FC St. Pauli spielen gegen SpVgg Greuther Fürth in Hamburg; Direktes Wiedersehen mit altem Arbeitgeber
FC St. Pauli | „Wir werden die Tore immer zusammen schießen, aber…
„Wir werden die Tore immer zusammen schießen, aber auch zusammen verteidigen“
Am Sonntag (9.8., 13:30 Uhr) geht es endlich wieder los und unsere Kiezkicker treffen am 1. Spieltag der 2. Bundesliga auf die SpVgg Greuther Fürth. Sieben Jahre lang lief Branimir Hrgota für das Kleeblatt auf, ehe er im Sommer ans Millerntor wechselte. Vor dem Wiedersehen mit seinem alten Arbeitgeber sprach der 33-Jährige mit den Medienvertreter*innen u.a. über…
…die eigene Ankunft in Hamburg : „Wir haben jetzt eine Wohnung gefunden und ich hoffe, dass es nächste Woche mit dem Umzug klappt. Da gibt es noch ein bisschen zu planen, aber das kriegen wir hin. Hamburg ist sehr schön und eine riesengroße Stadt. Ich habe schon Besuch aus Schweden bekommen, das ist ja nicht so weit weg. Meine Familie war zu Besuch und wir freuen uns auf die Stadt, auf den Verein und alles andere hier.“
…die entstandene Teamchemie seit Vorbereitungsbeginn : „Wir sind sehr schnell zusammengewachsen, das war auch für mich super schnell. Man merkt, dass wir tolle Jungs haben, die es auch mir sehr einfach gemacht haben. Wenn man dann auf dem Platz steht, versteht jeder unseren Fußball und dann ist es auch ziemlich einfach, sich zu integrieren.“
…Führungsspieler im Team : „Jeder muss das Team führen und jeder muss von jedem Einzelnen vor sich oder hinter sich immer das Beste fordern. Es geht nicht darum, einen Lautsprecher zu haben, sondern du brauchst mehrere davon, weil Fußball auch ein Sport ist, bei dem du viel kommunizieren musst. Da muss jeder laut sein. Natürlich gibt es Spieler, die vielleicht ein bisschen lauter sind auf dem Platz, aber wir werden es brauchen, dass jeder laut ist und jeder kommuniziert.“
…die Balance innerhalb des Teams : „Als Offensive sind wir dafür zuständig, so viele Tore wie möglich zu schießen, aber wir haben auch unseren defensiven Part. Letztlich sind wir ein Team. Wir werden die Tore immer zusammen schießen, aber auch zusammen verteidigen. Es geht nicht um Einzelpersonen, sondern wir werden alles als Team machen. Es wird in der 2. Liga auf jeden Fall wichtig sein, dass wir alles zusammen machen und in jedem Spiel immer alles geben. Der Rest wird dann von alleine kommen.“
Gegen A Coruña feierte er bereits sein Millerntor-Debüt, gegen Ex-Verein Fürth steht nun der Zweitligaauftakt an.
…die eigene körperliche Verfassung : „Ich fühle mich sehr gut und hatte meinen Körper bis jetzt immer sehr gut im Griff. Von außen konzentriert man sich immer viel auf das Alter, aber man sollte mehr auf die Leistung schauen, wie viel man läuft und wie verletzungsfrei man ist. Ich habe mich bisher sehr gut verletzungsfrei gehalten und fühle mich in meinem Körper sehr gut.“
…die eigene Rolle im Spielsystem von Marcel Rapp : „Das System liegt mir. Wir agieren offensiv und spielen Pässe durch die Schnittstellen, worin ich gut bin. Wir versuchen, Bälle zu bekommen, und das sind auch meine Qualitäten, die ich ausnutzen kann. Aber wichtig ist, dass wir als Mannschaft alles gut machen und nicht nur ich es gut mache.“
…seine Vergangenheit bei der SpVgg : „Es war eine sehr schöne Zeit und meine Kinder sind dort aufgewachsen. Aber Fußball ist Fußball und jetzt bin ich in Hamburg und freue mich auf die Zeit hier. Dass wir als Erstes gegen Fürth spielen, ist schon lustig. Vielleicht ist es auch gut, das direkt abzuhaken.“
…mögliche Tipps, die er dem Team zum Gegner geben kann : „Das Trainerteam kennt sich sehr gut aus und kann sich mit Videos auf jedes Spiel vorbereiten. Aber ich werde den Jungs schon meine Sachen mitgeben, damit sie auch wissen, was die Fürther gerne auf dem Platz machen. Da werde ich versuchen zu helfen, aber den Rest bekommt das Trainerteam hin.“
…den Start in die 2. Bundesliga : „Viele der Jungs haben letztes Jahr in der Bundesliga gespielt. Und dass es dort auch mal schwer ist, Tore zu schießen oder zu verteidigen, das gehört dazu. Das Wichtige ist, dass wir jetzt zur neuen Saison da sind. Es gibt neue Ziele, die wir umsetzen wollen. Wir dürfen aber nicht verkrampfen, sondern es ist einfach eine neue Art, wie wir spielen werden. Wir gehen es jetzt Spiel für Spiel an. Alle wissen, wie schwierig diese Liga ist. Vor der Saison direkt ein Ziel zu setzen, finde ich sehr schwer. Wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen, das ist ja normal. Ich möchte so viele Spiele wie möglich machen und gut in die Mannschaft reinkommen.“
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