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title: "Freistaat Bayern präsentiert MiD 2023 Ergebnisse in Bayern; regionale Unterschiede nach Regierungsbezirken in Bayern"
sdDatePublished: "2026-08-04T13:54:00Z"
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  - "Schleswig-Holstein"
  - "Baden-Württemberg"
  - "Mecklenburg-Vorpommern"
  - "Lower Saxony"
  - "Freising"
  - "Fürstenfeldbruck"
  - "Starnberg"
  - "Augsburg"
  - "Fürth"
  - "Lindau"
  - "Rosenheim"
  - "Ebersberg"
  - "Cham"
  - "Ingolstadt"
  - "Munich"
  - "Würzburg"
  - "Bavaria"
  - "Berlin"
  - "Sachsen-Anhalt"
  - "Brandenburg"
  - "Bremen"
  - "Thüringen"
  - "Hamburg"
  - "North Rhine-Westphalia"
  - "Hessen"
  - "Rhineland-Palatinate"
  - "Saarland"
  - "Sachsen"
  - "Germany"
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Freistaat Bayern präsentiert MiD 2023 Ergebnisse in Bayern; regionale Unterschiede nach Regierungsbezirken in Bayern

eine Studie des:
durchgeführt von:
in Kooperation mit:
Mobilität in Deutschland
Überblicksvortrag Freistaat Bayern
Ausgewählte Ergebnisse
Informationsveranstaltung am 21.07.2026 in München
Informationsveranstaltung am 28.07.2026 in Fürth

Modul I: 14:15 bis 15:00
−Überblick und Methode:
wie die MiD funktioniert und interessante Deutschland-Werte
−Verkehrsmittelverfügbarkeit und übliche Nutzung:
Ausstattung der Haushalte und Nutzungsgruppen
Modul II: 15:30 Uhr bis 16:55
−Ergebnisse der Wegeerfassung:
Unterwegssein, Modal Split, Verkehrsaufkommen und -leistung
−Verkehrsmittel-Nutzungsmuster und Nutzungssegmente
−Blick auf den ÖPNV in Bayern
−Neue Trends und spezifische Bevölkerungsgruppen:
Homeoffice, Online-Aktivitäten, Handicaps und Mobilitätsarmut
−Träger der erhofften Veränderung:
E-Autos, Deutschlandticket, Radverkehr und Carsharing
−Ergebnistelegramm
Was Sie erwartet:
einige Abschnitte zum Eintauchen in die (regionale) MiD 2023 in Bayern
Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zentrale Ergebnisse
2

eine Studie des:
durchgeführt von:
in Kooperation mit:
Überblick und Methode:
wie die MiD funktioniert

Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zentrale Ergebnisse
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Stichprobe und Erhebungsumfang
Datengrundlagen der aktuellen MiD
Registerstichprobe aus über 1.000 Gemeinden
plus ein kleiner Teil Dual Frame telefonisch
Befragungsmethoden:
−bis 9 Jahre: nur Stellvertreterinterviews durch
Erwachsene (ab 14 Jahren) möglich
−ab 10 Jahre: Direkte Interviews oder
Stellvertreterinterviews möglich
−Eingesetzte Verfahren: Telefonische Interviews,
Papierfragebogen, Online-Erhebung
Basis der Daten für Bayern:
−Daten der Basisstichprobe des Bundes
(bundesweit rund 40.000 Haushalte)
−Aufstockung des Landes Bayern
(n = 20.000 Haushalte)
−weitere regionale Aufstockungen durch die Städte
München, Ingolstadt, Fürstenfeldbruck, Fürth,
Stein und Landkreise Fürth, Lindau sowie den MVV
(in der Summe weitere n = 9.000 Haushalte)
218.101
420.979
1.087.393
39.431
78.146
202.471
befragte Haushalte
befragte Personen
berichtete Wege
Anzahl der Interviews
einschließlich aller regionalen Aufstockungen
Deutschland
Bayern

