Runder Tisch Kita- und Schulverpflegung Unterfranken startete; Fortsetzung angekündigt
Erfolgreicher AuftaktRunder Tisch Kita- und Schulverpflegung Unterfranken
Erfolgreicher Auftakt Runder Tisch Kita- und Schulverpflegung Unterfranken
© Luise Fuchs, AELF KW
Wie kann die Kita- und Schulverpflegung in Unterfranken weiter verbessert werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich am 18. Juni 2026 die Teilnehmenden beim ersten Runden Tisch Kita- und Schulverpflegung, zu dem das Sachgebiet Gemeinschaftsverpflegung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen-Würzburg eingeladen hatte.
Ziel der Veranstaltung war es, engagierte Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung, Verbänden, Kommunen und der Praxis zusammenzubringen, um Erfahrungen auszutauschen, Perspektiven zu bündeln und gemeinsam Lösungsansätze für eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Kita- und Schulverpflegung in Unterfranken zu entwickeln.
Im Austausch wurde schnell deutlich, dass viele Beteiligte – trotz unterschiedlicher Aufgaben und Perspektiven –ähnliche Herausforderungen sehen. Dazu zählen der steigende Kosten- und Fachkräftedruck, die Suche nach geeigneten Caterern, Fragen der Qualität und Organisation der Verpflegung sowie die sehr unterschiedlichen räumlichen und strukturellen Voraussetzungen in den Einrichtungen.
In den Arbeitsgruppen zu den Bereichen Kita und Schule entwickelten die Teilnehmenden gemeinsam erste Lösungsansätze. Dabei wurde deutlich, dass eine gute Kommunikation, der Austausch bewährter Praxisbeispiele und die Vernetzung aller Beteiligten wesentliche Erfolgsfaktoren für eine zukunftsfähige Kita- und Schulverpflegung sind. Ebenso wurde hervorgehoben, dass die Grundlagen für eine gelingende Verpflegung bereits bei der Planung von Neu- und Umbauten geschaffen werden. Damit Verpflegung von Anfang an mitgedacht wird, sollten Träger frühzeitig sensibilisiert und gemeinsam mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren passgenaue Verpflegungskonzepte entwickelt werden, die in die Bauplanung einfließen.
Das große Interesse und die engagierten Diskussionen bestätigten den Bedarf für regelmäßigen Austausch und gemeinsames Weiterdenken; deshalb wird der Runde Tisch fortgesetzt.
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