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title: "Preisüberwacher verhandelt NDV-Tarife mit Alliance SwissPass und SBB in der Schweiz; Tariferhöhung 3,6% statt 3,9%"
sdDatePublished: "2026-08-04T15:17:00Z"
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  - "Switzerland"
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Preisüberwacher verhandelt NDV-Tarife mit Alliance SwissPass und SBB in der Schweiz; Tariferhöhung 3,6% statt 3,9%

PUE-D-62273501/24

Eidgenössisches Departement für
Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF
Preisüberwachung PUE
Medienmitteilung
Datum:
4. August 2026
Sperrfrist:
4. August 2026, 11:00 Uhr
Preisüberwacher einigt sich mit der Alliance
SwissPass und der SBB über die
Tarifmassnahmen per Dezember 2026
Der Preisüberwacher hat mit der Alliance SwissPass eine Reduktion der
vorgesehenen Tariferhöhung im Nationalen Direkten Verkehr erreicht. Davon
profitieren insbesondere GA-Kundinnen und -Kunden. Zudem wird die SBB ihr
Angebot an Sparbilletten im Jahr 2027 ausbauen.
Die Alliance SwissPass (ASP) hat dem Preisüberwacher am 31. März 2026 eine
Tarifmassnahme im Nationalen Direkten Verkehr (NDV) per 13. Dezember 2026 unterbreitet.
Sie sah differenzierte Preiserhöhungen über das Sortiment des NDV vor, die zu einer
durchschnittlichen Preiserhöhung um 3.9 Prozent geführt hätten. Das Generalabonnement
(GA)-Sortiment sollte dabei prozentual stärker erhöht werden als der Normaltarif.
Der Preisüberwacher hat die vorgesehenen Tarifmassnahmen gestützt auf Art. 6 des
Preisüberwachungsgesetzes (PüG; SR 942.20) geprüft und anschliessend mit der ASP sowie
der SBB Verhandlungen geführt.
Der Preisüberwacher und die ASP einigten sich darauf, die Kostensteigerung seit der letzten
Preisanpassung im NDV zu überwälzen. Entsprechend vereinbarten die Parteien, die
durchschnittliche Tariferhöhung von 3.9 Prozent auf 3.6 Prozent zu reduzieren. Diese
Reduktion soll den Kundinnen und Kunden zugutekommen, die am stärksten auf den
öffentlichen Verkehr angewiesen sind und kaum Ausweichmöglichkeiten haben,
insbesondere den pendelnden GA-Kundinnen und -Kunden. Familien, Kinder und
Jugendliche werden bereits aufgrund der Eingabe der Branche unterdurchschnittlich mit
Preiserhöhungen belastet.
Konkret einigten sich die Parteien, die von der Branche vorgesehenen Tarifmassnahmen wie
folgt anzupassen:
(1) Halbierung der vorgesehenen Erhöhung beim GA-Erwachsene 2. Klasse: Dieses GA
kostet neu 4'095 Franken, 100 (statt 200) Franken mehr als bisher. Die Monatspreise
werden entsprechend angepasst.

2/2
(2) Drei Viertel der vorgesehenen Erhöhung GA-Erwachsene 1. Klasse: Dieses GA kostet
neu 6'770 Franken, 250 (statt 330) Franken mehr als bisher. Die Monatspreise werden
entsprechend angepasst.

Der SBB-Fernverkehr ist weniger von der Kostensteigerung betroffen als der gesamte NDV,
insbesondere weil die SBB nicht vom Wegfall der Rückerstattung für den Treibstoffzoll
betroffen ist. Deshalb vereinbarten der Preisüberwacher und die SBB zusätzlich folgende
Kompensation:

(3) Die SBB wird im Fernverkehr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2027 Sparbillette mit
einem Rabattvolumen von mindestens 90 Millionen Franken verkaufen.

Kontakt/Rückfragen:
Stefan Meierhans, Preisüberwacher, Tel. 058 462 21 02
Beat Niederhauser, Geschäftsführer, Tel. 058 463 91 50
Herausgeber:
Preisüberwachung
www.preisueberwacher.ch