Jackson Irvine verlässt FC St. Pauli am Millerntor; 153 Pflichtspiele und Kapitänsrolle prägen

FC St. Pauli | Danke für Deinen Einsatz und alles Gute, Jacko!

Es war einer dieser Transfers von Andreas Bornemann, die den Sportchef auszeichnen: Nicht viele konnten im Sommer 2021 etwas mit dem Namen Jackson Irvine anfangen. Als „absoluten Mentalitätsspieler mit hoher Laufbereitschaft“ hatte Bornemann den Mittelfeldspieler damals angekündigt. Und so sollte es auch kommen. Hatte Irvine den Saisonstart 2021

22 aufgrund von Trainingsrückstand noch verpasst, hatte er unter Timo Schultz schnell einen Stammplatz inne und gab diesen auch nicht wieder her. Neben vier Vorlagen gelang ihm in seiner ersten Saison ein Treffer. Beim 4:0-Heimsieg gegen Hansa Rostock traf er im Oktober 2021 per Kopf.

Danke für Deinen Einsatz und alles Gute, Jacko!

Nach fünf gemeinsamen Jahren trennen sich die Wege von Jackson Irvine und unserem FC St. Pauli. Der Australier absolvierte mehr als 150 Pflichtspiele für unseren FCSP und überzeugte in seiner Zeit am Millerntor durch seinen hohen Einsatz und Führungsqualitäten auf dem Platz.

Es war einer dieser Transfers von Andreas Bornemann, die den Sportchef auszeichnen: Nicht viele konnten im Sommer 2021 etwas mit dem Namen Jackson Irvine anfangen. Als „absoluten Mentalitätsspieler mit hoher Laufbereitschaft“ hatte Bornemann den Mittelfeldspieler damals angekündigt. Und so sollte es auch kommen. Hatte Irvine den Saisonstart 2021

22 aufgrund von Trainingsrückstand noch verpasst, hatte er unter Timo Schultz schnell einen Stammplatz inne und gab diesen auch nicht wieder her. Neben vier Vorlagen gelang ihm in seiner ersten Saison ein Treffer. Beim 4:0-Heimsieg gegen Hansa Rostock traf er im Oktober 2021 per Kopf.

Gegen Rostock feierte Irvine seine Torpremiere im FCSP-Trikot, sein Treffer zum 1:0 leitete den 4:0-Erfolg ein.

Es sollte nicht das einzige Kopfballtor des ersten Australiers am Millerntor bleiben. In seiner zweiten Saison erzielte Irvine sechs seiner acht Saisontore per Kopf – was ihm den Spitznamen „Airvine“ einbrachte. Der Mittelfeldspieler gehörte ligaweit aber nicht nur zu den besten Kopfballspielern, sondern auch zu den fleißigsten Läufern. Regelmäßig spulte der Australier zwölf Kilometer und mehr ab. Abseits der nackten Zahlen lief er Räume zu, war ein Motivator, immer wieder trieb er die Teamkollegen an und munterte sie auf, wenn eine Aktion mal nicht gelingen sollte. Nachdem er sich das Kapitänsamt in seiner zweiten Saison mit Leart Paqarada geteilt hatte, wurde Irvine unter Fabian Hürzeler alleiniger Kapitän und das blieb er auch unter Alexander Blessin in der Bundesliga.

Nach 15 Toren und ebenso vielen Vorlagen in Liga zwei sollte Irvine im Fußball-Oberhaus kein Treffer gelingen. Mehrfach hatte unsere Nummer 7 den Torschrei auf den Lippen, der Ball wollte aber nicht reingehen. Toreschießen war aber ohnehin nicht sein Job, der Australier sorgte im zentralen Mittelfeld für Ordnung, kämpfte leidenschaftlich und riss die Teamkollegen mit seiner Art weiterhin mit.

Im April 2025 musste Irvine nach dem wichtigen 2:1-Erfolg in Kiel dann einen Rückschlag hinnehmen. Eine Stressreaktion im linken Fuß bedeutete das vorzeitige Saisonaus, zudem verpasste er den Start in die zweite Bundesliga-Saison. Irvine biss oft auf die Zähne und kam im weiteren Saisonverlauf bis auf wenige Ausnahmen stets zum Einsatz. Bei der 1:3-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg, die den Abstieg in die zweite Liga besiegelte, absolvierte Irvine sein 153. und damit letztes Pflichtspiel für unseren FCSP.

Lieber Jacko, wir danken Dir für Deinen Einsatz im FCSP-Trikot und wünschen Dir für die Zukunft alles Gute!

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