen heranführt, ihr Interesse weckt und
ihren Blick schärft.« Janett Cernohuby / buecherkarussell.eu
»Jugendliche, die selbst zwischen den Fronten in der gespaltenen Gesellschaft stehen, bekommen
das Gefühl, wie rechte Hetze und Hass auf Betroffene wirken. (...) Unbedingt breit empfohlen.« Eva
Fritz / ekz
»Die Risiken von Social Media sowie eine klare Haltung gegen Intoleranz und für Demokratie
verarbeitet Jörg Isermeyer in einem aufrüttelnden Jugendroman.« Elisabeth Nikbakhsh / ORF
»Wie und wo setzt man sich gegen Hass und Hetze ein? Welche Strategien stecken hinter
rassistischen Parolen? Was hat man all dem entgegenzusetzen? Egal war gestern weckt auf und
beschäftigt noch lange nach der Lektüre.« Alexandra Fichtler-Laube / literatur-couch.de