5
Übersicht der Fragebogeninhalte der Mobilität in Deutschland 2023
Basisfragen und ausgewählte Module
Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zentrale Ergebnisse
HAUSHALTE
PERSONEN
Autos
Stichtag
Wege
−Haushaltstyp und -größe
−Miete oder Eigentum
−Alter und Geschlecht
der Personen
−Haushaltseinkommen
−Verkehrsmittelausstattung
−Anzahl Pkw-Führerscheine
−Carsharing-Mitgliedschaft
−Hersteller und Modell
−Antriebsart
−Baujahr
−Jahresfahrleistung
M5: Fahrzeugmerkmale und
Fahrzeugbesitz
−Alter und Geschlecht
−Erwerbstätigkeit
−Führerscheinbesitz
−Neben- und Zweitwohnsitz
−Ticketnutzung im ÖPNV
−Verkehrsmittelverfügbarkeit
−Carsharing-Mitgliedschaft
−übliche Verkehrsmittelnutzung
−Mobilitätseinschränkungen
−soziodemografische Merkmale
−Mobilitätsverhalten
−Merkmale Stichtag
−Pkw-Verfügbarkeit
−Wetter
−Start- und Ankunftszeit
−Zweck
−genutzte Verkehrsmittel
−Begleitung
−Start- und Zielort
−Entfernung
−regelmäßige berufliche Wege
M1: zusätzliche persönliche

Mobilitätsmerkmale
M2: Nahmobilität und Radverkehr
M4: Zufriedenheit und
Einstellungen
M7: Homeoffice bzw.
berufsbedingte Mobilität
M10: Mobilitätsteilhabe
M11: ÖPNV
M6: Übernachtungsreisen
M9: Tagesreisen
M8: Etappen
Basisfragen an alle
Fragen-Module (M1–M11) an Auswahl von Befragten
M3: Infrastruktur und
digitale Versorgung

Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zentrale Ergebnisse
Regierungsbezirke und Kreistypen
regionale Differenzierungen in Bayern
Kreistypen
kreisfreie Großstadt (ab 100 Tsd. EW)
städtischer Kreis (EW-Dichte ab 150/m2)
ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen
(EW-Dichte ab 100/m2)
dünn besiedelter ländlicher Kreis
(EW-Dichte unter 100/m2)
Oberfranken
Unterfranken
Mittelfranken
Oberpfalz
Niederbayern
Oberbayern
Schwaben
Regierungsbezirke
6
siedlungsstruktureller Kreistyp nach Bundes-
institut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
(BBSR)

eine Studie des:
durchgeführt von:
in Kooperation mit:
Zunächst über Bayern hinaus:
ein Blick auf interessante Deutschland-Werte

100
75
50
25
0
0
3
6
9 12 15 18 21 24 27 30 33 36 39 42 45 48 51 54 57 60 63 66 69 72 75 78 81 84 87 90
Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zentrale Ergebnisse
8
Ein Blick, den nur die MiD gestattet – bundesweit:
auf den Alltagswegen genutzte Verkehrsmittel nach unseren Lebensphasen
vor der
Schule
Grund-
schule
Schule
Ausbildung
Berufstätigkeit / Familienphase
Ruhestand
Alter in Jahren
ÖV
MIV-Fahrt
E-Bike
zu Fuß
Fahrrad
MIV-Mitfahrt
Wege; Deutschland
Angaben in Prozent

Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zentrale Ergebnisse
9
Wie es sich in den Generationen verändert – Beispiel Autoverfügbarkeit:
in jeder Welle mit verbessertem Zugang zum Auto
Personen ab 14 Jahren; Deutschland
Angaben in Prozent;
Linienverläufe geglättet
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
70
75
80
85
90
2002
2008
2017
Anteile Pkw jederzeit verfügbar
Lebensalter
2023
100
60
90
80
50
40
30
20
70
10

Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zentrale Ergebnisse
10
Wie es sich in den Generationen verändert – Beispiel tägliche Autonutzung:
mit jedem MiD-Jahrgang in den jüngeren und mittleren Altersgruppen rückläufig
Personen ab 14 Jahren; Deutschland
Angaben in Prozent;
Linienverläufe geglättet
18
23
28
33
38
43
48
53
58
63
68
73
78
83
88
2002
2008
2017
Anteile Autonutzung täglich
2023
Lebensalter
0
60
90
80
50
40
30
20
70
10

Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zentrale Ergebnisse
11
Was das Ergebnis für Deutschland (und Bayern) zeigt –
und wie es weitergehen könnte?
Bessere Infrastruktur
erforderlich, nicht nur
bei Handicaps!
Basisqualität und
Sicherheit erhöhen,
Netze und Abstell-
möglichkeiten schaffen!
Nicht gegen, sondern mit
dem Auto zu weniger Auto:
kleiner, elektrischer und
nicht mehr alternativlos?
Angebot ausbauen
und Qualität im Bestand
verbessern.
Verkehrswende oder nicht?
Welche Mittel wo und wofür?
Fußwege
Radverkehr
MIV
ÖV
GESAMT
TREND
deutliches
Plus, aber
das Niveau
gab es schon
2008…
nur lokal
moderates Plus,
v. a. bei Personen-
Kilometern,
(in Bayern in Summe
unverändert)
leichtes Minus, vor
allem bei den
Wegen
im aktuellen Trend
leicht steigend,
(ÖV in Bayern jedoch
stagnierend bei
Wegen, und sinkend
bei den Personen-
Kilometern)
langsame
Veränderung
mehr Aktivität
gefordert, wenn es
schneller gehen soll
WAS TUN?

eine Studie des:
durchgeführt von:
in Kooperation mit:
Verkehrsmittelverfügbarkeit – Bayern:
Ausstattung der Haushalte und Nutzung auf Personenebene

Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zentrale Ergebnisse
13
Auto- und Fahrradbesitz in den Haushalten - Bayern:
die Pkw-Flotte wächst, Fahrräder erneuern sich eher
Haushalte (Bayern)
Angaben in Prozent
von 100 Prozent abweichend: Rundungs-
differenzen bzw. weiß nicht, keine Angabe,
nicht zuzuordnen
ökonomischer Status aus gruppiertem
Pro-Kopf-Äquivalenzeinkommen
drei Autos und mehr
ein Auto
zwei Autos
kein Auto
Autobesitz
nach ökonomischem Status des Haushalts
2023
2017
sehr niedrig
sehr hoch
niedrig
mittel
hoch
5
6
4
7
12
22
27
6
12
18
35
48
55
52
47
67
65
47
34
19
15
46
20
14
11
6
81
79
62
70
74
85
94
Besitz von Fahr-
rädern/E-Bikes

Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zentrale Ergebnisse
Haushalte
Angaben in Prozent bzw. Mittelwerte,
von 100 Prozent abweichend: Rundungsdifferenzen
bzw. weiß nicht, keine Angabe, nicht zuzuordnen
siedlungsstruktureller Kreistyp nach Bundesinstitut
für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Autobesitz in den Haushalten im regionalen Vergleich
Mehrfachbesitz keine Seltenheit, insbesondere in ländlichen Regionen
20
15
32
11
9
9
52
52
53
52
51
53
24
27
13
30
33
31
4
6
6
7
7
1,1
1,3
0,9
1,3
1,4
1,4
Deutschland
Bayern
kreisfreie
Großstadt
städtischer Kreis
ländlicher Kreis
mit Verdichtungs-
ansätzen
dünn besiedelter
ländlicher Kreis
kein Auto
1 Auto
2 Autos
3 Autos und mehr
Mittelwert
14

Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zentrale Ergebnisse
15
Personen ab 16 Jahren, Bayern
ökonomischer Status aus gruppiertem
Pro-Kopf-Äquivalenzeinkommen
Pkw-Führerschein-Besitz und -Erwerbsalter
nahezu eine Vollausstattung in einigen Personengruppen erreicht
Führerscheinbesitz (ja-Anteile) Alter bei Führerscheinerwerb
%
Mittelwert
GESAMT
91
20
GESCHLECHT
Männer
93
19
Frauen
89
20
ALTER
16-17 Jahre
12
17
18-29 Jahre
86
18
30-39 Jahre
95
19
40-49 Jahre
96
19
50-64 Jahre
96
19
65-74 Jahre
94
20
75 und älter
84
23
ÖKONOMISCHER STATUS
sehr niedrig
77
21
niedrig
88
21
mittel
91
20
hoch
93
19
sehr hoch
94
19
Auch im hohen Alter ab 80 Jahren
liegt die Besitzquote bei den Bayern
über der 90-Prozent-Marke, bei den
Bayerinnen bei 69 Prozent.
Bundesweit verfügen 87 Prozent über
einen Pkw-Führerschein. Die
Befragten sind beim Erwerb der
Fahrerlaubnis durchschnittlich 21
Jahre alt. In Bayern besitzen somit
anteilig mehr Personen einen
Führerschein und sind im Schnitt bei
dessen Erwerb ein Jahr jünger.

Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zentrale Ergebnisse
in den privaten Haushalten verfügbare Autos
Angaben in Prozent, Bayern
von 100 Prozent abweichend: Rundungsdifferenzen
bzw. weiß nicht, keine Angabe, nicht zuzuordnen
oder anderes
Pkw-Bestand nach Fahrzeugsegment, Antriebsart und Art der Zulassung
Firmenwagen als Treiber der Elektromobilität?
Antriebsart
59
32
2
2
4
1
Benzin
Diesel
Hybrid ohne
Ladeanschluss
am Fahrzeug
Plug-in-Hybrid,
mit Ladeanschluss
am Fahrzeug
rein elektrisch
Gas
Fahrzeugsegment
27
30
36
6
91
9
Art der Zulassung
Privatwagen
Firmenwagen
klein
kompakt
mittel
groß
16
Die absolute Mehrheit der benzin-
(96 Prozent) und der diesel-
betriebenen Fahrzeuge (88 Prozent)
ist als Privatwagen zugelassen. Bei
den rein elektrisch betriebenen
Fahrzeugen trifft dies auf 73 Prozent
zu und bei den Plug-in-Hybriden auf
55 Prozent: Elektroautos sind häufig
als Firmenwagen zugelassen.

Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zentrale Ergebnisse
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Personen ohne Autobesitz, wirklich autofrei? – Bayern
mehrheitlich Alternativen zum Haushalts-Pkw vorhanden, Familien-Carsharing …
Personen ab 18 Jahren, Bayern
teilweise Mehrfachnennungen
Auto im
Haushalt der
befragten Person?
der befragten Personen ab 18 haben kein Auto im Haushalt –
doch 14 Prozent aus dieser Gruppe geben eine jederzeitige
Autoverfügbarkeit an, weitere 46 Prozent „gelegentlich“,
zusammen also 60 Prozent. Dazu zählen nur 20 Prozent, die eine
Carsharing-Mitgliedschaft angeben (bis zu 30 Prozent im
Segment der etwa 30-Jährigen). Ein großer Teil der „autolosen“
Personen ist somit gar nicht so „autolos“ – und verfügt
vermutlich (mit) über ein Auto aus dem Familien- oder
Freundeskreis.
10 %
Auto
verfügbar?
5 %
verbleiben in der Kombination dieser Angaben, die weder über
ein Auto im Haushalt noch einen anderweitigen Autozugang
berichten – unabhängig von einem eigenen Führerschein. In
den Metropolen liegt der Anteil doppelt so hoch, bei
Führerscheininhabern halb so hoch und an den Altersrändern
jeweils etwas höher.

Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zentrale Ergebnisse
Haushalte ohne Pkw-Besitz, Bayern
Angaben in Prozent,
Mehrfachnennung
Gründe für Pkw-Nicht-Besitz
für rund jeden dritten Haushalt sind auch finanzielle Gründe ausschlaggebend
kein Auto benötigt
bewusster Verzicht oder
möchte mir kein Auto leisten
kann mir Anschaffung oder
Unterhalt nicht leisten
gesundheitliche Gründe, Altersgründe
kein Stellplatz verfügbar
Stellplatz zu teuer
Anwohnerparkausweis zu teuer
andere Gründe
55
52
31
16
11
6
3
14
18
Finanzielle Gründe sind für mehr als
jeden zweiten Haushalt mit sehr
niedrigem ökonomischem Status ein
Verzichtsgrund (54 Prozent). Mit
steigendem Status steigt auch der
Anteil der Haushalte, die bewusst auf
ein Auto verzichten.
Carsharing-Haushalte ohne Privatfahr-
zeug geben häufiger an, kein eigenes
Auto zu benötigen (65 Prozent) oder
bewusst darauf zu verzichten (73
Prozent), als Haushalte ohne Mitglied-
schaft und ohne Privatfahrzeug (51
und 44 Prozent).

Überblicksvortrag Freistaat Bayern | Zent